Aktuelles

Nach dem Film ist vor dem Film: Berlinale-Beiträge im Kino

Gerade noch in den Berliner Festival-Spielstätten, demnächst in Kinos in ganz Deutschland. Bei Danny Boyles "T2" war es sogar schon soweit; Josef Haders Wettbewerbsbeitrag "Wilde Maus", der neue "Wolverine"-Film "Logan" (außer Konkurrenz) und das Berlinale Special "Der junge Karl Max" von Raoul Peck starten Anfang März. Hier ein Überblick über das, was folgt.

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"Berlinale" 2017: Die Preisträger

Zum Abschluss der diesjährigen "Berlinale" sind am Samstag die Preisträger bekannt gegeben worden. Über den besten Film im Wettbewerb waren die internationale Jury unter Vorsitz von Paul Verhoeven, die Ökumenische Jury und die FIPRESCI-Jury der Filmkritiker dabei einhelliger Meinung.

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Zwei Jahre Krise: "Combat au bout de la nuit"

Kathrin Häger

Zwei Jahre Krise in Griechenland und ihre Folgen auf die Gesellschaft - ein fünfstündiges Mammutprojekt des Kanadiers Sylvain L'Espérance in der "Panorama"-Sektion der "Berlinale".

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Die Jungen der Generation 14plus – politisch wie die Alten

Kirsten Taylor

Ein Rückblick auf die Jugendfilmsektion der Berlinale 2017: Preiswürdige Glanzleitungen und ein Doku-Schwerpunkt

 

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Die Liebe am Ende: "On the Beach at Night Alone" und "Ana, mon amour"

Marius Nobach

Zum Endspurt kreisen im „Berlinale“-Wettbewerb noch einmal zwei Premieren um die (Un-)Möglichkeit von Liebesbeziehungen: Hong Sangsoo erzählt in „Bamui haebyun-eoseo honja“ mit gewohnt reduzierter Handlung und Irritationsmomenten, Calin Peter Netzer in „Ana, mon amour“ mit Zeitsprüngen, Ellipsen und an der Schnittstelle von Realität und Traum.

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Das Gesetz des (Asphalt-)Dschungels: "Joaquim", "Hao ji le" (Wettbewerb)

Felicitas Kleiner

Kurz bevor die "Bären" verliehen werden, ging es im Wettbewerb nochmal hart zur Sache: Der brasilianische Beitrag "Joaquim" und der chinesische Animationsfilm "Hao ji le" handeln davon, wie die Menschheit sich selbst das Leben zur Hölle macht.

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Caligari-Preis für EL MAR LA MAR

Der diesjährige "Caligari"-Preisträger ist der auf 16mm gedrehte experimentelle Dokumentarfilm EL MAR LA MAR von Joshua Bonnnetta und J.P. Sniadecki. Der Film erkundet die mexikanische Sonora-Wüste, die Immigranten auf dem Weg Richtung USA durchmessen. Ein vielschichtiges Panorama einer hochgradig politisierten Landschaft, das existenzielle Fragen auf den Punkt bringt.

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Wer die Wahl hat, hat die Qual: "Newton" (Forum)

Holger Römers

Ein kleines Meisterwerk: Eine ebenso unterhaltsame wie hintergründige Reflexion über Demokratie, festgemacht an den Abenteuern eines Wahlhelfers in Indien.

 

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Revolution of Sound. Tangerine Dream (Panorama Dokumente)

Kathrin Häger

Die 1967 gegründete deutsche Band Tangerine Dream leistete mit ihrem Elektro-Sound Pionierarbeit und spielte auch für viele Filmemacher eine bedeutende Rolle. Auf der "Berlinale" 2017 wurde in der "Panorama Dokumente"-Sektion die packende Dokumentation "Revolution of Sound. Tangerine Dream" vorgestellt.

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Glawogger post mortem: "Untiteld"

Holger Römers

In der Sektion "Panorama Dokumente" war die letzte Arbeit des österreichischen Dokumentarfilmers Michael Glawogger zu sehen, der 2014 während des Drehs in Liberia an Malaria starb. Seine Cutterin Monika Willi hat aus dem Material einen Film über das Verschwinden gemacht.

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Berlinale 2017: Das Prinzip Hoffnung

Marius Nobach

Die beiden bekanntesten Regisseure im „Berlinale“-Wettbewerb 2017 sind Aki Kaurismäki und Volker Schlöndorff. Während ersterer mit „Die andere Seite der Hoffnung“ einen seiner besten Filme abliefert, bleibt Schlöndorffs Max-Frisch-Annäherung „Return to Montauk“ seltsam farblos. Weit spannender nimmt sich daneben Teresa Villaverdes nachdenkliches Film-Kunstwerk „Colo“ aus.

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Suspense in Serie

Felicitas Kleiner

Dass TV-Serien als Kunstform dem Kino in nichts nachstehen, zeigt bei der Berlinale nicht nur die restaurierte Fassung von Fassbinders "Acht Stunden sind kein Tag", sondern auch das Serien-Special, bei dem neue Projekte vorgestellt werden. 2017 geht es dabei vor allem um Suspense-Stoffe rund um Agenten, Gangster, Terroristen und Co.

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Das Netz der Kirchen

Josef Lederle

Beim Ökumenischen Empfang der christlichen Kirchen während der „Berlinale“ brach der katholische Medienbischof Gebhard Fürst eine Lanze für die Filmkritik. Sein evangelischer Kollege Johann Hinrich Claussen warb für ein „Kino der humanistischen Aufhellung“. Und der iranische Festivalkoordinator Amir Esfandiari dachte darüber nach, warum ein Prophet, den Gott heute auf die Erde schicken würde, höchstwahrscheinlich als Filmemacher unterwegs wäre.

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Die Sektion Generation wird 40

Kirsten Taylor

Schon lange ist die Berlinale nicht nur eine Sache für Erwachsene. Dieses Jahr feiert die Kinder- und Jugendfilmsektion schon 40jähriges Bestehen. Mit Filmen, die sich nicht immer benehmen.

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Unverhüllt: Christo bei den Berlinale Talents

Kathrin Häger

Die „Berlinale Talents“-Veranstaltungen stehen dieses Jahr unter dem Motto „Courage: Against All Odds“. Obwohl der Verhüllungskünstler Christo mit Film eigentlich nichts zu tun hat, erwies sich der 81-Jährige dafür als optimaler Gastredner.

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Filmkritiker küren „Toni Erdmann“

Josef Lederle

Starker Jahrgang, starke Preise. Neben "Toni Erdmann" bedenken die Filmkritiker auch "Wild" und "Vor der Morgenröte". Bester Dokumentarfilm: "Chamissos Schatten" von Ulrike Ottinger, bester Kinderfilm "Auf Augenhöhe“ von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf.

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Berlinale 2017: Männerprobleme

Marius Nobach

Nachdem der „Berlinale“-Wettbewerb am Sonntag Frauenfiguren ins Zentrum stellte, waren am Montag die Herren der Zunft und ihre Gefühlswelten dran. Während Thomas Arslans „Helle Nächte“ und Sabus „Mr. Long“ von schwierigen Vater-Sohn-Beziehungen erzählen, lässt Sally Potter in ihrer pointierten Farce „The Party“ eine Feier gesitteter Bürger eskalieren.

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Systemfehler: „Erase and Forget“ & „Hostages“

Felicitas Kleiner

Im „Panorama“: Eine Doku und ein Spielfilm nach realen Ereignissen erzählen von Desillusionierungen diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs.

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Zeit-Bummeln

Jörg Gerle

Wozu braucht man eigentlich noch so ein Festival wie die Berlinale? Um den Blockbusterfilm vorab zu sehen, der ohnehin die Woche drauf die Kinos überflutet? Sicher nicht!

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Im "Forum": Golden Exits

Holger Römers

Subtiler Schock: Alex Ross Perry porträtiert in seinem Film das Hipster-Milieu in Brooklyn

 

 

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Berlinale 2017: Höhen und Tiefen

Marius Nobach

Zwei Wettbewerbsfilme über Frauen im Clinch mit der Welt: Der Chilene Sebastián Lelio verschafft der „Berlinale“ mit seinem begeisternden Drama „A Fantastic Woman“ einen Höhepunkt, Agnieszka Hollands „Spoor“ erweist sich dagegen als hanebüchener Krimi mit penetranter „Ein Herz für Tiere“-Agenda.

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Künstler-Leben: "Félicité" und "The Final Portrait"

Felicitas Kleiner

Ein reales und ein fiktives Künstlerschicksal standen im Mittelpunkt der Premieren im gestrigen Berlinale-Wettbewerb: Alain Gomis erzählt von einer kongolesischen Sängerin und dem harten Überlebenskampf in der Hauptstadt Kinshasa, Stanley Tucci verfilmt die Entstehung des „Final Portrait“ des Bergeller Künstlers Alberto Giacometti.

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Berlinale 2017: Es war einmal in Österreich

Marius Nobach

Neues vom deutschsprachigen Kino auf der „Berlinale“ 2017: Josef Hader gibt im Wettbewerb sein Regiedebüt mit der Komödie „Wilde Maus“, der 25-jährige Regiestudent Adrian Goiginger schildert in seinem autobiographischen Drama „Die beste aller Welten“ schonungslos das Schicksal eines Jungen unter Drogensüchtigen.

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Starkino: "The Dinner" und "Trainspotting 2"

Felicitas Kleiner

Hollywood-Glamour und schottisches Heimspiel: Im Wettbewerb und außer Konkurrenz feierten gestern ein neuer Film von Oren Moverman, "The Dinner", und Danny Boyles "Trainspotting"-Sequel Premiere.

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Traumpaare - Zwei Filme in Wettbewerb und Forum der "Berlinale" 2017

Marius Nobach

Mit der bezaubernden Liebesgeschichte „On Body and Soul“ – ihrem ersten Spielfilm seit 18 Jahren – meldet sich die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi im Wettbewerb der „Berlinale“ 2017 eindrucksvoll zurück. Ungewöhnlich auch der Beginn einer Beziehung zwischen zwei jungen Menschen im poetisch betitelten „The Tokyo Night Sky is Always the Densest Shade of Blue“.

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Berlinale Eröffnung: "Django"

Felicitas Kleiner

Herausforderungen an Kunst und Künstler in politischen Krisenzeiten: Mit dem Bio-Pic „Django“ präsentierte die Berlinale gestern einen Eröffnungsfilm, den man durchaus als Statement zur Stoßrichtung des diesjährigen Festival-Jahrgangs sehen kann.

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Dystopien und kleine Utopien – Die 67. Berlinale

Felicitas Kleiner

In Berlin wird heute Abend die 67. "Berlinale" mit dem Biopic "Django" über den Jazzmusiker Django Reinhardt eröffnet. Die nächsten zehn Tage gehört die Stadt dann dem Kino. Ein Ausblick auf das Programm und mögliche Schwerpunkte.

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Berlinale im Fernsehen

Am 9.2. beginnt die 67. Berlinale. Für alle, die es nicht zum Festival schaffen, bietet das Fernsehen einen kleinen Ausgleich: Neben Berichterstattung zum aktuellen Jahrgang gibt es Filmhighlights der letzten Jahre zu sehen.

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"Oscar"-Nominierungen 2017

In Los Angeles sind am 24.1. die diesjährigen Nominierungen für die "Academy Awards", besser bekannt als "Oscars", verkündet worden. An der Spitze liegt "La La Land", das mit 14 Nominierungen den Rekord von "Alles über Eva" und "Titanic" egalisierte, gefolgt von den 8-fach nominierten "Moonlight" und "Arrival" sowie "Manchester by the Sea" und "Hacksaw Ridge" mit je 6 Chancen auf den Gewinn. Und auch "Toni Erdmann" ist im Rennen.

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Maschinen-Wesen: Werke von Thomas Bayrle

Eine Ausstellung in München zeigt Werke des Grafik- und Videokünstlers Thomas Bayrle. Der 1937 Geborene hat seit 1980 zahlreiche Arbeiten auf 16mm und digital geschaffen.

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Nominierungen für den Preis der deutschen Filmkritik

Deutschlands Filmkritiker haben ihre Favoriten 2016 bekannt gegeben. Bei den Nominierungen zum Preis der deutschen Filmkritik liegen drei Spielfilme ganz vorne, die von Regisseurinnen inszeniert wurden. Der Ehrenpreis geht an die Filmemacherin Helke Misselwitz.

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 24.12.

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 23.12.

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 22. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 21.12.

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 20.12.

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 19. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 18. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 17. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 16. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 15. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 14. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 13. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 12. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 11. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 10. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 9. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 8. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 7. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 6. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 5. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 4. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 "Licht"-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 3. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 "Licht"-Filme für die Zeit vor Weihnachten 2. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 1. Dezember

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Siegfried-Kracauer-Preis 2016

Ekkehard Knörer gewinnt den Siegfried-Kracauer-Preis 2016 für sein Essay „Außer sich“ über Nicolette Krebitz’ provokantes Drama „Wild“. Das mit 12.000 Euro dotierte Siegfried-Kracauer-Stipendium geht an Patrick Holzapfel.

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Hans-Joachim Schlegel (26.1.1942-30.10.2016)

Als Journalist und Publizist hat sich Hans-Joachim Schlegel ums Kino verdient gemacht, insbesondere um den osteuropäischen Film, dem er auf Festivals, als Mitglied von Jurys und in zahllosen Publikationen - u.a. auch als Autor des FILMDIENST - jahrzehntelang Würdigung verschaffte. Nun ist Hans-Joachim Schlegel 74-jährig gestorben. Ein Nachruf.

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Europäischer Filmpreis: Die Nominierungen

"Toni Erdmann" geht als Favorit ins Rennen um die Europäischen Filmpreise. Die brillante Komödie von Maren Ade tritt u.a. gegen Cannes-Gewinner "Ich, Daniel Blake" und Paul Verhoevens "Elle" an. Maren Ade ist auch als Regisseurin und Drehbuchautorin nominiert, ebenso wie Sandra Hüller und Peter Simonischek in den Darsteller-Kategorien.

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Terror - Ihr Urteil

Am 17.10. lief im Ersten Lars Kraumes Adaption von Ferdinand von Schirachs Justiz-Drama "Terror - Ihr Urteil" als TV-Ereignis, bei dem am Ende die ZuschauerInnen das Urteil fällen durften. Fast 87 Prozent entschieden sich für einen Freispruch desAngelagten (Florian David Fitz).

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Verlosung "Auf den Spuren von Dan Browns Inferno"

Am 13.10. startet "Inferno", die dritte Verfilmung eines Romans von Dan Brown über den Kryptologen Robert Langdon, in den Kinos. Der schöne Reiseführer "Auf den Spuren von Dan Browns Inferno" bietet lesenswerte Ausflüge zu den zentralen Schauplätzen des Thrillers. Wir verlosen fünf Exemplare.

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SCHLINGEL: Preis der Ökumenischen Jury

Beim Internationalen Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLINGEL in Chemnitz (26.09. – 02.10.2016) war erstmals eine von INTERFILM und SIGNIS berufene Ökumenische Jury vertreten. Ihr Preis ging an den neuseeländischen Film "Hunt for the Wilderpeople".

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Nachruf auf Rolf Losansky

Am 15.9. ist der DEFA-Regisseur Rolf Losansky verstorben. Ein Nachruf auf einen wunderbaren Kinderfilme-Macher, der in seinen fantastievollen Werken die Kinder in Schutz nahm vor pragmatischen Erwachsenen und deren kühler Sachlichkeit.

