Aktuelles

Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 "Licht"-Filme für die Zeit vor Weihnachten 2. Dezember

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Mehr Licht! Der FILMDIENST Adventskalender 2016

24 „Licht“-Filme für die Zeit vor Weihnachten: 1. Dezember

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Venezia 73: Die Preise

Felicitas Kleiner | 10.09.2016

Die 73. "Mostra" ist am Abend des 10.9. mit der feierlichen Preisverleihung zu Ende gegangen. Der "Goldene Löwe" geht an einen Beitrag des phillippinischen Regisseurs Lav Diaz. Auch die deutsche Schauspielerin Paula Beer konnte sich über eine Auszeichnung freuen.

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Venezia 73: KZ-Filme

Felicitas Kleiner | 09.09.2016

Mit Andrej Konchalovskys "Paradise" (Wettbewerb) und "Austerlitz" von Sergej Loznitsa liefen in Venedig gleich zwei Filme osteuropäischer Regisseure, die sich mit der NS-Ideologie bzw. der KZ-Vergangenheit befassen.

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Venezia 73: Jackie

Felicitas Kleiner | 09.09.2016

Der Wettbewerb der 73. "Mostra" neigt sich dem Ende zu. Mit Pablo Larraíns "Jackie" feierte gestern nach vielen Genrefilmen noch ein Werk Premiere, das ein reales, epochales Ereignis aufarbeitet. Es geht um die ehemalige First Lady Jackie Kennedy und ihren Umgang mit der Ermordung von JFK im Jahr 1963.

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Venezia 73: Nick Hamms "The Journey"

Felicitas Kleiner | 08.09.2016

Zwei großartige Schauspieler - Timothy Spall und Colm Meaney -, ein mustergültiges Dialog-Drehbuch und ein fesselndes politisches Thema: Der Stoff, aus dem Regisseur Nick Hamm seinen Film "The Journey" strikte, ein außer Konkurrenz gezeigtes Highlight des gestrigen Tages bei Venezia 73.

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Venezia 73: Terrence Malick

Felicitas Kleiner | 08.09.2016

Heute feierte ein neuer Film von Terrence Malick am Lido Premiere: "Voyage of Time" ist ein naturphilosophischer Rundumschlag über die Geschichte des Universums, die Evolution des Lebens und den Platz des Menschen darin.

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Venezia 73: Amirpour, Escalante, Brizé

Felicitas Kleiner | 06.09.2016

Walks on the wild side: Im Wettbewerb feierten gestern und heute Filme Premiere, die in "wilde Regionen" vorstoßen. In Stephane Brizés Maupassant-Verfilmung "Une vie" geht es dabei um die Schattenseiten eines Frauenlebens im 19. Jahrhundert. Neue Arbeiten von Ana Lily Amirpour und Amat Escalante arbeiten dagegen Genre-affin mit Tentakelmonstern und Kannibalen.

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Venezia 73: Koolhoven, Gibson, Seidl, Quillévéré

Felicitas Kleiner | 05.09.2016

Herausgerissene und um den Hals geschlungene Därme, von Granaten zerfetzte Soldatenkörperreste, eine minutiös gezeigte Herztransplantation und die Häutung und Zerlegung einer Giraffe: Übers Wochenende servierte die "Mostra" reichlich Innereien. Das Innere nach außen kehren, gerne drastisch: das taten viele Filme sowohl in metaphorischer als auch wörtlicher Hinsicht. Der Jahrgang präsentiert sich bisher nicht zuletzt als Hommage ans Kino als Affekt-Maschine, als Medium, das einem direkt ins Herz oder in den Magen fährt.

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Venezia 73: Paolo Sorrentinos "The Young Pope"

Felicitas Kleiner | 05.09.2016

Im Wettbewerb haben sich die Beiträge von Gastgeberland Italien bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Aber immerhin konnte die "Mostra" außer Konkurrenz bereits mit zwei Folgen von Paolo Sorrentinos vielerwarteter Serie "The Young Pope" aufwarten.

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Venezia 73: neue Filme von Tom Ford & Francois Ozon

Felicitas Kleiner | 03.09.2016

Amy Adams brillierte nach ihrem Auftritt in Denis Villeneuves "Arrival" auch in "Nocturnal Animals" von Modedesigner Tom Ford, der gestern im Wettbewerb von Venedig Premiere feierte. Würdige Konkurrenz um den "Löwen" als beste Hauptdarstellerin macht ihr heute die deutsche Schauspielerin Paula Beer in "Frantz" von Francois Ozon.

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Venezia 73: Christus in Chile

Felicitas Kleiner | 02.09.2016

2015 hatte mit "Desde alla" von Lorenzo Vigas ein Debütfilm aus Venezuela den "Goldenen Löwen" abgestaubt, und auch dieses Jahr kann sich ein Erstlingswerk aus Südamerika sehen lassen: Der Chilene Christopher Murray steuert mit "El Cristo ciego" ein sehenswertes Drama um Glaubensbedürfnisse und unheilige gesellschaftliche Zustände zum Wettbewerb bei.

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Venezia 73: Fragen und Antworten

Felicitas Kleiner | 01.09.2016

Viel Hollywood-Prominenz und der einzige deutsche Wettbewebsbeitrag: Neben Wim Wenders' "Les Beaux Jours d'Aranjuez" feierten heute zwei US-Beiträge Premiere: "The Light Between Oceans" mit Michael Fassbender und Alicia Vikander und "Arrival" mit Amy Adams und Jeremy Renner.

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Venezia 73: La La Lido

Felicitas Kleiner | 30.08.2016

Heute eröffnet am Lido di Venezia die 73. "Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica". Zur Eröffnung läuft "La La Land" von Damien Chazelle. In den kommenden Tagen werden im Palazzo del Cinema u.a. Wim Wenders und Denis Villeneuve erwartet.

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Endspurt in Locarno: Eindrücke aus dem Wettbewerb

Der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Der traumhafte Weg" von Angela Schanelec sorgte in Locarno für Befremdung. Als Highlight profilierte sich dagegen „O Ornitólogo“ von Joao Pedro Rodrigues.

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Zwei Entdeckungen aus Locarnos Kritiker-Woche

In der Settimana della critica, der Kritikerwoche, liefen in den letzten Tagen zwei Filme, deren Bilder nachleuchten: «Monk of the Sea» von Rafal Skalski, «Sea Tomorrow» von Katerina Suvorova.

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Roger Corman & Mister Universum

Unser Autor Michael Ranze freut sich über einen gutgelaunten Start der Filmfestspiele - dank einer Begegnung mit Roger Corman und unerwartet komischen Filmen im Wettbewerb.

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Lichter an in Locarno: Leoparden & Zombies

Am 3. August hat das 69. Festival del Film in Locarno begonnen. Auftakt mit dem Eröffnungsfilm "The Girl With All the Gifts" und dem außer Konkurrenz gezeigten "Un juif pour l’exemple" war nichts für schwache Nerven.

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Filmfest München 2016: Die Preise

Marius Nobach | 03.07.2016

Zum Abschluss des Filmfests München 2016 sind die Preise vergeben worden. Der ARRI/Osram Award ging dabei an den iranischen Film "The Salesman", der CineVision Award an die französische Produktion "Divines".

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Filmfest München 2016: Fritz-Gerlich-Preis

Der mit 10.000 Euro dotierte Fritz-Gerlich-Filmpreis geht in diesem Jahr an den französisch-belgischen Kinder- und Jugendfilm „Fannys Reise“ von Lola Doillon. Mit der Auszeichnung wird ein bewegendes historisches Drama geehrt, das von der Flucht einer Gruppe französischer Kinder jüdischen Glaubens vor den Nazis erzählt.

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Filmfest München 2016: Göttliche Komödien

Marius Nobach | 01.07.2016

Nachdem das diesjährige Filmfest München gleich zum Auftakt mit „Toni Erdmann“ auf eine hochkarätige Komödie gesetzt hat, gab es auch im übrigen Programm formidable Vertreter des komischen Genres zu entdecken – von einer brillant getimten Jane-Austen-Adaption bis zu einer humorvoll erzählten finnischen Boxergeschichte.

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Filmfest München 2016: Mehr Licht

Marius Nobach | 29.06.2016

Der Brite Terence Davies setzt in „Sunset Song“ Gewalt und Krieg in Kontrast mit der Schönheit der schottischen Natur und seiner Hauptdarstellerin, der Franzose Mikhaël Hers wandelt mit „Dieses Sommergefühl“ auf den Spuren von Eric Rohmer. Zwei Filme vom Filmfest München, die nicht nur durch ihren Einsatz von Licht herausragen.