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Sekten-Serie auf AmazonPrime: The Path

Josef Lederle

Seit 15.9. läuft auf Amazon Prime die neue Dramaserie "The Path" mit Aaron Paul, Michelle Monaghan und Hugh Dancy. Es geht um eine Sekte, die deutlich an Scientology angelehnt ist.

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Venezia 73: Die Preise

Felicitas Kleiner

Die 73. "Mostra" ist am Abend des 10.9. mit der feierlichen Preisverleihung zu Ende gegangen. Der "Goldene Löwe" geht an einen Beitrag des phillippinischen Regisseurs Lav Diaz. Auch die deutsche Schauspielerin Paula Beer konnte sich über eine Auszeichnung freuen.

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Venezia 73: KZ-Filme

Felicitas Kleiner

Mit Andrej Konchalovskys "Paradise" (Wettbewerb) und "Austerlitz" von Sergej Loznitsa liefen in Venedig gleich zwei Filme osteuropäischer Regisseure, die sich mit der NS-Ideologie bzw. der KZ-Vergangenheit befassen.

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Venezia 73: Jackie

Felicitas Kleiner

Der Wettbewerb der 73. "Mostra" neigt sich dem Ende zu. Mit Pablo Larraíns "Jackie" feierte gestern nach vielen Genrefilmen noch ein Werk Premiere, das ein reales, epochales Ereignis aufarbeitet. Es geht um die ehemalige First Lady Jackie Kennedy und ihren Umgang mit der Ermordung von JFK im Jahr 1963.

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Venezia 73: Nick Hamms "The Journey"

Felicitas Kleiner

Zwei großartige Schauspieler - Timothy Spall und Colm Meaney -, ein mustergültiges Dialog-Drehbuch und ein fesselndes politisches Thema: Der Stoff, aus dem Regisseur Nick Hamm seinen Film "The Journey" strikte, ein außer Konkurrenz gezeigtes Highlight des gestrigen Tages bei Venezia 73.

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Venezia 73: Terrence Malick

Felicitas Kleiner

Heute feierte ein neuer Film von Terrence Malick am Lido Premiere: "Voyage of Time" ist ein naturphilosophischer Rundumschlag über die Geschichte des Universums, die Evolution des Lebens und den Platz des Menschen darin.

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Venezia 73: Amirpour, Escalante, Brizé

Felicitas Kleiner

Walks on the wild side: Im Wettbewerb feierten gestern und heute Filme Premiere, die in "wilde Regionen" vorstoßen. In Stephane Brizés Maupassant-Verfilmung "Une vie" geht es dabei um die Schattenseiten eines Frauenlebens im 19. Jahrhundert. Neue Arbeiten von Ana Lily Amirpour und Amat Escalante arbeiten dagegen Genre-affin mit Tentakelmonstern und Kannibalen.

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Venezia 73: Koolhoven, Gibson, Seidl, Quillévéré

Felicitas Kleiner

Herausgerissene und um den Hals geschlungene Därme, von Granaten zerfetzte Soldatenkörperreste, eine minutiös gezeigte Herztransplantation und die Häutung und Zerlegung einer Giraffe: Übers Wochenende servierte die "Mostra" reichlich Innereien. Das Innere nach außen kehren, gerne drastisch: das taten viele Filme sowohl in metaphorischer als auch wörtlicher Hinsicht. Der Jahrgang präsentiert sich bisher nicht zuletzt als Hommage ans Kino als Affekt-Maschine, als Medium, das einem direkt ins Herz oder in den Magen fährt.

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Venezia 73: Paolo Sorrentinos "The Young Pope"

Felicitas Kleiner

Im Wettbewerb haben sich die Beiträge von Gastgeberland Italien bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Aber immerhin konnte die "Mostra" außer Konkurrenz bereits mit zwei Folgen von Paolo Sorrentinos vielerwarteter Serie "The Young Pope" aufwarten.

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Venezia 73: neue Filme von Tom Ford & Francois Ozon

Felicitas Kleiner

Amy Adams brillierte nach ihrem Auftritt in Denis Villeneuves "Arrival" auch in "Nocturnal Animals" von Modedesigner Tom Ford, der gestern im Wettbewerb von Venedig Premiere feierte. Würdige Konkurrenz um den "Löwen" als beste Hauptdarstellerin macht ihr heute die deutsche Schauspielerin Paula Beer in "Frantz" von Francois Ozon.

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Venezia 73: Christus in Chile

Felicitas Kleiner

2015 hatte mit "Desde alla" von Lorenzo Vigas ein Debütfilm aus Venezuela den "Goldenen Löwen" abgestaubt, und auch dieses Jahr kann sich ein Erstlingswerk aus Südamerika sehen lassen: Der Chilene Christopher Murray steuert mit "El Cristo ciego" ein sehenswertes Drama um Glaubensbedürfnisse und unheilige gesellschaftliche Zustände zum Wettbewerb bei.

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Venezia 73: Fragen und Antworten

Felicitas Kleiner

Viel Hollywood-Prominenz und der einzige deutsche Wettbewebsbeitrag: Neben Wim Wenders' "Les Beaux Jours d'Aranjuez" feierten heute zwei US-Beiträge Premiere: "The Light Between Oceans" mit Michael Fassbender und Alicia Vikander und "Arrival" mit Amy Adams und Jeremy Renner.

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Venezia 73: La La Lido

Felicitas Kleiner

Heute eröffnet am Lido di Venezia die 73. "Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica". Zur Eröffnung läuft "La La Land" von Damien Chazelle. In den kommenden Tagen werden im Palazzo del Cinema u.a. Wim Wenders und Denis Villeneuve erwartet.

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Endspurt in Locarno: Eindrücke aus dem Wettbewerb

Der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Der traumhafte Weg" von Angela Schanelec sorgte in Locarno für Befremdung. Als Highlight profilierte sich dagegen „O Ornitólogo“ von Joao Pedro Rodrigues.

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Zwei Entdeckungen aus Locarnos Kritiker-Woche

In der Settimana della critica, der Kritikerwoche, liefen in den letzten Tagen zwei Filme, deren Bilder nachleuchten: «Monk of the Sea» von Rafal Skalski, «Sea Tomorrow» von Katerina Suvorova.

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Roger Corman & Mister Universum

Unser Autor Michael Ranze freut sich über einen gutgelaunten Start der Filmfestspiele - dank einer Begegnung mit Roger Corman und unerwartet komischen Filmen im Wettbewerb.

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Lichter an in Locarno: Leoparden & Zombies

Am 3. August hat das 69. Festival del Film in Locarno begonnen. Auftakt mit dem Eröffnungsfilm "The Girl With All the Gifts" und dem außer Konkurrenz gezeigten "Un juif pour l’exemple" war nichts für schwache Nerven.

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Verlosung: 3x2 Freikarten für "Meine Brüder und Schwestern im Norden"

Am 14.7. läuft der neue Film von Sung-Hyung Cho, "Meine Brüder und Schwestern im Norden", in den deutschen Kinos an. Darin begibt sich die in Südkorea geborene Regisseurin ins abgeriegelte Nordkorea und porträtiert den Alltag einfacher Menschen. Wir verlosen 3x2 Freikarten für den Film.

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Filmfest München 2016: Die Preise

Marius Nobach

Zum Abschluss des Filmfests München 2016 sind die Preise vergeben worden. Der ARRI/Osram Award ging dabei an den iranischen Film "The Salesman", der CineVision Award an die französische Produktion "Divines".

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Filmfest München 2016: Fritz-Gerlich-Preis

Der mit 10.000 Euro dotierte Fritz-Gerlich-Filmpreis geht in diesem Jahr an den französisch-belgischen Kinder- und Jugendfilm „Fannys Reise“ von Lola Doillon. Mit der Auszeichnung wird ein bewegendes historisches Drama geehrt, das von der Flucht einer Gruppe französischer Kinder jüdischen Glaubens vor den Nazis erzählt.

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Filmfest München 2016: Göttliche Komödien

Marius Nobach

Nachdem das diesjährige Filmfest München gleich zum Auftakt mit „Toni Erdmann“ auf eine hochkarätige Komödie gesetzt hat, gab es auch im übrigen Programm formidable Vertreter des komischen Genres zu entdecken – von einer brillant getimten Jane-Austen-Adaption bis zu einer humorvoll erzählten finnischen Boxergeschichte.

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Filmfest München 2016: Mehr Licht

Marius Nobach

Der Brite Terence Davies setzt in „Sunset Song“ Gewalt und Krieg in Kontrast mit der Schönheit der schottischen Natur und seiner Hauptdarstellerin, der Franzose Mikhaël Hers wandelt mit „Dieses Sommergefühl“ auf den Spuren von Eric Rohmer. Zwei Filme vom Filmfest München, die nicht nur durch ihren Einsatz von Licht herausragen.

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Filmfest München 2016: Im Schwarzen Raum mit Ellen Burstyn

Marius Nobach

Der 83-jährigen US-Schauspielerin Ellen Burstyn ist eine Retrospektive auf dem Filmfest München gewidmet. Bei der Interview-Reihe „Filmmakers Live“ in der Black Box des Festivalzentrums bot die vielfach ausgezeichnete Aktrice bereitwillig Einblick in ihre Karriere und Arbeitsphilosophie.

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Filmfest München 2016: Frankreich und die Immigranten

Marius Nobach

Als Land geglückter Integration ist Frankreich zuletzt eher seltener wahrgenommen wurden. Die Filmemacherinnen Stéphanie Di Giusto mit „Die Tänzerin“ und Danielle Arbid mit „Peur de rien“ zeigen jedoch, dass Migrationsgeschichten erfolgreich verlaufen können. Über zwei Entdeckungen beim Filmfest München.

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Filmfest München 2016: Liebe hinter Gittern - Italienische Gefängnisfilme

Marius Nobach

Gleich zwei ambitionierte italienische Spielfilme auf dem Filmfest München verbinden Gefängnisse mit Liebesgeschichten. Während Claudio Giovannesi in „Fiore“ mit viel Einfühlungsvermögen von der schwierigen Romanze zweier eingesperrter Jugendlicher erzählt, hat das Liebespaar in Claudio Cupellinis „Alaska“ nicht nur während einer Haftstrafe mit emotionalem Überschuss zu kämpfen.

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Filmfest München 2016 - Große Erwartungen

Marius Nobach

Ob die Filme beim diesjährigen Filmfest München ebenso strahlen werden wie die pünktlich zum Start eingetroffene Hochsommer-Sonne muss sich zwar noch erweisen – die Lust auf geballte Festivalatmosphäre in den nächsten neun Tagen ist jedoch durch das bevorstehende Programm bereits geweckt. Ein Ausblick auf das Filmfest.

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Cannes 16 - Goldene Palme für Ken Loach und I, DANIEL BLAKE

Josef Lederle

Große Überraschung in Cannes: Die Goldene Palme geht an Ken Loach für I, DANIEL BLAKE. Der deutsche Beitrag TONI ERDMANN von Maren Ade geht bei der Preisverleihung leer aus. Nur die Internationale Filmkritiker-Vereinigung FIPRESCI ehrt TONI ERDMANN.

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Cannes 16 - Preis der ökumenischen Jury

Josef Lederle

Vor der Preisvergabe der Internationalen Jury hat bereits die Ökumenische Jury ihren diesjährigen Preisträger im Wettbewerb bekanntgegeben. Ihre Wahl fiel dabei überraschend auf den französisch-kanadischen Film "Juste la fin du monde".

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Cannes 16 - Nicolas Winding Refn, Sean Penn & The Red Turtle

Josef Lederle

Gegen Ende mehren sich die lautstarken Buhs, was nicht nur am erschöpften Publikum, sondern auch an den Filmen liegt: Nicolas Winding Refn tut mit THE NEON DEMON viel, um seinen Ruf als grandioser Poser zu stärken, und Sean Penn verirrt sich in THE LAST FACE nicht nur in den Widersprüchen humanitärer Hilfe für Westafrika. Auch der einzige Animationsfilm THE RED TURTLE von Michael Dudok de Witt hinterlässt einen eher zwiespältigen Eindruck.

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Cannes 16 - Xavier Dolan, Cristian Mungiu, Albert Serra

Josef Lederle

Mit zwei weiteren Familiengeschichten biegt Cannes auf die Zielgeraden ein. Xavier Dolan bietet mit IT'S ONLY THE END OF THE WORLD große Oper, Cristian Mungiu porträtiert in BACALAUREAT gewohnt unglamourös den rumänischen Mittelstand zwischen Aufstieg und Korruption. Und Albert Serra wirft einen nüchternen Blick auf LA MORT DE LOUIS XIV.

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Cannes 16 – Dardennes, Mendoza, Mendonça Filho

Josef Lederle

Starke Frauenfiguren dominieren in Cannes. Was das Festival noch nicht schafft, führen die Filmemacher auf der Leinwand vor: Adèle Haenel in LE FILLE INCONNUE von Jean-Pierre & Luc Dardenne, Sonia Braga in AQUARIUS von Kleber Mendonça Filho und die philippinische Actrice Andi Eingemann in MA’ ROSA von Brillante Mendoza.

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Cannes 16 – Olivier Assayas, Pedro Almodóvar, Bertrand Tavernier

Josef Lederle

Die Überraschung des Tages: In VOYAGE À TRAVERS LE CINÉMA FRANCAIS rekapituliert Bertrand Tavernier wichtige Strömungen des französischen Kinos seit den 1930er-Jahren, inklusive seiner eigenen Lehrzeit bei Melville und Sautet. Olivier Assayas schickt Kristen Stewart als „Personal Shopper“ auf eine Mystery-Suche nach sich selbst, und Pedro Almodóvar schwelgt in wunderschönen Bildern über das Verdrängte.

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Cannes 16 - Andrea Arnold, Park Chan-wook

Josef Lederle

Zwei kurze Nachträge zu den Wettbewerbsbeiträgen THE HANDMAIDEN von Park Chan-wook und AMERICAN HONEY von Andrea Arnold.

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Cannes 16 - Jim Jarmusch, Jeff Nichols, Nicole Garcia

Josef Lederle

Inzwischen ist die Dramaturgie des 69. Cannes-Festivals ziemlich offenkundig. Nach steilem Auftakt folgen gerade sehr ruhig, fast meditative Filme von Jim Jarmusch, Jeff Nichols und Nicole Garcia, ehe zur Wochenmitte die harten Jungs wie Mendoza, Winding Refn oder der Brasilianer Filho wieder für Trouble sorgen.

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Cannes 16 - The Nice Guys

Josef Lederle

Hochbudgetierte US-Filme wie Steven Spielbergs „BFG“, Jodies Fosters „Money Monster“ oder die Actionkomödie „The Nice Guys“ von Shane Black laufen in Cannes meist „außer Konkurrenz“. Dafür ziehen sie mit ihrem Staraufgebot das Interesse von Publikum und Medien gleichermaßen an.

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Cannes 16 - Maren Ade auf Palmenkurs

Josef Lederle

Szenenapplaus, erfrischendes Lachen und geradezu euphorische Reaktionen nach dem Presse-Screening für Maren Ades „Toni Erdmann“. Das ist für Cannes ein Novum! Ein deutsches Drama voller Humor, Witz, genialer Einfälle und zwei herausragenden Hauptdarstellern, die sich als Palmen-Aspiranten empfehlen? Das hätte zuvor niemand für möglich gehalten.