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Filmfest München 2016: Im Schwarzen Raum mit Ellen Burstyn

Marius Nobach | 29.06.2016

Der 83-jährigen US-Schauspielerin Ellen Burstyn ist eine Retrospektive auf dem Filmfest München gewidmet. Bei der Interview-Reihe „Filmmakers Live“ in der Black Box des Festivalzentrums bot die vielfach ausgezeichnete Aktrice bereitwillig Einblick in ihre Karriere und Arbeitsphilosophie.

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Filmfest München 2016: Frankreich und die Immigranten

Marius Nobach | 26.06.2016

Als Land geglückter Integration ist Frankreich zuletzt eher seltener wahrgenommen wurden. Die Filmemacherinnen Stéphanie Di Giusto mit „Die Tänzerin“ und Danielle Arbid mit „Peur de rien“ zeigen jedoch, dass Migrationsgeschichten erfolgreich verlaufen können. Über zwei Entdeckungen beim Filmfest München.

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Filmfest München 2016: Liebe hinter Gittern - Italienische Gefängnisfilme

Marius Nobach | 25.06.2016

Gleich zwei ambitionierte italienische Spielfilme auf dem Filmfest München verbinden Gefängnisse mit Liebesgeschichten. Während Claudio Giovannesi in „Fiore“ mit viel Einfühlungsvermögen von der schwierigen Romanze zweier eingesperrter Jugendlicher erzählt, hat das Liebespaar in Claudio Cupellinis „Alaska“ nicht nur während einer Haftstrafe mit emotionalem Überschuss zu kämpfen.

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Filmfest München 2016 - Große Erwartungen

Marius Nobach | 23.06.2016

Ob die Filme beim diesjährigen Filmfest München ebenso strahlen werden wie die pünktlich zum Start eingetroffene Hochsommer-Sonne muss sich zwar noch erweisen – die Lust auf geballte Festivalatmosphäre in den nächsten neun Tagen ist jedoch durch das bevorstehende Programm bereits geweckt. Ein Ausblick auf das Filmfest.

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Cannes 16 - Goldene Palme für Ken Loach und I, DANIEL BLAKE

Josef Lederle | 22.05.2016

Große Überraschung in Cannes: Die Goldene Palme geht an Ken Loach für I, DANIEL BLAKE. Der deutsche Beitrag TONI ERDMANN von Maren Ade geht bei der Preisverleihung leer aus. Nur die Internationale Filmkritiker-Vereinigung FIPRESCI ehrt TONI ERDMANN.

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Cannes 16 - Preis der ökumenischen Jury

Josef Lederle | 22.05.2016

Vor der Preisvergabe der Internationalen Jury hat bereits die Ökumenische Jury ihren diesjährigen Preisträger im Wettbewerb bekanntgegeben. Ihre Wahl fiel dabei überraschend auf den französisch-kanadischen Film "Juste la fin du monde".

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Cannes 16 - Nicolas Winding Refn, Sean Penn & The Red Turtle

Josef Lederle | 20.05.2016

Gegen Ende mehren sich die lautstarken Buhs, was nicht nur am erschöpften Publikum, sondern auch an den Filmen liegt: Nicolas Winding Refn tut mit THE NEON DEMON viel, um seinen Ruf als grandioser Poser zu stärken, und Sean Penn verirrt sich in THE LAST FACE nicht nur in den Widersprüchen humanitärer Hilfe für Westafrika. Auch der einzige Animationsfilm THE RED TURTLE von Michael Dudok de Witt hinterlässt einen eher zwiespältigen Eindruck.

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Cannes 16 - Xavier Dolan, Cristian Mungiu, Albert Serra

Josef Lederle | 20.05.2016

Mit zwei weiteren Familiengeschichten biegt Cannes auf die Zielgeraden ein. Xavier Dolan bietet mit IT'S ONLY THE END OF THE WORLD große Oper, Cristian Mungiu porträtiert in BACALAUREAT gewohnt unglamourös den rumänischen Mittelstand zwischen Aufstieg und Korruption. Und Albert Serra wirft einen nüchternen Blick auf LA MORT DE LOUIS XIV.

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Cannes 16 – Dardennes, Mendoza, Mendonça Filho

Josef Lederle | 18.05.2016

Starke Frauenfiguren dominieren in Cannes. Was das Festival noch nicht schafft, führen die Filmemacher auf der Leinwand vor: Adèle Haenel in LE FILLE INCONNUE von Jean-Pierre & Luc Dardenne, Sonia Braga in AQUARIUS von Kleber Mendonça Filho und die philippinische Actrice Andi Eingemann in MA’ ROSA von Brillante Mendoza.