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Cannes 16 – Bruno Dumont & Jodie Foster

Josef Lederle

„MA LOUTE“, heißt Bruno Dumonts neuerlicher Ausflug ins Reich der Groteske. Mit exquisiter Besetzung (Fabrice Luchini, Valeria Bruni Tedeschi, Juliette Binoche) und einer grandiosen Kamera entwirft der französische Regisseur eine klamaukhafte Parabel über Oben und Unten, Herrschaft und Revolte. So unterhaltsam wie inhaltlich raffiniert kodiert. Die Geldmaschine in Jodie Fosters „MONEY MONSTER“ kommt hingegen nicht so recht in Fahrt. Gemischte Eindrücke aus den Nebenreihen.

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Cannes 16 – Woody Allen, Cristi Puiu, Alain Guiraudie

Josef Lederle

In diesem Jahr fackelt das Cannes-Festival nicht lang. Es startet nach Woody Allens amüsanter Komödie „Café Society“ mit zwei sperrigen Dramen gleich mal durch: „Sieranevada“ von Cristi Puiu taucht mit einer dreistündigen Familienfeier tief in aktuelle rumänische Befindlichkeiten, und Alain Guiraudie gibt mit einer „queeren“ Suche nach einem Weg ins Leben das ein oder andere Rätsel auf.

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Cannes 16 - Auftakt

Josef Lederle

Das 69. Filmfestival in Cannes (11.-22.5.) startet mit Woody Allens „Café Society“, der damit als einziger Filmemacher das „Triple“ schafft: Nach „Hollywood Ending“ und „Midnight in Paris“ eröffnet der 80-jährige Regisseur mit seinem 46. Film zum dritten Mal das Festival an der Côte d’Azur.

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Shakespeares letzte Runde

Jörg Gerle

Arte zeigt am 27.4. um 22.00 eine spannende Erstausstrahlung im Rahmen eines Schwerpunkts zu Shakespeares 400. Todestag.

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Deutscher Filmpreis 2016: Die Nominierungen

Die Deutsche Filmakademie hat am 15.4. die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2016 bekannt gegeben. Die Preisvergabe findet am 27.5. in Berlin statt. Alle Nominierten stehen hier:

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Gewinnspiel: Fritz Lang

Gordian Maugg hat einen Film über Regie-Legende Fritz Lang gedreht; die Titelrolle spielt Heino Ferch. Anlässlich des Kinostarts am 14.4. verlosen wir drei Exemplare der exzellenten Fritz-Lang-Biografie von Norbert Grob.

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Deutsche Filmpremiere von "... denn sie wissen nicht, was sie tun" vor 60 Jahren

Am 30.3.1956 feierte Nicholas Rays "... denn sie wissen nicht, was sie tun" seine Deutschlandpremiere. Aus diesem Anlass erinnern wir noch einmal an James Dean mit einem FILMDIENST-Artikel, der im September 2015 zu seinem 60. Todestag erschienen ist.

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Passionsspiele im US-Kino und Fernsehen

Zu Ostern gibt es auch in den USA zahlreiche Passionsspiel-Veranstaltungen. Dieses Jahr zeigt jedoch deutlich: Die modernen Medien sind an die Stelle traditioneller Theateraufführungen und Laienspiele getreten.

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Drei Spielfilme als brisantes Unternehmen: "Mitten in Deutschland: NSU"

13 Jahre lang konnte die rechtsradikale Terrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) unentdeckt bleiben und zehn Menschen aus rassistischen Motiven heraus ermorden. Erst 2011 fand ihr Treiben ein Ende. Nun erleben drei Spielfilme zur Thematik ihre Fernsehpremiere – erzählt jeweils aus der Täter-, der Opfer- und der Ermittlerperspektive. Ein gewagtes Unterfangen, das Beachtung verdient.

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Auf den Spuren von "Fahrenheit 451"

Seit Donnerstag, 23.3., ist im Museum für moderne Kunst (MMK) in Frankfurt eine ambitionierte Kunstausstellung mit Werken aus dem MMK, der Tate und dem Centre Pompidou zu sehen. Die Besucher sind eingeladen, analog zur Idee der "Büchermenschen" aus "Fahrenheit 451", sich die ausgestellten Werke einzuprägen und zum Abschluss der Ausstellung zu präsentieren.

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Marburger Kamerapreis an Jürgen Jürges

Der Marburger Kamerapreis 2016 ist am Samstagabend an Jürgen Jürges verliehen worden. Der 1940 in Hannover geborene Kameramann hat deutsche Filmgeschichte mitgeschrieben, u.a. durch seine Arbeiten für Rainer Werner Fassbinder, Uli Edel oder Wolfgang Becker.

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Irische Filme in Berlin

Jörg Gerle

Passend zum St. Patrick's Day am 17.3. zeigt das Berliner Moviemento Kino vom 17. bis 20. März sechs Filme aus Irland, darunter den Klassiker "The Commitments". Die Regisseure der neueren Filme stehen nach der Vorführung fürs Gespräch zur Verfügung.

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Tough Guy: Die Filme von William A. Wellman

Am 29.2. jährte sich der Geburtstag von Hollywood-Regisseur William A. Wellman zum 120. Mal. Ein schöner Anlass, seine Filme wiederzuentdecken.

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"Caligari-Preisträger" 2015 geht im März auf Kinotournee

Der Preisträger des "Caligari"-Filmpreises 2015, Balikbayan #1 - Memories of Overdevelopment Redux III von Kidlat Tahimik, geht im März 2016 auf Kinotournee durch Deutschland. Die Termine stehen hier:

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Die Akte General

Generalstaatsanwalt Fritz Bauer brachte die Frankfurter Auschwitzprozesse in Gang. Eine späte Anerkennung zollten ihm zwei deutsche Kinofilme, Giulio Ricciarellis „Im Labyrinth des Schweigens“ (2014) und Lars Kraumes „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015). TV-Premiere feiert nun ein dritter sehenswerter Film über Fritz Bauer, "Die Akte General" mit Ulrich Noethen (24.2., 2015., Das Erste).

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Preise der Ökumenischen Jury auf der Berlinale

Auch die Ökumenische Jury hat auf der "Berlinale" ihre Preise vergeben. Im Wettbewerb war man sich dabei mit der Internationalen Jury in der Anerkennung von "Fuocoammare" einig, in den anderen Sektionen wurden Filme aus Belgien, Dänemark und Saudi-Arabien geehrt.

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Der Gläserne Bär geht an...

Kirsten Taylor

Die Qualität der diesjährigen Generation-Sektion bestätigte sich auch bei den Entscheidungen der Kinder- und Jugend-Jurys.

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Berlinale 2016: Die Preise

Am Samstagabend sind in Berlin die Preise des diesjährigen "Berlinale"-Wettbewerbs vergeben worden. Die internationale Jury unter Vorsitz von Meryl Streep ehrte den Lampedusa-Dokumentarfilm "Fuocoammare" mit dem "Goldenen Bären".

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Kinder erzählen vom Krieg

Kirsten Taylor

Sie heißen Hazem, Besameh, Diar, Zohour, Sami, Delovan, Rounahi und Mahmod. Sie leben in den Flüchtlingslagern von Kobanê (Syrien) und Sindschar (Irak). Gemeinsam haben sie eine Filme gemacht: „Life on The Border“. Eine denkwürdige Begegnung.

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Caligari-Preis für „Akher ayam el madina“

Felicitas Kleiner

Der ägyptische Film „Akher avam el madina“ (In the Last Days of the City) von Tamer El Said ist der Gewinner des 31. Caligari-Preises.

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Kino-Lieblinge

Jörg Gerle

Ein Festival wie die Berlinale ist nie nur ein Treffen von Fans und Kritiker, sondern vor allem auch der Branche. Produzenten, Verleiher & Kinobetreiber haben da mitunter ihre eigenen Lieblinge!

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Serien-Special

Felicitas Kleiner

Auch dieses Jahr gab es bei der Berlinale neben zahlreichen Kinofilmen auch wieder einen kleinen Ausblick auf kommende Serien-Highlights. Besonders aufregend: die Thriller-Serie "The Night Manager".

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The End

Kathrin Häger

Guillaume Nicloux jagt Gérard Depardieu in "The End" erneut ins Unterholz der Interpretation: schwitzend, keuchend, fluchend. Nur der Hund, der bleibt verschwunden.

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Im Dschungel der Geschichte: Historien-Highlights im Berlinale-Wettbewerb

Marius Nobach

Die Regisseure Yang Chao (China), Danis Tanovic (Bosnien-Herzegowina) und Lav Diaz (Philippinen) stellen auf höchst unterschiedliche Weise den Spuren nach, den dunkle Flecken in ihrer nationalen Geschichte bis in die Gegenwart hinein hinterlassen haben. Über drei herausragende Filme im Wettbewerb der „Berlinale“.

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Grundsolide: "Genius" von Michael Grandage

Felicitas Kleiner

Ein Intellektuellen-Buddy Movie mit Colin Firth und Jude Law: Das Bio-Pic über den Schriftsteller Thomas Wolfe und seinen Lektor Max Perkins liefert grundsolides Arthouse, hätte aber etwas mehr Genialität vertragen können.

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Orte ohne Menschen, Menschen ohne Orte: "Homo sapiens" und "Ta'ang"

Felicitas Kleiner

Die 66. Berlinale beeindruckt nicht nur im Wettbewerb mit starken Dokumentarfilmen. Im Forum liefen u.a. herausragende Beiträge von Nikolaus Geyrhalter und Wang Bing.

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Berlinale - Live mit Silke Kettelhake

Silke Kettelhake

FILMDIENST-Autorin Silke Kettelhake über ihre Erfahrungen, mit Flüchtlingen die Berlinale zu besuchen.

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Berlinale - Live mit Felicitas Kleiner über FUOCOAMMARE

Felicitas Kleiner

FILMDIENST-Redakteurin Felicitas Kleiner fasst ihre Eindrücke unmittbar nach der Vorführung von Gianfranco Rossis bedrückender Dokumentation "Fuocoammare" zusammen.

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Berlinale - Live mit Jörg Gerle

Jörg Gerle

FILMDIENST-Autor Jörg Gerle über das Drama „Grüße aus Fukushima“, in dem sehr unterschiedliche Protagonistinnen sich daran machen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.

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Berlinale - Live mit Marius Nobach

Marius Nobach

Unmittelbar nach der ersten Vorführung von "Midnight Special" fasst Marius Nobach seine Eindrücke des Films von Jeff Nichols zusammen.

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Berlinale - Live mit Felicitas Kleiner

Felicitas Kleiner

Auf den Spuren von Clooney, Tatum und Co. begleitet das Internetportal katholisch.de die Redakteure des Magazins FILMDIENST während der Berlinale.

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Abenteuer im Niedriglohnsektor: "Yarden"

Holger Römers

Im Forumsbeitrag "Yarden" verschlägt es einen namenlos bleibenden schwedischen Protagonisten in die Arbeitswelt des Malmöer Hafens unter Kollegen, die fast alle Migrationshintergrund haben. Eine soziale Versuchsanordnung.

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Von Rebellen, Träumern und Reisenden: Neues aus der Kinder- und Jugendfilmsektion

Kirsten Taylor

Auch die Sektion Generation ist nicht dagegen gefeit: Gesucht wird nach den großen übergreifenden Themen, die die ausgewählten Filme aus allen Ecken der Welt miteinander verbinden. Das Kino als Seismograf für gesellschaftliche Themen, die auf der großen Leinwand sichtbar werden. „Leben in Bewegung“, „Junge Rebellen“, „Suche nach Identität“ oder „Träume und Alpträume“ und „Selbstbestimmung“ sind Überschriften, die die Sektion für ihr Programme Kplus und 14plus ausgemacht hat.

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Brandschatzen ist einfacher: "How Heavy This Hammer"

Kathrin Häger

Eine Entdeckung aus der "Forums"-Sektion: Der kanadische Film "How Heavy This Hammer" porträtiert hautnah die fatalen Folgen einer Rollenspielsucht auf Gesundheit und soziales Verhalten.

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Die spinnen, die Japaner!

Jörg Gerle

Von wegen "Recht auf Glück"... Die Berlinale hat auch ganz andere Fäden als den von der Festivalleitung proklamierten...

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Jesus, Gibus und die anderen

Marius Nobach

Der belgische Regisseur und Schauspieler Bouli Lanners hat der „Berlinale“ 2016 mit „Les premiers, les derniers“ einen der überraschendsten und schönsten Filme beschert: In dem Roadmovie mit Westernanleihen treffen schräge Figuren und ein Hund in einer postapokalyptischen Landschaft aufeinander. Und auch Jesus taucht auf.

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Ökumenischer Empfang auf der Berlinale

Marius Nobach

Die einzelnen Bundesländer tun es, die Kommunalen Kinos tun es, die Drehbuchautoren tun es und natürlich tun es auch die christlichen Kirchen: Empfänge auf der „Berlinale“ zum Austausch und zum gepflegten Feiern des filmischen Engagements. Der ökumenische Empfang auf der Berlinale fand diesmal in den Räumen der EKD am Gendarmenmarkt statt.

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Meryl Streep auf dem Talent Campus

Kathrin Häger

Mit spürbarer Lust an der Provokation parlierte Jury-Präsidentin Meryl Streep (66) im überfüllten HAU-Theater über altersgemäßes Auftreten, männliche Diven und warum der mühselige Kampf um Gleichberechtigung doch allmählich Früchte trägt. Nicht nur im Filmbusiness…

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Berlinale 2016: Verfilmte Kriegsgeschichten

Marius Nobach

Gleich zwei Literaturadaptionen haben im Wettbewerb der „Berlinale“ ihre Weltpremiere gefeiert. Während „Jeder stirbt für sich allein“ von Vincent Perez den Roman von Hans Fallada nur solide bebildert, ist dem Portugiesen Ivo M. Ferreira mit „Cartas da guerra“ eine poetische und ergreifende Verfilmung nach António Lobo Antunes gelungen.

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Brief an die Welt: Terence Davies' "A Quiet Passion"

Felicitas Kleiner

Am 15.2. feiert im Rahmen einer "Berlinale Special Gala" der Film "A Quiet Passion" Premiere. Der britische Altmeister Terence Davies huldigt darin der amerikanischen Lyrikerin Emily Dickinson (1830-1886) und besticht mit einem eindringlichen Künstlerdrama, das an poetischer Kraft mit Dickinsons Dichtkunst wetteifert.

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Die besten Absichten: "24 Wochen"

Marius Nobach

Cannes, Venedig und Locarno finden schon länger ohne deutsche Wettbewerbsbeiträge statt. Auch in Berlin läuft dieses Jahr mit dem Schwangerschaftsdrama „24 Wochen“ nur ein deutscher Film im Wettbewerb. Die junge Regisseurin Anne Zohra Berrached zieht sich achtsam aus der Affäre, im Rennen um den „Goldenen Bären“ dürfte ihre solide, etwas didaktische Arbeit aber keine Rolle spielen.

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Abhauen, wegkommen, Halt suchen

Kirsten Taylor

Das Schöne an der „Berlinale“ ist, dass es ein Publikumsfestival ist. Die begeisterungsfähigsten Zuschauer findet man dabei in den Spielstätten der jungen Sektion Generation Kplus (für Kinder) und Generation 14plus (für Jugendliche).

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Feuer über dem (Mittel-)Meer: "Fuocoammare"

Felicitas Kleiner

Am 13.2. feierte der neue Film von Gianfranco Rosi Premiere, einer von zwei Dokumentarfilmen, die dieses Jahr im Wettbewerb laufen. Im Mittelpunkt steht die Insel Lampedusa, auf der die Flüchtlingskrise nichts Akutes ist, sondern seit 20 Jahren Teil der Lebenswirklichkeit.

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Im Namen des Unrechts

Jörg Gerle

„Shepherds and Butchers“ ist ein Film über Vorurteile, die Todesstrafe und fatale einfache Wahrheiten. Er feiert seine umjubelte Premiere in der Sektion Panorama.

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Stumme Stars

Jörg Gerle

Die Berlinale glänzt einmal mehr stumm! In den Sektionen „Berlinale Classics“ und „Teddy 30“ erleben immer wieder alte Meister ihre Premiere. Einer der beiden kommt sogleich ins Fernsehen.

 

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Berlinale Tag 3: Mythen-Mischmasch

Felicitas Kleiner

Im Wettbewerb und im Forum spielen Denis Côté und Eugène Green mäßig erfolgreich mit mythischen Anleihen. Und ganz ohne mythische Schützenhilfe liefert Mia Hansen-Løve einen der bisher schönsten Beiträge des Festivals.

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Berlinale 2016: Unsere Mütter, unsere Väter

Marius Nobach

Schwierige Familiengeschichten bot der zweite Tag der „Berlinale“. In „Midnight Special“, einem der meisterwarteten Filme im Wettbewerb, fährt Regisseur Jeff Nichols schweres Science-Fiction-Geschütz auf, das wahre Drama liegt jedoch in der Annäherung eines Vaters zu seinem Sohn. Im tunesischen Debütfilm „Hedi“ ist die mütterliche Inanspruchnahme dagegen für einen jungen Mann zu viel des Guten.

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Berlinale-Eröffnung: Hail, Cinema!

Felicitas Kleiner

Am 11. Februar eröffnet die 66. Berlinale mit "Hail, Caesar!" der Gebrüder Coen. In den kommenden zehn Tagen laufen über 400 Filme. Eine Vorschau als kleine Bilderreise.

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40 Jahre "Taxi Driver"

Am 8.2.1976 kam Martin Scorseses "Taxi Driver" in die US-Kinos; im Oktober desselben Jahres lief der Film dann auch in Deutschland an. Erinnerungen an den Klassiker.

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Kunst aus dem Holocaust

Ab 26. Januar läuft im Deutschen Historischen Museum in Berlin eine Ausstellung mit Kunstwerken aus dem Holocaust, die in verschiedenen KZs entstanden sind. Ein Filmtipp zur Ergänzung.

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Silberlinge 2015: Heimkino-Editionen mit Bonus

Auch wenn die Branche augenblicklich das Streamen direkt auf PC, Handy und Fernsehen pusht, hatte der DVD- und Blu-ray-Markt 2015 für Liebhaber informativer oder „bibliophiler“ Editionen einiges zu bieten. Von der überwältigenden Pracht von „Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere“ in seiner 3D-Extended Edition auf Blu-ray ist in FD 24/2015 schon ausführlich zu lesen gewesen. Hier nun zehn weitere Editionen, die im letzten Jahr zu den bemerkenswertesten zählten. Eine komplette Auflistung und ausführliche Kommentierung der „Silberlinge 2015“ findet sich wie immer in unserem „Lexikon des internationalen Films“, dessen Jahrband „Filmjahr 2015“ (Schüren Verlag, Marburg) am 25. März in den Buchhandel kommt.

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Deutscher Fernsehpreis 2016

Am 13.1. wurden in Düsseldorf die Fernsehpreise 2016 vergeben.

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Ein außergewöhnlicher TATORT: "Wer bin ich" von Bastian Günther

Das gute alte TV-Krimiformat, selbstironisch-verrückt durch die Mangel gedreht: Der neue Hessen-TATORT macht die eigenen Dreharbeiten zum Schauplatz des Verbrechens.

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Europäische Filmpreise 2015

Am 12.12. sind in Berlin die Europäischen Filmpreise 2015 vergeben worden. Großer Gewinner war dabei "Ewige Jugend" mit Preisen als Bester Film, für die beste Regie und den besten Darsteller. Der ebenfalls nominierte deutsche Beitrag "Victoria" ging leer aus.

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Das "Festival de Cine Europeo" in Sevilla

Spaniens zweitgrößtes Filmfestival ist vor allem eine Plattform für den experimentierfreudigen Teil der spanischen Filmszene. Einige Entdeckungen.

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Refugees Welcome

Für die Dreharbeiten zu dem Kurzfilm "Refugees Welcome" ging Regisseur Lars Becker ("Nachtschicht") mit einem Kamerateam in ein Hamburger Flüchtlingslager. Dabei entstand ein 75-sekündiger Spot.

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Willy Haas-Preis 2015

Zum zwölften Mal wird im Rahmen des „cinefest – Internationales Festival des deutschen Filmerbes“ (14.- 22.11.) in Hamburg der „Willy Haas-Preis“ vergeben. Mit dem Preis werden Publikationen zum deutschsprachigen Film in den Kategorien Buch- und DVD-Editionen ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 18.11. statt.

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Das Publikum des Kritikers

Im Rahmen des 30. Mannheimer Filmsymposiums (13.-15.11.) im Kino Cinema Quadrat geht es um die Situation der Filmkritik. Insgesamt nimmt das langlebige Symposium in seinem Jubiläumsjahr unter dem Titel „Zuschauer(t)räume“ die Beziehung zwischen Film und Zuschauer ins Visier.

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Die Zukunft der Filmkritik

Das 29. Internationale Filmfest Braunschweig (2.-8.11.) veranstaltet mit dem Magazin FILMDIENST und in Kooperation mit der internationalen Vereinigung von Filmkritikern FIPRESCI am 5.11. eine Tagung zur Zukunft der Filmkritik.

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"Beasts of No Nation": Deutschlandpremiere als Video on Demand

In Venedig gefeiert und ausgezeichnet, läuft die Netflix-Produktion "Beasts of No Nation" in Deutschland, anders als in den USA und Großbritannien, vorerst nicht im Kino an. Zu sehen ist sie jedoch seit dem 16. Oktober auf Netflix. FILMDIENST-Kritikerin Felicitas Kleiner über den herausragenden Netzfilm:

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„Maidan“ gewinnt Filmpreis der Menschenrechte

Beim Internationalen Menschenrechtsfestival in Nürnberg sind Sergei Loznitsas "Maidan" und Joshua Oppenheimers "The Look of Silence" mit Preisen ausgezeichnet worden.

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KJK und Festival LUCAS präsentieren "Armans Geheimnis"

Für Freunde des Mystery-Genres präsentieren die “Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz” KJK und das Internationale Kinderfilmfestival LUCAS am Freitag, 2. Oktober ab 16.00 Uhr im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt erstmals alle Folgen der ersten Staffel von ARMANS GEHEIMNIS auf der Kinoleinwand.

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Venedig 2015: Lateinamerikanische "Löwen"

Felicitas Kleiner

Der "Goldene Löwe" der diesjährigen "Mostra" geht an einen Debütanten: Mit "Desde allá" ("From Afar"), einem Wettbewerbsbeitrag aus Venezuela, hat Regisseur Lorenzo Vigas einen bemerkenswert ausgereiften Erstlings-Spielfilm hingelegt. Auch der "Silberne Löwe" geht an einen lateinamerikanischen Film: "El Clan" des Argentiniers Pablo Trapero.

 

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Venedig 2015: A story about a story

Felicitas Kleiner

Hunde-FlipFlops und das tibetische Totenbuch vs. Hot-Dog-Händler und tote Pixel: Neue Filme von Laurie Anderson und Jerzy Skolimowski.

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Venedig 2015: Anomalisa

Felicitas Kleiner

Mit „Anomalisa“ ist im Wettbewerb an der „Mostra“ ein Animationsfilm vertreten. Der Stop-Motion-Film von Charlie Kaufman und Duke Johnson ist ein kleines Meisterwerk: Ein irrsinnig lustiger und tieftrauriger Versuch über Einsamkeit als „conditio humana“ und die Liebe als schönste Anomalie der Welt.

 

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Venedig 2015: Letzte Tage

Felicitas Kleiner

Kälteeinbruch am Lido: Mit "Rabin, the Last Day" von Amos Gitai und "Abluka" von Emin Alper feiern zwei Wettbewerbsbeiträge Premiere, die gnadenlos das politische Klima in Israel bzw. in der Türkei sezieren.

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Venedig 2015: Vor Gericht

Felicitas Kleiner

Wer war's? Um Verbrechen und ihre Aufklärung ging es in mehreren sehr unterschiedlichen Filmen der "Mostra": Ralph Fiennes wird in "A Bigger Splash" im Pool ertränkt, in "Krigen" wird einem jungen Soldaten wegen einer Bombardierung mit zivilen Opfern der Prozess gemacht, in "L'hermine" plagen Fabrice Luchini als Richter ein tragischer Fall, eine Grippe und eine schöne Frau, und in "The Endless River" droht der Mord an einer weißen Familie nicht nur das Leben des trauernden Vaters zu zerstören.

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Venedig 2015: Wie alles anfängt...

Felicitas Kleiner

Zwei bemerkenswerte Spielfilm-Debüts bereicherten das Programm am Lido: "L'attesa" von Piero Messina, der erste italienische Beitrag im Wettbewerb, sowie "The Childhood of a Leader", die erste Regiearbeit von Schauspieler Brady Corbet.

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Venedig 2015: Noch mehr wahre Geschichten

Felicitas Kleiner

Nach "Everest" umspielen auch die Wettbewerbsbeiträge "Francofonia" von Alexander Sokurow und "Marguerite" von Xavier Giannoli (Wettbewerb) sowie Tom McCarthys "Spotlight" und Scott Coopers "Black Mass" reale Ereignisse.

 

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Venedig 2015: Looking for the Ladies

Felicitas Kleiner

In den "Giornate degli autori" wurde gestern das weibliche Filmeschaffen gefeiert, u.a. mit einem Kurzfilm von Altmeisterin Agnès Varda und einer neuen Komödie von Julie Delpy. Und auch im Wettbewerb lief eine Regiearbeit einer Frau: "Looking for Grace" von Sue Brooks.

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Venedig 2015: Beasts of no Nation

Felicitas Kleiner

Am Abend feierte der neue Spielfilm von "Sin Nombre"- und „True Detective“-Regisseur Cary Fukunaga seine Premiere in Venedig. Für Schlagzeilen sorgt er vor allem damit, dass sich an ihm in den USA ein Streit ums exklusive Kino-Auswertungsfenster entzündet hat: „Beasts of no Nation“ wird weltweit von Netflix vertrieben; der Streaming-Dienst wird den Film im Oktober zeitgleich als VoD und in den Kinos starten, weswegen zahlreiche große Kinoketten in den USA den Start boykottieren.

 

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Venedig 2015: Die Eröffnung der 72. "Mostra"

Felicitas Kleiner

Die 72. Filmfestspiele eröffnen mit Baltasar Kormákurs "Everest". Der Abenteuerfilm ist nur einer von vielen Filmen, die sich an realen Ereignissen abarbeiten. Eine Vorschau.

 

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DEKALOG-Filmpreis

Der Dokumentarfilm „Himmelverbot“ von Andrei Schwartz wurde am 28.8. mit dem DEKALOG-Filmpreis der Guardini-Stiftung geehrt.

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Große Wellen am Lido

Das Filmfestival in Venedig (2.–12.9.) wartet trotz harter Konkurrenz aus Toronto mit einem viel­versprechenden Programm auf

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BrückenJahre

Im Rahmen unserer Medienpartnerschaft mit „NaturVision“ können FILMDIENST-Leser den Film vom 23.7. bis 23.8. einmal kostenlos ausleihen

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Ehrengäste in Locarno

Er kämpfte neben Brad Pitt im »Fight Club«, war »Der unglaubliche Hulk« und gab in »Birdman« Michael Keaton Saures: Edward Norton gehört seit den 1990er-Jahren zu den prägnantesten Charakterdarstellern seiner Generation.

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Siegfried-Kracauer-Preis

Der Filmkritiker Sven von Reden hat bei der Verleihung des Siegfried-Kracauer-Preises das Stipendium für das Jahr 2016 gewonnen. Als Medienpartner des Preises publiziert der FILMDIENST die Texte, die Sven von Reden im Zuge seines Stipendiums erarbeiten wird.

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Poststreik

Liebe Abonnenten, wir bedauern, dass es wegen des andauernden Poststreiks zu Verzögerungen bei der Auslieferung des aktuellen Hefts kommen kann.

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Cannes 15 - Goldene Palme für DHEEPAN

Josef Lederle

Der französische Film „Dheepan“ von Jacques Audiard gewinnt in Cannes die Goldene Palme. Das 68. Internationale Filmfestival endet mit einer überraschenden Entscheidung.

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Cannes 15 - Ökumenische Jury zeichnet Nanni Morettis "Mia Madre" aus

Josef Lederle

Die ersten Preise in Cannes sind vergeben. Die Kirchen zeichnen "Mia Madre" von Nanni Moretti aus, die FIPRESCI-Jury wählt "Saul Fia" von Laszlo Nemes. 3sat fasst am Montag, 25.5., ab 21.55 Uhr die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

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Cannes 15 – What’s next

Josef Lederle

Beim Aufräumen und Packen für den Rückflug nochmals die ausgerissenen Seiten der Branchenblätter „Variety“, Screendaily“ und „Hollywood Reporter“ durchgeblättert. Dort finden viele interessante Randnotizen, wer gerade mit wem dreht oder welche Projekte demnächst fertig werden. Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung.

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Cannes 15 – Wer gewinnt?

Josef Lederle

Jetzt, wo das Festival auf die Zielgerade einbiegt, lassen sich die Diskussionen über die Palmen nicht mehr ignorieren. Wer macht bei der Coen-Jury am Ende das Rennen? Todd Haynes und „Carol“, Sorrentino mit „Youth“ oder der taiwanesische Altmeister Hou Hsiao-Hsien, der in „Nie Yinniang“ einen überraschenden Abstecher in Wuxia-Genre unternimmt?

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Cannes 15 - Here we go

Josef Lederle

Und weiter geht es mit Nachträgen (Part II): Filme von Joachim Trier („Louder Than Bombs“), Apichatpong Weerasethakul („Cemetery of Splendour“), Brillante Mendoza („Taklub“), Valérie Donzelli ("Marguerite & Julien"), Jia Zhang-ke ("Mountains may depart") sowie Arnaud Desplechin („My Golden Days“).

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Cannes 15 - Paolo Sorrentino

Josef Lederle

Frisch aus der Pressevorstellung: ein Loblied auf Paolo Sorrentinos magische Meditation über das Leben, „Youth“, kein perfekter, eher ein rauschhafter, barocker Film mit einer Handvoll unglaublicher Sequenzen, wie man sie im Kino noch nie gesehen hat. Mit dem sich Sorrentino endgültig als adäquater Nachfolger von Federico Fellini erweist, auch wenn das Werk Francesco Rosi gewidmet ist.