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Cannes 16 – Olivier Assayas, Pedro Almodóvar, Bertrand Tavernier

Josef Lederle | 17.05.2016

Die Überraschung des Tages: In VOYAGE À TRAVERS LE CINÉMA FRANCAIS rekapituliert Bertrand Tavernier wichtige Strömungen des französischen Kinos seit den 1930er-Jahren, inklusive seiner eigenen Lehrzeit bei Melville und Sautet. Olivier Assayas schickt Kristen Stewart als „Personal Shopper“ auf eine Mystery-Suche nach sich selbst, und Pedro Almodóvar schwelgt in wunderschönen Bildern über das Verdrängte.

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Cannes 16 - Andrea Arnold, Park Chan-wook

Josef Lederle | 17.05.2016

Zwei kurze Nachträge zu den Wettbewerbsbeiträgen THE HANDMAIDEN von Park Chan-wook und AMERICAN HONEY von Andrea Arnold.

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Cannes 16 - Jim Jarmusch, Jeff Nichols, Nicole Garcia

Josef Lederle | 16.05.2016

Inzwischen ist die Dramaturgie des 69. Cannes-Festivals ziemlich offenkundig. Nach steilem Auftakt folgen gerade sehr ruhig, fast meditative Filme von Jim Jarmusch, Jeff Nichols und Nicole Garcia, ehe zur Wochenmitte die harten Jungs wie Mendoza, Winding Refn oder der Brasilianer Filho wieder für Trouble sorgen.

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Cannes 16 - The Nice Guys

Josef Lederle | 16.05.2016

Hochbudgetierte US-Filme wie Steven Spielbergs „BFG“, Jodies Fosters „Money Monster“ oder die Actionkomödie „The Nice Guys“ von Shane Black laufen in Cannes meist „außer Konkurrenz“. Dafür ziehen sie mit ihrem Staraufgebot das Interesse von Publikum und Medien gleichermaßen an.

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Cannes 16 - Maren Ade auf Palmenkurs

Josef Lederle | 14.05.2016

Szenenapplaus, erfrischendes Lachen und geradezu euphorische Reaktionen nach dem Presse-Screening für Maren Ades „Toni Erdmann“. Das ist für Cannes ein Novum! Ein deutsches Drama voller Humor, Witz, genialer Einfälle und zwei herausragenden Hauptdarstellern, die sich als Palmen-Aspiranten empfehlen? Das hätte zuvor niemand für möglich gehalten.

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Cannes 16 – Bruno Dumont & Jodie Foster

Josef Lederle | 13.05.2016

„MA LOUTE“, heißt Bruno Dumonts neuerlicher Ausflug ins Reich der Groteske. Mit exquisiter Besetzung (Fabrice Luchini, Valeria Bruni Tedeschi, Juliette Binoche) und einer grandiosen Kamera entwirft der französische Regisseur eine klamaukhafte Parabel über Oben und Unten, Herrschaft und Revolte. So unterhaltsam wie inhaltlich raffiniert kodiert. Die Geldmaschine in Jodie Fosters „MONEY MONSTER“ kommt hingegen nicht so recht in Fahrt. Gemischte Eindrücke aus den Nebenreihen.

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Cannes 16 – Woody Allen, Cristi Puiu, Alain Guiraudie

Josef Lederle | 12.05.2016

In diesem Jahr fackelt das Cannes-Festival nicht lang. Es startet nach Woody Allens amüsanter Komödie „Café Society“ mit zwei sperrigen Dramen gleich mal durch: „Sieranevada“ von Cristi Puiu taucht mit einer dreistündigen Familienfeier tief in aktuelle rumänische Befindlichkeiten, und Alain Guiraudie gibt mit einer „queeren“ Suche nach einem Weg ins Leben das ein oder andere Rätsel auf.

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Cannes 16 - Auftakt

Josef Lederle | 09.05.2016

Das 69. Filmfestival in Cannes (11.-22.5.) startet mit Woody Allens „Café Society“, der damit als einziger Filmemacher das „Triple“ schafft: Nach „Hollywood Ending“ und „Midnight in Paris“ eröffnet der 80-jährige Regisseur mit seinem 46. Film zum dritten Mal das Festival an der Côte d’Azur.