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Cannes 15 – High Heels

Josef Lederle

So kann man sich auch lächerlich machen: Bei der Premiere von Todd Haynes wundervollem Drama „Carol“ (dem Favoriten der Kritiker) sollen Frauen vom roten Teppich verbannt worden sein, weil sie flache Schuhe getragen haben. Cannes & die Frauen: die 27! Dafür gibt es viele tolle Filme von Denis Villeneuve („Sicario“), Maiwenn („Mon Roi“). Und eine spielfreudige deutsche Kultur-Staatsministerin, die mit Pep Guardiola verspricht: Nächstes Mal wird’s besser!

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Cannes 15 - Oh Gott

Josef Lederle

Für Jaco Van Dormael ist Gott ein widerlicher Prolet, der in Brüssel mit Frau und Tochter in einer dunklen Dreizimmer-Zimmerwohnung haust und mit hämischem Grinsen am liebsten die Menschen quält. „The Brand New Testament“ heißt die groteske Komödie des belgischen Regisseurs, die in Cannes für ausgelassene Heiterkeit sorgt.

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Cannes 15 - Sauls Sohn

Josef Lederle

„Le Choc“, titelte die französische Tageszeitung „Le Monde“ über den ungarischen KZ-Film "Saul Fia" und schlug sogleich eine Brücke zu Claude Lanzmann und seinem „Shoah“-Film. Denn der junge Ungar Laszlo Nemes setzt sich mit seinem abgründigen Debütfilm über dessen Verdikt hinweg, dass es aus den Gaskammern der Nazis keine Bilder geben könne.

 

 

 

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Cannes 15 - Lumière!

Josef Lederle

Es ist eine der unübertroffenen Stärken von Cannes, das Kino als Kunst zu feiern. Zur glamourösen Feier der Siebenten Kunst zählt dabei stets ein würdevoller Festakt, der in diesem Jahr den Brüder Lumière gewidmet war; die stiegen vor 120 Jahren mit „Arbeiter verlassen die Fabrik“ ins Filmgeschäft ein.

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Tatort: Kälter als der Tod

Ein neues Duo der "Tatort"-Ermittler tritt seinen Dienst in Frankfurt an. Hier unsere Kritik zu ihrem ersten Fall "Kälter als der Tod".

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Cannes 15 - Get me out to Reality

Josef Lederle

Das aktuelle Kino zweifelt an sich selbst. Woody Allen nutzt es als Zeitvertreib, Emma Stone blafft „Relax, it’s just a Movie“, als der Interviewer nach einem tieferen Sinn in „Irrational Man“ sucht, und in Nanni Morettis „Mia Madre“ flucht John Turturro auf dem Filmset: „Get me out to Reality!“. Nur Gus van Sant huldigt in „The Sea of Trees“ einer – etwas sehr simpel geraten – Verzauberung durch die Siebente Kunst.

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Cannes 15 - It's a Match

Josef Lederle

Der erste Hammerfilm: „The Lobster“ von Yorgos Lanthimos punktet mit einer abgründig-absurden Parabel über Liebe und Freiheit. (Mit Abstrichen) sehenswert: „Our Little Sister“ von Hirokazu Kore-eda, das die Schönheit der Kirschblüten als Lebenselixier feiert. Das Festival nimmt deutlich Fahrt auf.

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Cannes 15 - Quadratur des Kreises

Josef Lederle

Schwerer Start in Cannes. Der Eröffnungsfilm „La Tête Haute“ von Emmanuelle Bercot mäandert ohne jede Spur von Glamour durchs französische Jugendfürsorge-System, Matteo Garrone verliert sich in „Il Racconto dei Racconti“ in pittoresken Märchenbildern, und selbst Naomi Kawase strapaziert in „An“ die Geduld.

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Cannes 15 - Things to come

Josef Lederle

Cannes & die Frauen: ein dunkles Kapitel. „Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste“, hatte Isabel Suba die Causa in ihrem Debütfilm drastisch-sarkastisch auf den Punkt gebracht. Daran wird sich auch beim 68. Internationalen Filmfest in Cannes kaum etwas ändern.

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Nominierungen Deutscher Filmpreis & Ehrenpreis für Barbara Baum

Am 19. Juni wird zum 65. mal der Deutsche Filmpreis verliehen. Die Nominierungen wurden kürzlich bekannt gegeben.

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20 beste Filme 2014

Ein kompakter Überblick über Highlights des Kinojahrs 2014: Aus allen Filmen des zurückliegenden Jahres haben FILMDIENST-Redakteure und -Kritiker ihre Lieblingsfilme gekürt.

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Naomi Kawase gewinnt Hauptpreis beim Frauenfilmfestival

Die japanische Regisseurin hat sich mit ihrem Spielfilm "Still the Water" im internationalen Wettbewerb gegen sieben starke Konkurrentinnen durchgesetzt.

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»Filmjahr 2014«

Soeben erschienen: „Filmjahr 2014“ destilliert das vergangene Kinojahr, versammelt im lexikalischen Teil mehr als 2.000 Filmpremieren, die 2014 im Kino, im Fernsehen sowie auf DVD/Blu-ray veröffentlicht wurden - was bedeutet, dass man ein Jahr lang jeden Tag knapp sechs neue Filme hätte sehen müssen, um den Gesamtüberblick zu behalten.

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Set-Designer Ken Adam

… ist noch bis zum 17. Mai in einer Ausstellung im Berliner Museum für Film und Fernsehen zu erleben.

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Fifty Shades of...?

Wer den Erfolg hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Während die Verfilmung von E.L. James' Bestseller in die Kinos kommt, kursieren auf Youtube schon längst die Parodien.

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Jafar Panahis „Taxi“ gewinnt Goldenen Bären

Die 65. Berlinale hat am 14.2. ihre Preise vergeben

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Wiederentdeckung im Forum: "Strange Victory"

Leo Hurwitz' Film, der sich mit dem Rassisimus in den USA auseinander setzt, stieß 1948 auf ein gesellschaftliches Klima, das für die Botschaft des Werks wenig zugänglich war. Beim Forum wurde eine restaurierte Fassung gezeigt. Ein historisch und filmkünstlerisch spannendes Dokument.

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Caligari-Preis 2015

Der Caligari Filmpreis 2015 geht an "Balikbayan #1 Memories of Overdevelopment Redux III" von Kidlat Tahimik. Der vielfach gebrochene Film erzählt von der ersten Weltumseglung. Die gelang nicht dem portugiesischen Abenteurer Ferdinand Magellan, sondern seinem philippinischen Sklaven Enrique.

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Berlinale Tag 8: Anders als die Andern

Marius Nobach

Der vorletzte Wettbewerbstag gehörte entschlossenen Einzelgänger-Figuren: Oliver Hirschbiegel erzählt in „Elser“ von dem Schreiner, der zum Hitler-Attentäter wurde; in Laura Bispuris eindringlichem Regiedebüt „Sworn Virgin“ ringt Alba Rohrwacher als junge Frau zwischen den albanischen Bergen und Mailand mit ihrer Identität.

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Better Call Saul

Kathrin Häger

Serienformate halten Einzug auf Festivals wie der „Berlinale“. Dort läuft nach „Im Angesicht des Verbrechens ( 2010) und „Top of the Lake“ (2013) in diesem Jahr das "Breaking Bad“-Spin off „Better Call Saul“

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Und ewig lockt die Peitsche: "Fifty Shades of Grey"

Jörg Gerle

Hochtstapeln gehört bekanntlich zum Handwerk. Ein Festival macht da keine Ausnahme. Das also war sie, die große, „nie dagewesene Weltpremiere“. "Fifty Shades of Grey". Wohliger Latexblümchensex. Natürlich in der Panorama-Sektion, wie es sich fürs leicht Verruchte, behauptet Skandalöse gehört.

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Mad about „Mad Men”

Kathrin Häger

Serien-Schöpfer und „Are You Here“-Regisseur Matthew Weiner bei den „Berlinale Talents“

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Berlinale Tag 7: Eisensteins Entjungferung

Felicitas Kleiner

Während am roten Teppich die Premiere von „Fifty Shades of Grey“ für Furore sorgt, gehen auch zwei Wettbewerbsbeiträge unter die Gürtellinie. Filmkünstler Peter Greenaway entjungfert in „Eisenstein in Guanajuato“ die russische Filmikone Sergei Eisenstein, und der rumänische Regisseur Radu Jude lässt seinen in der Walachai des 19. Jahrhunderts angesiedelten „Eastern“ „Aferim!“ in eine grausige Kastrationsszene münden. Weniger drastische, sondern ganz leise Töne schlägt Wim Wenders intimes Beziehungs- und Künstlerdrama „Everything Will Be Fine“ an.

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Zweimal "African Queen"

Jörg Gerle

Während aktuell über das Wohl und Weh von „3D“ bei Wim Wenders "Every Thing Will Be Fine" gefetzt wird, manche sich über die Omnipräsenz von James Franco aufregen und – kurz nach Halbzeit des Festivals – so mancher Wettbewerbsgala-Besucher schon wie am Kehraus fühlt, scheint die Schwelle zum Cinemaxx 8 (am Potsdamer Platz) und zum Zeughauskino (Unter den Linden) wie ein Wurmloch in eine andere Dimension.

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Berlinale Tag 5 - Zart auf hart

Marius Nobach

 

Małgorzata Szumowska beschert dem Wettbewerb mit „Body“ einen Höhepunkt: ein zartes Drama über die Überwindung von Trauer und Einsamkeit, einfühlsam und mit leisem Humor erzählt. „Als wir träumten“ von Andreas Dresen und „El Club“ von Pablo Larraín setzen dagegen auf dunkle Geschichten der Gewalt und Unterdrückung.

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Die Fernseh-Mission

Marius Nobach

Müssen die Fernsehsender missioniert werden? Der Drehbuchautor Fred Breinersdorfer attestiert als Gastredner des ökumenischen "Berlinale"-Empfangs den Kirchen eine Bringschuld.

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Berlinale Tag 4: Haushälterinnen und Unbehauste

Felicitas Kleiner

Der Wettbewerb trumpft mit hochkarätigen Fusionen von Star- und Autorenkino auf: Benoit Jacquot präsentiert in "Journal d'une femme de chambre" Léa Seydoux und Vincent Lindon als Dienstboten; Bill Condon lässt Ian McKellen in "Mr. Holmes" in die Rolle des britischen Meisterdetektivs schlüpfen, Terrence Malick erforscht in "Knight of Cups" mit Christian Bale, Cate Blanchett und Natalie Portman eine existentielle Sinnkrise.

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Und sonst… Berlinale abseits des Wettbewerbs

Jörg Gerle

Im Wettbewerb schalten und walten gerade die „starken Frauen“ (wann wird dieser banale Aphorismus endlich mal zwischen den Plattitüden „gute Butter“ und „gutes Buch“ im Berlinalefundus abgelegt?!). Schön, dass da in anderen Sektionen einfach nur „normale“ Menschen das Thema sind.

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Berlinale Tag 2: Kurvenreiches im Wettbewerb

Marius Nobach

Nicole Kidman reitet in „Queen of the Desert“ für Werner Herzog durch die Wüste, Charlotte Rampling zweifelt in „45 Years“ an ihrem Ehemann. Der Wettbewerb macht Ernst mit seinem Versprechen starker Frauen – und nimmt mit Jafar Panahi und „Taxi“ richtig Fahrt auf.

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Berlinale Tag 1: (Eis-)Bären-Auftakt im Wettbewerb

Felicitas Kleiner

Die 65. Berlinale eröffnet mit Isabel Coixets Abenteuer-Survival-Drama "Nobody Wants the Night". Ein schwacher Auftakt für ein vielversprechendes Festival.

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Der FILMDIENST lädt ein: Podiumsgespräch auf „Berlinale“ 2015

Horst Peter Koll

Der Film „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ gehört zu den erfolgreichsten deutschen Kinder- und Familienstoffen. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs freut sich der FILMDIENST auf maßgebliche Protagonisten des „Rico und Oskar“-Filmteams.

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„Silberlinge“: DVD-/Blu-ray-Höhepunkte 2014

Der "Silberling" ist unser Qualitätssiegel für besonders gute BD/DVD-Editionen; jedes Jahr zeichnen wir damit Neuerscheinungen aus. Hier sind "Silberlinge" für 2014.

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Der Hobbit - Smaugs Einöde Extended Edition

Felicitas Kleiner

Pünktlich vorm Kinostart von „Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere“ baut die „Extended Edition“ von „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ (seit 13.11. im Handel), die Mittelerde-Saga mit zusätzlichen Szenen, einem Audiokommentar und über zehn Stunden an „Anhängen“ aus.

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»Zeitzeugen TV« - Das Biografieportal des Dokumentaristen Thomas Grimm

Thomas Grimm, Jahrgang 1954, ist einer der wenigen Dokumentarfilmer in Deutschland, die sowohl schon vor 1989 in der DDR als auch später freiberuflich gearbeitet haben. Neben abendfüllenden Dokumentarfilmen hat er unzählige Zeitzeugeninterviews mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten geführt und daraus in den letzten Jahren als Summe seiner Arbeit das weltweit einmalige Internet-Portal „Zeitzeugen TV – Das Biografieportal“ entwickelt. Ziel dieses auch von der EU geförderten Portals ist es, deutschsprachige und internationale audiovisuelle Biografien und Autobiografien online verfügbar zu machen.

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„J’accuse – Ich klage an!“– Weltpremiere eines Fanals gegen den Krieg

Jörg Gerle

Die restaurierte Fassung von Abel Gance' Stummfilmklassiker „J’accuse – Ich klage an!“ feierte am Samstag (8.11.2014) ihre Weltpremiere in Paris im ehrwürdigen Salle Pleyel. Am Dienstag (11.11.2014) zeigt arte die Aufzeichnung dieses denkwürdigen Filmkonzerts im Spätprogramm.

Ein Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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»Cinepänz«-Festival in Köln

Auch im Jubiläumsjahr ist der FILMDIENST wieder Schirmherr des Festivals »Cinepänz« in Köln. Im Jubiläumsjahr gibt es besonders Highlights aus 25 Festivaljahren, aktuelle Kinder-Kinofilme, vor allem auch wieder ein umfangreiches Wettbewerbsprogramm.

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cinefest-Foren

Das cinefest Hamburg bietet auch in diesem Jahr spannende Foren zu technischen, kulturellen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und juristischen Themen an.

Die cinefest-Foren werden veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg, die Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein und dem FILMDIENST.

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Katholischer Medienpreis 2014

Der 1966 in Dortmund geborene Dokumentarfilm-Regisseur und Fernsehjournalist Marc Wiese erhält für seinen Film „Camp 14 – Total Control Zone“ den „Katholischen Medienpreis“, der in diesem Jahr zum zwölften Mal vergeben wird.

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Fernsehtipps im Filmdienst

Seit Mitte August erscheint der Filmdienst nicht mehr mit der alten Film-im-Fernsehen-Beilage, sondern mit redaktionellen Programmtipps.

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Arthaus Gewinnspiel

Arthaus feiert dieses Jahr 20. Geburtstag. Zur Feier des Jubiläums veranstalten wir zusammen mit dem Filmkunst-Label ein Gewinnspiel. Als Hauptpreis wartet die neue, 20 Filme umfassende "Reclam"-Edition von Arthaus.

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Ein Löwe für die Taube

Felicitas Kleiner

Die 71. "Mostra" in Venedig ist zu Ende gegangen. Den "Goldenen Löwen" hat die internationale Jury an einen der Beiträge mit eigenwilliger Regie-Handschrift verliehen: an Roy Anderssons "A Pigeon Sat On a Branch Reflecting On Existence"

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SIGNIS-Preis

Felicitas Kleiner

Am Abend des 6.9. verleiht die internationale Jury unter Jurypräsident Alexandre Desplat unter den Wettbewerbsteilnehmern der 71. "Mostra" den "Goldenen Löwen". Die katholische Jury hat ihren Favoriten bereits am Vormittag bekannt gegeben: Sie zeichnet "Loin des hommes" von David Oelhoffen aus.

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Löwen-Endspurt

Felicitas Kleiner

Der Wettbewerb der 71. "Mostra" neigt sich dem Ende zu. Neben zwei Coming-of-Age-Geschichten gab es noch eine chinesische "Geistergeschichte" der gesellschaftskritischen Art und Abel Ferraras Film über Pier Paolo Pasolini zu sehen.

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Der kalte Busen der Natur: Filme von Mario Martone und Benoît Delépine/Gustave Kervern

Felicitas Kleiner

Mario Martones Dichter-Biopic „Il giovane favoloso“ über den Poeten Giacomo Leopardi (1798-1837) lässt einen sensiblen Denker an den Unbillen des menschlichen Daseins und der Gleichgültigkeit der Natur leiden. Im französischen Skanal-Autor Michel Houellebecq fände er darin eine vertraute Seele, der in der Hauptrolle von „Near Death Experience“ der beiden Belgier Benoît Delépine und Gustave Kervern einem schal gewordenen Leben ein Ende setzen will.

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Hölle, Tod und Tauben: Filme von Shinya Tsukamoto und Roy Andersson

Felicitas Kleiner

Stilistische Grenzgänge und extreme Filmerfahrungen hat sich der Wettbewerb der 71. Filmfestspiele bislang kaum gegönnt. "Nobi" des japanischen Regisseurs Shinya Tsukamoto und "A Pigeon Sat on A Branch Reflecting On Existence“ von Roy Andersson schaffen hier aber Abhilfe.

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Tribute to Frances McDormand

Felicitas Kleiner

Die "Mostra" ehrt die US-Schauspielerin Frances McDormand mit einem „Persol Tribute to Visionary Talent Award“. Und präsentiert die großartige HBO-Miniserie „Olive Kitteridge“, in der McCormand die Titelrolle spielt und die sie auch mitproduziert hat.

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Welt als Wüste: Fatih Akins "The Cut" und David Oelhoffens „Loin des Hommes“

Felicitas Kleiner

Während Altmeister Peter Bogdanovich mit "She's Funny That Way" für ein komisches Zwischenspiel sorgte, ging es bei Fatih Akin "The Cut" und David Oehlhoffen "„Loin des Hommes“ um Fragen der Menschlichkeit in moralisch dürftigen Zeiten.

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Mafia und Mutterschaft: Italienische Beiträge

Felicitas Kleiner

Filme aus den USA und Frankreich sind bislang zahlenmäßig (und auch qualitativ) am stärksten im Wettbewerb vertreten; im Kampf um die "Löwen" dürfen natürlich aber auch die italienische Beiträge nicht fehlen. Bisher liefen Francesco Munzis „Anime Nere“ und Saverio Costanzos „Hungry Hearts“, morgen folgt „Il giovane favoloso“ von Mario Martone.

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Al Pacino und Benoit Poelvoorde

Felicitas Kleiner

Beim Filmfestival in Venedig haben sich nicht zuletzt zwei männliche Stars hervorgetan, die beide mit je zwei Filmen in Venedig präsent sind: Der Belgier Benoît Poelvoorde und der Hollywood-Star Al Pacino.

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Von Caligari zu Hitler

Felicitas Kleiner

Deutsche Beiträge sind bei der diesjährigen „Mostra“ rar gesät. Neben Fatih Akins „The Cut“ (läuft am Sonntag im Wettbewerb) gibt es eine sehr schöne Hommage ans deutsche Kino: Rüdiger Suchslands Dokumentarfilm „Von Caligari zu Hitler“ übers Kino der Weimarer Zeit.

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Neue Filme von Xavier Beauvois, Ramin Bahrani und Rakhshan Banietemad

Felicitas Kleiner

Das Thema "Kino" ist im Wettbewerb von Venedig auffällig präsent: Nach Inarritus Rekurs auf die Superhelden-Vergangenheit des Protagonisten in "Birdman" verneigt sich auch Xavier Beauvois' „La rançon de la gloire“ (Der Preis des Ruhms) selbstreferenziell vor dem eigenen Medium. Und mit Abel Ferraras "Pasolini" steht noch ein weiterer "Kino"-Film auf der Liste der "Löwen"-Anwärter.

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Joshua Oppenheimers "The Look of Silence"

Felicitas Kleiner

Joshua Oppenheimer setzt mit „The Look of Silence“ seine mit "The Act of Killing" begonnene Arbeit über die Massenmorde in Indonesien fort.

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"Birdman" eröffnet die "Mostra"

Felicitas Kleiner

Die 71. „Mostra“ eröffnet mit starken Filmen: die „Orizzonti“ starten mit Moshen Makhmalbafs politischer Parabell „The President“ und die Konkurrenz um den „Goldenen Löwen“ wird mit Alejandro González Iñárritus „Birdman“ eröffnet. In beiden Filmen geht es ums Theater: bei Iñárritu ganz wortwörtlich um Theaterleute am Broadway, bei Makhmalbaf um eine Revolutions-Farce, die einen Ex-Diktator zwingt, sich als einfacher Straßensänger zu verkleiden.

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Lichter an am Lido!

Felicitas Kleiner

Am 27. August beginnt die 71. "Mostra internazionale d'arte cinematografica" in Venedig: 3377 Filme werden in den kommenden zehn Tagen zu sehen sein; 20 Filme konkurrieren im Wettbewerb um die "Löwen". FILMDIENST-Redakteurin Felicitas Kleiner berichtet täglich.

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Ein Film übers Leben in Tansania

Josef Lederle

Kleinvieh macht auch Mist, dachte sich Benjamin Leers und rührte solange die Crowdfunding-Trommel, bis er mit 10- und 20-Euro-Beiträgen das Budget für seinen Dokumentarfilm „The Teachers’s Country“ über Tansania zusammen hatte.

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Clint Eastwood plant Actiondrama über Scharfschützen

Nach seiner Musikerbiografie „Jersey Boys“ hat der amerikanische Schauspieler-Regisseur Clint Eastwood bereits die Dreharbeiten zu seinem jüngsten Film „American Sniper“ abgeschlossen.

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Die „Cyborgisierung“ des Menschen

Lynn Hershman Leeson ist seit fünf Jahrzehnten als Medienkünstlerin aktiv. Einem breiteren Publikum ist sie eher durch ihre Filme bekannt. Die Berliner Galerie Aanant & Zoo zeigt ihre Werke.

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González Iñárritu eröffnet die Filmfestspiele in Venedig

Die schwarze Komödie »Birdman or The Unexpected Virtue of Ignorance« eröffnet am 27.8. die Filmfestspiele in Venedig.

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Iranischer Animationsfilm gewinnt bei Online-­Filmfestival

Der iranische Filmemacher Ali Zare Ghanatnowi wurde für »Dad’s Fragile Doll« Anfang Juli beim Online-Filmfestival der VoD-Plattform Viewster, das zum zweiten Mal stattfand, mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

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Animierte Subversion

Die stilistische Vielfalt, spannende Themen: Das Filmfestival in Annecy zeigte im Juni das Neueste an internationaler Animationsfilmkunst.

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I Noná

„I Noná“, „Die Patin“, heißt ein Dokumentarfilm von Stelios Kuluglu, der derzeit die Griechen umtreibt. Darin geht es um Angela Merkel.

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Filmtonart 2014

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Datenbank-Gewinnspiel

Bisher war sie nur unseren Abonnenten zugänglich; jetzt haben alle Interessierten Zugriff auf unsere rund 80.000 Einträge (Credits und Kurzkritiken; Langtexte bleiben hinter der Abo-Schranke im Archiv). Einfach rechts im Feld "Suchen" Filmtitel, Regisseursname etc. eingeben.

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Cannes 2014: Was siehst Du?

Josef Lederle

Der schockierende Sieg der „Front National“ bei den Europawahlen lässt das 67. Festival de Cannes in einem andere Licht erscheinen. Dringender denn je muss das Filmfestival seine Politik ändern!

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Cannes 2014: Palme d'Or

Josef Lederle

Nuri Bilge Ceylan ist der große Gewinner des 67. Festival de Cannes. Nachdem ihn zuvor schon die Kritiker ganz vorne gesehen hatten und auch die FIPRESCI-Jury ihren Preis an den türkischen Film vergab, krönte die internationale Jury unter Vorsitz von Jane Campion den Triumph mit der Goldenen Palme für „Winter Sleep“.

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Cannes 2014: Kirchenpreis für "Timbuktu"

Josef Lederle

Der Preis der Ökumenischen Jury geht an „Timbuktu“ des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako. Der Film erzählt in einer losen Episodenfolge von der Herrschaft fundamentalistischer Dschihadisten im Norden von Mali, unter deren das gesellschaftliche Leben zusammengebrochen ist.

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Cannes 2014: Wer gewinnt die Palmen?

Josef Lederle

Wer gewinnt die Goldene Palme? Das beschäftigt die Kritiker kurz vor dem Ende dieses doch recht gemischten Festivaljahrgangs mehr als die Filme. Das Festival du Cannes endet in diesem Jahr wegen der Europawahlen bereits am Samstag.

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Cannes 2014: Gebt Xavier Dolan die Goldene Palme!

Josef Lederle

Endlich!, will man jubeln, ein erlösender Film, der das diesjährige Festival aus seiner gediegenen Atmosphäre reißt und am vorletzten Tag (nach Godards wilder Einstimmung mit „Adieu au Langage“) einen schrill-genialen Akkord anschlägt: „Mommy“ von Xavier Dolan, der die „Goldene Palme“ verdient hätte.

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Cannes 2014: Prix spécial

Josef Lederle

Die Ökumenische Jury zeichnet Jean-Pierre und Luc Dardenne für den Humanismus ihrer Filme mit einem "Prix spécial" aus.

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Cannes 2014: Standing Ovations

Josef Lederle

Kein Film wurde bislang mit mehr Applaus aufgenommen als Wim Wendersʼ „The Salt of the Earth“. In der französischen Produktion porträtiert Wenders zusammen mit Juliano Ribeiro Salgado dessen berühmten Vater, den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Ein bildgewaltiges Porträt, das sich zu einer erschütternden Meditation über die Bestialität des Menschengeschlechts weitet und im ökologischen Engagement des Fotografen eine versöhnliche, hoffnungsvolle Perspektive findet.

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Cannes 2014: Was siehst Du?

Josef Lederle

„Wir sehen eine Welt voller Möglichkeiten“, behauptet ein Billboard am Flughafen de Gaulle in Paris. Und fragt mit rhetorisch kokettem Augenaufschlag: „Was siehst Du?“, während der amerikanische Protagonist in Pascale Ferrans wunderbarem „Bird People“ auf dem Laufbahn daran vorbei gleitet.

 

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Cannes 2014: DSK und mehr

Josef Lederle

Ein Film, den niemand sehen soll, der tags darauf aber via VoD zur Verfügung steht, Inzest in Hollywood, der Staub der Prärie und ein außergewöhnlicher "Foxcatcher".

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Cannes 2014: Ein Wunder

Josef Lederle

"Le Meraviglie" von Alice Rohrwacher über einen Sommer auf einem Aussteigerhof am Lago di Bolsena ist ein Film, der glücklich macht.

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Cannes 2014: Armer Hicks

Josef Lederle

In der Fortsetzung "How to Train Your Dragon 2" opfert Dean DeBlois die sensible Geschichte von Hicks und Ohnezahn einer testosterongesteuerten Überwältigungsdramaturgie.

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Cannes 2014: Koloraturen

Josef Lederle

Mozarts Königin der Nacht echot durch Atom Egoyans „The Captive“, Nuri Bilge Ceylan erfindet sich in „Winter Sleep“ auf ungewohnt dialoglastige Weise neu, der Argentinier Damian Szifron verblüfft mit der erfrischenden Kurzfilmkompilation „Relatos Salvajes“ und Bertrand Bonello wirft in „Saint Laurent“ einen berückend differenzierten Blick auf den französischen Modedesigner.

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Cannes 2014: Yin und Yang

Josef Lederle

Da muss man erst mal drauf kommen, dass sich Mike Leighs betörendes Künstlerporträt „Mr. Turner“ um Yin und Yang dreht, um konträre Kräfte also, die zusammen eine Einheit bilden.

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Cannes 2014: Verstolperter Auftakt

Josef Lederle

Auch in Cannes hat sich schon so mancher Eröffnungsfilm als pompöse Mogelpackung erwiesen. In diesem Jahr aber scheint sich das Festival schlicht verkalkuliert zu haben: „Grace of Monaco“ entpuppte sich als Ausreißer, der keine der üblichen Erwartungen erfüllte.

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Cannes 2014: Things to come

Josef Lederle

"Grace of Monaco" eröffnet heute das 67. Filmfestival in Cannes.

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Lexikon des Inter­nationalen Films 2013

Rund fünfeinhalb Filme für jeden der 365 Tage im Jahr: So sieht in Zahlen die Bilanz der Neuerscheinungen auf dem deutschen Filmmarkt aus.

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Robert Siodmak und Robert Bresson in Berlin

Zwei Berliner Programmkinos glänzen im April mit Retrospektiven der großen Regisseure Robert Siodmak und Robert Bresson.

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SIGNIS-Preis für „Le Passé“

Die Mitglieder von SIGNIS, der katholischen Weltorganisation für Kommunikation, haben wie jedes Jahr über den besten europäischen Film 2013 abgestimmt.

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Kino, das Kreise zieht

„Für seine überzeugende Darstellung der menschlichen Fähigkeit, scheinbar unüberwindliche Vorurteile aufzubrechen und Heilung durch Versöhnung zu erreichen“ – mit dieser Begründung erklärte die ökumenische Jury der „Berlinale“ 2013, warum sie den Film „Circles“ von Srdan Golubović als besten Film des „Forums“ auszeichnete.

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The Oscar goes to

Es war die 86. Verleihung der Oscars und wie immer eine höllisch lange, aber auch höllisch spannende Nacht. Am Ende strahlende Gesichter bei Steve McQueen und dem Team von „12 Years a Slave“ und natürlich im Lager von „Gravity“, der mit sieben Oscars als der große Sieger gelten darf; bitter dagegen wurde es für „American Hustle“, der in 10 Kategorien nominiert war, am Ende aber leer ausging.

Hier die Preise im Überblick:

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Go See Women!

Kathrin Häger

Im Rahmen der Berlinale werden nicht nur Filme gezeigt, es wird auch reichlich über die Filmbranche diskutiert. Z.B. über die Rolle, die Frauen darin spielen.

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Caligari-Preis 2014

Filmdienst proudly presents: den Preisträger des Caligari-Filmpreises: "Das große Museum" von Johannes Holzhausen.

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Im Zoo steppt der Bär

Jörg Gerle

Es gibt viel Gutes zu berichten aus Berlin Anno 2014. Vielleicht nicht unbedingt vom Wettbewerb, aber das ist eine andere Geschichte. Die wirklich beste Nachricht ist aber eine Formalie: Der Westen ist wieder vollends integriert.

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Wettbewerb: Kurz vor Schluss

Felicitas Kleiner

Endspurt auf die "Bären": Dank chinesischem Genre und Coming-of-Age in Texas und Wien gibt es noch einige probate Preis-Anwärter.

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Trauerbewältigung

Kathrin Häger

Notizen zu „Hüter meines Bruders“ von Maximilian Leo und „Lamento“ von Jöns Jönsson.

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Schweigen ist Gold

Josef Lederle

Ach, was ist Lars von Trier doch für ein Poser. Beim Fotocall enthüllte er unter dem Johlen der Journalisten sein schwarzes T-Shirt, auf das er unter der Goldenen Cannes-Palme „Persona non grata“ hatte schreiben lassen und „Selection officiell“. Auf der Pressekonferenz glänzte er dann durch Abwesenheit; am selbstauferlegten Schweigegelübde wird derzeit noch nicht gerüttelt.

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Ökumenischer Empfang

Marius Nobach

Beim ökumenischen Empfang während der Berlinale kommen die Medienvertreter der christlichen Kirchen zusammen.

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Wettbewerb: Zwischenstopp

Felicitas Kleiner

Ein Überblick über den Stand der Dinge im Wettbewerb der Berlinale, in und außer Konkurrenz.

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Dominik Graf

Josef Lederle

Erröten. Erläutern. Plaudern. Dominik Graf und seine Schauspieler Hannah Herzsprung, Florian Stetter und Henriette Confurius auf der Pressekonferenz zu „Die geliebten Schwestern“. Ein spannender Einblick in die Werkstatt eines großen Regisseurs.

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B.B. Bärlin

Josef Lederle

Welcome to Bärlin und der 64. Ausgabe der „Berlinale“, die heute abend mit Wes Andersons „The Grand Budapest Hotel“ eröffnen. Mit diesem Film ist Festivalchef Dieter Kosslick ein cooler Dreh gelungen: ambitionierteste Filmkunst plus ein Dutzend hochkarätiger Stars - und überdies wurde der Film von Studio Babelsberg co-produziert. Nach so manchem Ausfall in den letzten Jahren ein Auftakt, der hoffen lässt.

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FILMDIENST-Jahresregister 2013

Das FILMDIENST-Jahresregister 2013, das einen kompakten Überblick über die 2013 im FILMDIENST besprochenen Filme und Themen liefert, steht ab sofort zum Download bereit.

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Ab in den Wilden Westen!

Vier zentrale Klassiker des Western-Genres aus den späten 1940er- und den 1950er-Jahren präsentiert arte in einem Programmschwerpunkt im Januar, jeweils zur „Primetime“ um 20.15 Uhr.

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Zwei Apps für barrierefreies Kino

„GRETA“ und „STARKS“ hat der Berliner Verleih debese.film zwei Apps getauft, die seh- oder hörbehinderten Menschen ab Mitte Januar den Zugang zu Kinofilmen erleichtern sollen.

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"Der kleine Muck" wird 60

Am 23. Dezember 1953 vor 60 Jahren feierte „Die Geschichte vom kleinen Muck“ im Berliner Kino Babylon seine Premiere. Heute zählt er mit über 13 Millionen Zuschauern zu den erfolgreichsten, deutschen Märchenfilmklassikern.

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Kinderkino mit Klasse

Auch 2014 präsentiert der FILMDIENST in Zusammenarbeit mit dem Kölner Kino Filmpalette die Filmreihe „Junge Palette“; sie zeigt einmal im Monat einen herausragenden, unterhaltsam-anspruchsvollen Kinderfilm. In den kommenden Monaten stehen folgende Filme auf dem Programm.

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Im Namen Gottes

Im Deutschen Historischen Museum in Berlin ist eine Ausstellung zu sehen, die sich unter dem Titel „Leben nach Luther“ der Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses widmet. Ein wichtiger Auslöser, so Kurator Bodo Michael Baumunk, dafür war der Erfolg des Films „Das weiße Band“ von Michael Haneke.

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Griechische Filmkunst gegen Rechtsradikalismus

Während die griechischen Medien zu Erstarken des Rechtsradikalismus überwiegend schweigen, suchen vor allem Filmschaffende die Auseinandersetzung mit dem Thema.

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Claude Lanzmanns neuer Film als deutsche Erstaufführung in Berlin

Die Berlinale und die Deutsche Kinemathek in Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. präsentieren am 24. November 2013 Claude Lanzmanns jüngsten Film "Der letzte der Ungerechten" als deutsche Erstaufführung.

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Deutscher Kurzfilmpreis

Bei der Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises am 29.10. in München wurde „Dicke Mädchen“ mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Für Regisseur Axel Ranisch war die Prämie von 20 000 Euro eine enorme Bestätigung, kostete ihr Spielfilm doch nur die reinen Materialkosten: 517,23 Euro.

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Werkstattgespräch mit Bernd Sahling („Kopfüber“)

Zum Kinostart von „Kopfüber“: Ein Werkstattgespräch mit Regisseur Bernd Sahling.

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In memoriam: Otto Sander

Am 12.9. verstarb der Schauspieler Otto Sander im Alter von 72 Jahren. Zur Erinnerung an den Künstler, der nicht nur im Theater, sondern auch im deutschen Kino Geschichte schrieb, veröffentlichen wir hier noch einmal Rainer Dicks Würdigung zu Sanders' 70. Geburtstag.

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Venedig 8: Löwen

Felicitas Kleiner

Die Preise der 70. "Mostra" sind vergeben. Mit dem "Goldenen Löwen" wurde der Dokumentarfilm "Sacro GRA" von Gianfranco Rosi geehrt.

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Venedig 7: Giro d'Italia

Felicitas Kleiner

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Venedig 6: Nachtfahrten

Felicitas Kleiner

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Venedig 5: Rote Fäden

Felicitas Kleiner

Mittlerweile zeichnen sich einige thematische Schwerpunkte im Wettbewerb um den "Goldenen Löwen" ab. Zu den Beiträgen von Alexandros Avranas, Xavier Dolan, Peter Landesman und Hayao Miyazaki.

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Venedig 4: Filme übers Filmemachen

Felicitas Kleiner

Der rote Teppich wird bei der "Mostra" für Regisseure nicht nur vorm Palazzo Grande ausgerollt: Viele Filme huldigen ihrerseits der Kunst des Filmemachens und ihren Meistern. Paul Schrader inszeniert in "The Canyons" dagegen einen bitteren Abgesang aufs Filmgeschäft.

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Venedig 3: "Night Moves" im ländlichen Amerika

Felicitas Kleiner

Englischsprachige Filme aus den USA, Großbritannien und Australien prägen gestern und heute den Wettbewerb: Neues von Kelly Reichardt, David Gordon Green, James Franco, Stephen Frears und John Curran.

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Venedig 2: Heimatfilme

Felicitas Kleiner

Die ersten beiden Festivaltage in Venedig waren nicht zuletzt eine Möglichkeit, sich geballt deutschen Filmen auszusetzen.

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Venedig 2013: Lost in Space?

Felicitas Kleiner

Zum 70. Mal wird am Lido in Venedig der rote Teppich ausgerollt: Heute beginnt die 70. "Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica". Eröffnungsfilm ist "Gravity" von Alfonso Cuarón.

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Bernd Eichinger?... alles Kino

Das Museum für Film und Fernsehen in Berlin, das ihm vom 28.6. bis zum 6.10. eine Ausstellung widmet, bezeichnet Bernd Eichinger als den „wichtigsten und einflussreichsten deutschen Produzenten der letzten Jahrzehnte“.

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Junge Palette

Weiterhin gibt es die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Kölner Programmkino „Filmpalette“ und dem FILMDIENST im Bereich „Kinderkino“.

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Goldene Palme für LA VIE D'ADÈLE

Josef Lederle

Keine Überraschung, aber trotzdem mutig: die Goldene Palme des 66. Festival du Cannes geht an LA VIE D'ADÈLE von Abdellatif Kechiche. Die anderen Entscheidungen der Jury fallen wenig spektakulär, bei den Darstellerpreisen sogar etwas enttäuschend aus.

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Preis der Ökumenischen Jury

Josef Lederle

Die gemeinsame Jury der christlichen Kirchen tut sich bei einem Festival wie Cannes höchstens mit ihrer Entscheidung schwer; Filme, die Spiritualität und Filmkunst in Beziehung setzen, gibt es in jedem Jahr mehr als genügend. Der diesjährige Preisträger ist LE PASSÈ von Asghar Farhadi.

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Cannes (XII): Palmen-Aspiranten

Josef Lederle

Am Ende eines guten, wenn auch nicht überragenden Festivals richten sich das Interesse auf die potenziellen Palmen-Kandidaten. Das ist in diesem Jahr schwerer vorherzusagen als sonst, was nicht nur an den Filmen, sondern auch an der Zusammensetzung der Jury liegt, in der so unterschiedliche Filmemacher wie Steven Spielberg, Ang Lee, Christian Mungiu und Naomi Kawase sitzen.

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Cannes (XI): Tores Opfer

Josef Lederle

"Tore tanzt”, der Debütfilm von Katrin Gebbe, erzählt vom Martyrium eines frommen Losers, der sich aus Naivität und religiösem Wahn opfert. Ein dunkler, verstörender, äußerst fragwürdiger Film, der zwischen Parabel und abseitigem SM-Drama mit religiösem Touch changiert.

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Cannes (X): Nachträge

Josef Lederle

 

INSIDE LLEWYN DAVIS von Ethan & Joel Coen. BORGMAN von Alex van Warmerdam. GRISGRIS von Mahamt-Saleh Haroun. BEHIND THE CANDELABRA von Steven Soderbergh. UN CHATEAU EN ITALIE von Valeria Bruni Tedeschi. OMAR von Hany Abu-Assad. SHIELD OF STRAW von Takashi Miike. JIMMY P. von Arnaud Desplechin. Here we go.

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Cannes (IX): Redford, Refn & Co.

Josef Lederle

Ein Mann, ein Boot. Mehr braucht es anscheinend nicht, um zwei Stunden lang in den Kinosessel zu bannen. Der Skipper ist Robert Redford, der seine 12 Meter lange Hochseejacht durch den Indischen Ozean steuert. Der Titel sagt alles: ALL IS LOST, inszeniert von J.C. Chandor. Großartig! In einem Meer aus Blut und Gewalt geht hingegen Nicolas Winding Refn unter, der in ONLY GOD FORGIVES seine Talente spielen lässt – und deutlich macht, dass er nicht viel mehr als Kintopp im Kopf hat.

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Cannes (VIII) Der erste Hammer

Josef Lederle

Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Das Cannes-Festival 2013 ist gut unterwegs, die Filme zumeist solide, bisweilen sogar herausfordernd. Was fehlt, sind formatsprengende Arbeiten, Kino, das ins Unbekannte vorstößt, provoziert, verschreckt. Erste Ausnahme: Paulo Sorrentinos LA GRANDE BELLEZZA, eine überlange LA DOLCE VITA & ROMA-Hommage, in der Fellini, Scola und Antonioni einen würdigen Nachfolger finden. Ein melancholisch-träumerischer Film über Exzess, Dekadenz, das eitle Bla, Bla, Bla der gehobenen Gesellschaft, der für wahre Schönheit – die einzige Quelle einer möglichen Hoffnung – der Sinn abhanden gekommen ist.

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Cannes (VII): Claude Lanzmann & Khmer Rouge

Josef Lederle

Das ist das Wunder von Cannes: Von einem Film auf den anderen sitzt man plötzlich in einem anderen Universum. Eine kluge Festivaldramaturgie hat vor Claude Lanzmanns neuerliches Masterpiece LE DERNIER DES INJUSTES (Der Letzte der Ungerechten) einen kambodschanischen Film mit dem unscheinbaren Titel L’IMAGE MANQUANTE (Das fehlende Bild) gesetzt. Eine Art Trickfilm, in dem Rithy Panh seine eigene Leidensgeschichte unter der Roten Khmer mit Puppen erzählt.

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Cannes (VI): Familienbilder

Josef Lederle

Wie sich die Zeiten und Ansichten doch ändern. In der wilden Phase des gesellschaftlichen Aufbruchs vor knapp fünf Jahrzehnten galt die Familie noch als Inbegriff all dessen, was der Freiheit und dem Glück des Individuums entgegenstand. Heute hingegen umflort eine melancholische Sehnsucht die Reparaturversuche, aus den Mauerreste der einstigen Familienfestung halbwegs stabile Behausungen zu zimmern. Für die westlichen Gesellschaften spitzt sich die Frage nach den sozialen Grundformen ihres Dasein aus immer mehr Gründen zu, wie man in LIKE FATHER LIKE SON von Hirokazu Kore-Eda beispielhaft ablesen kann.

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Cannes (V): Von Body- und Cineguards

Josef Lederle

Beim Festakt für Jacques Demys PARAPLUIES DE CHERBOURG, der vor 50 Jahren die Goldene Palme gewann, hatte man noch geschmunzelt, als neben Christoph Waltz ein Bodyguard saß. Doch gestern war der athletische Begleiter mit dem Knopf im Ohr plötzlich ernsthaft gefragt: Bei einer Podiumsdiskussion hallten scheinbar echte Schüsse über die Croisette. Der Guard packte Waltz und Daniel Auteuil und zerrte sie kinoreif zum Ausgang.

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Cannes (IV): Die menschlichen Knoten

Josef Lederle

Mit Asgahr Fahradis LE PASSÈ ist bereits kurz nach Beginn des 66. Festival du Cannes ein weiterer Kandidat für die Palmen aufgetaucht. Der Unterschied zu Ozons stylisch-edlem Jugenddrama spielt Fahradis Beziehungsfilm in der Patchwork-Welt der Migranten an den Rändern von Paris. Während Ozon einen mysteriösen Ennui verbreitet, pulsieren bei Fahradi die Themen und Probleme, auch wenn die eigentlichen Rätsel hier ebenfalls tief unter der Oberfläche verborgen liegen.

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Cannes (III): REICH & LEER

Josef Lederle

Nach den ersten Filmen und der Lektüre des Festivalkatalogs ist es vielleicht noch etwas früh, über ein Thema zu spekulieren. Doch es könnte gut sein, dass sich Cannes in diesem Jahr inhaltlich am Reichtum abarbeitet – und den Problemen, die daraus resultieren.

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Cannes (II): Les Parapluies de Cannes

Josef Lederle

Ein Schnappschuss von der Straße. Mittwochabend, kurz vor dem Start des 66. Festivals du Film in Cannes. Hochkonjunktur für Parapluies-Händler, die zwar keinen Abendanzug tragen, mit ihrer dunklen Hautfarbe aber ganz gut in dieses Bild gepasst hätten.

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Cannes 2013

Josef Lederle

Morgen gehts los: Das 66. Festival in Cannes schmückt sich zur Premiere für "Der große Gatsby". In den folgenden Tagen gibt es hier täglich von Josef Lederle Festivalnews und Filmbesprechungen.

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Scorsese-Gewinnspiel für FILMDIENST-Leser

FILMDIENST-Leser Klaus Hoffmann gewann die Berlin-Reise zur Martin-Scorsese-Ausstellung inklusive Hotel-Aufenthalt und versierter Führung.

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Filmdienst City Guides

Mit Heft 9/2013 beginnen wir eine neue Reihe: Die Filmdienst Cityguides nehmen die Kinokultur in den großen Metropolen unter die Lupe.

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Murnau-Kurzfilmpreise 2013

Am 3. Mai werden in Wiesbaden die Kurzfilmpreise der Murnau-Stiftung vergeben. Die Preosträger-Filme gehen ihre unterschiedlichen Themen mit Humor an.

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Monster zum Verlieben

Jörg Gerle

Bryan Singer ist nicht der erste, der aus dem Märchen um „Jack und die Bohnenranke“ schauträchtiges Effekte-Kino gemacht hat. Nathan Jurans „Jack the Giant Killer“ entstand über ein halbes Jahrhundert vor Singers „Jack and the Giants“.

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Sind Riesenpleiten vermeidbar?

Erfolg oder Misserfolg eines Films haben oft mit Glück zu tun. Das zeigte an gerade wieder ein Film, in den das Hollywood-Studio Warner Bros. ganze 270 Mio. Dollar investiert hat: „Jack and the Giants“

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Ausstellung der Sammlung von Peter Schamoni

Die Liebe des Regisseurs Peter Schamoni zur Kunst seines Freundes Max Ernst schlägt sich in einer sehenswerten Sammlung von Gemälden nieder. Diese sind zurzeit im Max Ernst Museum in Brühl zu sehen.

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Video kirchliche Juryarbeit

Was bringt der Kirche die Präsenz auf einem Filmfestival? Ein Video begleitet Markus Leniger, Mitglied der Ökumenischen Jury, einen Tag lang auf der Berlinale.

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Berlinale: Das große Finale

Felicitas Kleiner

Heute Abend erreichte die 63. Berlinale mit der Verleihung der "Bären" ihren Höhe- und Endpunkt. Viele Überraschungen gab es dabei nicht, dafür aber wohlverdiente Gewinner

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Berlinale-Blog: Tag 9

Felicitas Kleiner

Die zuletzt im Wettbewerb um den "Goldenen Bären" gezeigten Filme von Emmanuelle Bercot und Hong Sangsoo erzählen von weiblichen "Driftern". Konkurrenz dürften sie den bisher gezeigten Highlights aber nicht mehr machen.

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Night Blogging IV - Sex, die ZWEITE

Jörg Gerle

James Franco und andere Enttäuschungen

sex sucks – zumindest in diesem Jahr auf der Berlinale.

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Berlinale-Blog: Tag 7 und 8

Felicitas Kleiner

Neues aus dem Wettbewerb: Starke Beiträge aus Osteuropa setzen sich mit maroden Gesellschaftsstrukturen und der Notwendigkeit solidarischen Handelns auseinander; das US-Kino sorgt mit Genre-Beiträgen für Entlastung.

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Berlinale-Blog: Tag 6

Felicitas Kleiner

Künstler, die nicht arbeiten können, standen im Mittelpunkt des gestrigen Wettbewerbs.

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Night Blogging III - Things To Come...

Jörg Gerle

oder hoffentlich nicht...?!

 

A-Filmfestivals, wie die Berlinale, haben neben dem ehrenwerten Wettbewerb und den mannigfaltigen Nebensektionen, immer auch assoziierte Reihen im Schlepptau,

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Berlinale-Blog: Tag 5

Felicitas Kleiner

Halbzeit bei der Berlinale – Zeit, einige Themen und Motive herauszufiltern.

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Berlinale-Blog: Tag 4

Felicitas Kleiner

Heftig diskutiert: Thomas Arslans "Gold" mit Nina Hoss als Westernheldin. Eine weitere starke Frauenfigur gab es im chilenischen Wettbewerbsbeitrag "Gloria".

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Night-Blogging II - Gefühlte Stars

Jörg Gerle

Wem gehört denn nun die Berlinale, zumindest deren volle Aufmerksamkeit?

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Berlinale-Blog: Tag 3

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Night-Blogging I: Sex, die ERSTE

Jörg Gerle

Ist die Berlinale in diesem Jahr eine Spielwiese von hemmungslosem Sex?

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Berlinale-Blog: Tag 2

Felicitas Kleiner

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Berlinale Blog: Tag 1

Felicitas Kleiner | Jörg Gerle

Es ist immer ein schöner Moment, wenn man die Akkreditierung für ein Filmfestival abholt: Man hängt sich dieses kleine Stückchen Ausweis-Plastik um den Hals – und hat damit einen Schlüssel, der einem in den folgenden Tagen all die Welten aufschließt, die in den Festivalfilmen kondensiert sind.

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Berlinale-Blog

Felicitas Kleiner

Über vierhundert Filme in zehn Tagen: Mit Wong Kar Wais "The Grandmaster" beginnt in Berlin Deutschlands größtes Festival. Felicitas Kleiner und Jörg Gerle vom FILMDIENST sind mittendrin und kommentieren Festivalhöhepunkte diesseits und jenseits des Wettbewerbs.

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Jahresregister 2012

Jetzt online zum Dowload: Das Titelregister des FILMDIENST-Jahrgangs 2012.

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„GoodFellas“: Ein „Berlinale“-Gespräch

Im Rahmen der diesjährigen „Berlinale“ sowie aus Anlass der Ausstellung „Martin Scorsese“ in Berlin veranstaltet die Deutsche Kinemathek/Museum für Film und Fernsehen in Kooperation mit dem FILMDIENST das Gespräch „„GoodFellas: Christian Petzold und Stefan Will über Film, Musik und Martin Scorsese.“

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Ausstellung Martin Scorsese

Martin Scorsese hat für die Deutsche Kinemathek sein Archiv geöffnet: Vom 10.1. bis zum 12.5. präsentiert das Museum für Film und Fernsehen in Berlin die weltweit erste Ausstellung zu Scorseses Werk.

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Béla Tarr: Filmreihe in Düsseldorf

Im Januar wirft das Filmmuseum einen Blick auf das Spätwerk des ungarischen Ausnahmeregisseurs Béla Tarr. Im Mittelpunkt steht sein Opus Magnum Satanstango (1994) – aufgrund seiner Gesamtlänge von 436 Minuten äußerst selten im Kino zu sehen.

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Wie Filmfestivals das Filmerbe (nicht) pflegen

Die Retrospektive des Festivals in Venedig war immer ein beliebter Fluchtpunkt: Da labte man die Seele, erfrischte den Geist, wenn einem das Gegenwartskino-Allerlei zu trist und fade wird. Alberto Barbera, der neue Direktor des Festivals, eröffnete 2012 eine weitere Schiene für filmhistorisch Bedeutsames: „Venezia classici“. Klingt vertraut?

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Cinepänz Köln: DAS GEMÄLDE und andere Highlights

Das 23. Kölner Kinderfilmfest Cinepänz findet vom 17. bis 25. November in Köln 2012 statt - mit einem hochattraktiven Wettbewerb voller Highlights.

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Caligari-Preisträger auf Tournee

Am 15. November startet der Film „Tepenin ardi – Beyond the Hill“ in den deutschen Kinos (Verleih: arsenal institut). Die ungewöhnliche, visuell eindrucksvolle Western-Parabel von Emin Alper bringt die extremen, scheinbar unvereinbaren Pole eines Märchens und eines realistischen Dokuments in Einklang und wurde dafür im Rahmen der „Berlinale“ 2012 mit dem „Caligari Filmpreis“ ausgezeichnet.

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Filmreihe „Osteuropa der Religionen“ beim FilmFestival Cottbus

Mit dem Fokus „Osteuropa der Religionen“ möchte das diesjährige 22. FilmFestival Cottbus (6.- 11.11.) zur Neugier anregen und Fragen um das zentrale Thema „Religion“ gemeinsam mit den anwesenden Filmemachern diskutieren. Das Festival präsentiert den Fokus gemeinsam mit dem FILMDIENST.

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Gesungene Gewalt - Peter Ohlendorf über „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“

Im Rahmen einer Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg wird am 25.10., 19 Uhr, der Dokumentarfilm „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ von Peter Ohlendorf aufgeführt. Der FILMDIENST sprach mit dem Regisseur über die Neonazi-Musikszene in Deutschland und anderen europäischen Ländern sowie über die Schwierigkeiten bei der Finanzierung seines Films.

 

 

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Venedig (11): Die Preise

Felicitas Kleiner

Die Jury unter Regisseur Michael Mann hatte es in diesem Jahr wirklich nicht leicht: Mit dem Wettbewerb hat der neue “Mostra”-Direktor Alberto Barbera allen Befürchtungen eindrucksvoll Contra gegeben, dass Venedig nach dem Wechsel von Marco Müller nach Rom an Bedeutung verlieren könnte.

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Venedig (10): Heimspiel

Felicitas Kleiner

Für die deutschen Journalisten, deren Rückflug in Folge des Lufthansa-Streiks annulliert wurden, gibt es bei der “Mostra” als Trost zwei cineastische Grüße aus der Heimat: Brian de Palmas Thriller „Passion“, entstand als französisch-deutsche Co-Produktion. Der Film spielt in Berlin und präsentiert neben den Stars Naomi Rapace und Rachel McAdamas viele deutsche Schauspieler – vor allem Karoline Herfurth.

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Venedig (9): Endspurt

Felicitas Kleiner

Allmählich neigt sich die „Mostra“ dem Ende zu. Die Filme, die gestern und heute im Wettbewerb gezeigt worden sind, haben noch für Aufsehen gesorgt; aber ob sie sich im Kampf um den „Goldenen Löwen“ gegen Malick, Seidl und Kim Ki-duk behaupten können? In der Gunst vor allem der italienischen Kollegen gehört auch Marco Bellocchios „La bella addormentata“ zu den Favoriten.

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Venedig (8): Pietà

Felicitas Kleiner

Besonders schön an Festivals sind immer die Überraschungen: Filme, in deren Screening man ohne besondere Erwartung geht und die sich dann als Entdeckung entpuppen. Gestern ging es mir so mit einem Film, der außer Konkurrenz gezeigt wurde, dem russischen Dokumentarfilm „Anton tut ryadom“ („Anton’s Right Here“) von Regisseurin Lyubuv Arkus.

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Venedig (7): Ideologische Grabenkämpfe

Felicitas Kleiner

Ulrich Seidls Wettbewerbsbeitrag „Paradies: Glaube“ schlägt derzeit in Italien Wellen: Seidl, und seine Hauptdarstellerin Maria Hofstätter sind wegen Blasphemie angezeigt worden. Stein des Anstoßes ist eine Szene in der zweiten Hälfte des Films, in der die Hauptfigur Anna Maria ihr Kruzifix mit ins Bett nimmt, es in die Arme schließt und damit masturbiert – sicher eine Zumutung von einer Szene, die verstört, aber vor allem die Verstörung der Hauptfigur zum Ausdruck bringt, die an dieser Stelle des Films mehr und mehr an ihrem Konflikt zwischen ihrer Gottesliebe und den „irdischen“ Gegebenheiten und Ansprüchen der Welt, der eigenen Körperlichkeit, den Anforderungen ihres Ehemanns aufgerieben wird.

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Venedig (6): Wunder

Felicitas Kleiner

Wenn man im Wettbewerb der “Mostra” zur Halbzeit einen thematischen Leitfaden ausmachen kann, dann das hartnäckige Insistieren auf der Gretchenfrage: An was glauben die Figuren, welche Werte geben ihnen Halt (oder auch nicht)? Das betrifft zu vorderst natürlich “Paradies: Glaube” von Ulrich Seidl – für viele immernoch der stärkste Löwen-Anwärter -; es wird auf ganz unterschiedliche Weise aber auch in vielen anderen Filmen gespiegelt. Etwa in den diametral entgegengesetzten Filmen von Susanne Bier und Takeshi Kitano.

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Venedig (5): Der Meister

Felicitas Kleiner

Im Palazzo del Casino hat jemand Bilder von Terrence Malick aufgehängt, untertitelt mit der Frage: „Hat jemand diesen Mann gesehen?“ Offensichtlich ist Malick nicht auf dem Lido erschienen, um seinen Film „To the Wonder“ vorzustellen. Bei der Pressekonferenz glänzt er jedenfalls durch Abwesenheit; umso mehr schüren seine Hauptdarstellerin Olga Kurylenko, die Produzentin Sarah Green und andere Mitarbeiter das Mysterium Malick: das kreative Genie, das den Schauspielern in die Seele schaut, um das Beste aus ihnen herauszuholen.

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Venedig (4): Vaterfiguren

Felicitas Kleiner

Das amerikanische Kino ist stark vertreten im Wettbewerb der „Mostra“: Gerade feiert Paul Thomas Andersons „The Master“ mit Philip Seymour Hoffman und Joaquin Phoenix seine Premiere; morgen steht Terrence Malicks „To the Wonder“ auf dem Programm, am Dienstag folgt Harmony Korines „Spring Breakers“.

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Venedig (3): Glaube

Felicitas Kleiner

Mit Ulrich Seidls “Paradies: Glaube” hat der Wettbewerb der diesjährigen “Mostra” einen ersten Höhepunkt. Der Film ist das Herzstück einer Trilogie, deren erster Teil (“Paradies: Liebe”) im Frühjahr in Cannes seine Premiere feierte.

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Venedig (2): Seitensprung (31.8.2012)

Felicitas Kleiner

Heute Nachmittag steht bereits eine erste feierliche Preisverleihung auf dem Programm der “Mostra”: Michael Cimino wird mit dem “Persol Award” 2012 geehrt, der internationale Film-”Legenden” würdigen soll; im Anschluss wird sein Film “Heaven’s Gate” in einer von Criterion verantworteten digital restaurierten Fassung gezeigt. Preiswürdiges gab es unter den bisher präsentierten Wettbewerbsfilmen dagegen noch nicht zu entdecken; sie lassen noch viel Spielraum nach oben offen.

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Junge Palette Köln Juli/August

Horst Peter Koll

Die neue Filmreihe „Junge Palette“ im Kölner Filmkunstkino „Filmpalette“ präsentiert seit Mai 2012 monatlich einen herausragenden, ebenso unterhaltsamen wie anspruchsvollen Kinofilm für junge Zuschauer. Was die Filme aus unterschiedlichsten Ländern und verschiedensten Genres miteinander verbindet: Sie nehmen glaubwürdig und leidenschaftlich die Perspektive junger Menschen ein und widmen sich respektvoll ihrer Lebenswelt, ihren Wahrnehmungen und Bedürfnissen.

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Cannes: Lauter Kompromisse

Josef Lederle

Eine Goldene Palme für „Amour“! Das ist die gute Nachricht. Alle anderen Entscheidungen der Internationalen Jury unter Vorsitz von Nanni Moretti geben weniger Anlass zum Jubeln. Sie zeugen von lauter Kompromissen, spiegeln in ihrer Mittelmäßigkeit aber ganz gut den diesjährigen Festivaljahrgang.

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Alles so schön… „Orange“ hier! Großes Kino auf der ITFS 2012

Jörg Gerle

Das Trickfilmfestival in Stuttgart wird 30 Jahre alt und punktet mit Lorx, dem neuen Werk des „Ich – Einfach Unverbesserlich“-Regisseurs Chris Renaud.

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