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"Caligari-Preisträger" 2015 geht im März auf Kinotournee

Der Preisträger des "Caligari"-Filmpreises 2015, Balikbayan #1 - Memories of Overdevelopment Redux III von Kidlat Tahimik, geht im März 2016 auf Kinotournee durch Deutschland. Die Termine stehen hier:

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Preise der Ökumenischen Jury auf der Berlinale

Auch die Ökumenische Jury hat auf der "Berlinale" ihre Preise vergeben. Im Wettbewerb war man sich dabei mit der Internationalen Jury in der Anerkennung von "Fuocoammare" einig, in den anderen Sektionen wurden Filme aus Belgien, Dänemark und Saudi-Arabien geehrt.

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Der Gläserne Bär geht an...

Kirsten Taylor | 21.02.2016

Die Qualität der diesjährigen Generation-Sektion bestätigte sich auch bei den Entscheidungen der Kinder- und Jugend-Jurys.

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Berlinale 2016: Die Preise

Am Samstagabend sind in Berlin die Preise des diesjährigen "Berlinale"-Wettbewerbs vergeben worden. Die internationale Jury unter Vorsitz von Meryl Streep ehrte den Lampedusa-Dokumentarfilm "Fuocoammare" mit dem "Goldenen Bären".

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Kinder erzählen vom Krieg

Kirsten Taylor | 19.02.2016

Sie heißen Hazem, Besameh, Diar, Zohour, Sami, Delovan, Rounahi und Mahmod. Sie leben in den Flüchtlingslagern von Kobanê (Syrien) und Sindschar (Irak). Gemeinsam haben sie eine Filme gemacht: „Life on The Border“. Eine denkwürdige Begegnung.

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Caligari-Preis für „Akher ayam el madina“

Felicitas Kleiner | 19.02.2016

Der ägyptische Film „Akher avam el madina“ (In the Last Days of the City) von Tamer El Said ist der Gewinner des 31. Caligari-Preises.

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Kino-Lieblinge

Jörg Gerle | 19.02.2016

Ein Festival wie die Berlinale ist nie nur ein Treffen von Fans und Kritiker, sondern vor allem auch der Branche. Produzenten, Verleiher & Kinobetreiber haben da mitunter ihre eigenen Lieblinge!

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Serien-Special

Felicitas Kleiner | 19.02.2016

Auch dieses Jahr gab es bei der Berlinale neben zahlreichen Kinofilmen auch wieder einen kleinen Ausblick auf kommende Serien-Highlights. Besonders aufregend: die Thriller-Serie "The Night Manager".

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The End

Kathrin Häger | 19.02.2016

Guillaume Nicloux jagt Gérard Depardieu in "The End" erneut ins Unterholz der Interpretation: schwitzend, keuchend, fluchend. Nur der Hund, der bleibt verschwunden.

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Im Dschungel der Geschichte: Historien-Highlights im Berlinale-Wettbewerb

Marius Nobach | 19.02.2016

Die Regisseure Yang Chao (China), Danis Tanovic (Bosnien-Herzegowina) und Lav Diaz (Philippinen) stellen auf höchst unterschiedliche Weise den Spuren nach, den dunkle Flecken in ihrer nationalen Geschichte bis in die Gegenwart hinein hinterlassen haben. Über drei herausragende Filme im Wettbewerb der „Berlinale“.

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Grundsolide: "Genius" von Michael Grandage

Felicitas Kleiner | 18.02.2016

Ein Intellektuellen-Buddy Movie mit Colin Firth und Jude Law: Das Bio-Pic über den Schriftsteller Thomas Wolfe und seinen Lektor Max Perkins liefert grundsolides Arthouse, hätte aber etwas mehr Genialität vertragen können.

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Orte ohne Menschen, Menschen ohne Orte: "Homo sapiens" und "Ta'ang"

Felicitas Kleiner | 18.02.2016

Die 66. Berlinale beeindruckt nicht nur im Wettbewerb mit starken Dokumentarfilmen. Im Forum liefen u.a. herausragende Beiträge von Nikolaus Geyrhalter und Wang Bing.

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Berlinale - Live mit Silke Kettelhake

Silke Kettelhake | 18.02.2016

FILMDIENST-Autorin Silke Kettelhake über ihre Erfahrungen, mit Flüchtlingen die Berlinale zu besuchen.

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Berlinale - Live mit Felicitas Kleiner über FUOCOAMMARE

Felicitas Kleiner | 18.02.2016

FILMDIENST-Redakteurin Felicitas Kleiner fasst ihre Eindrücke unmittbar nach der Vorführung von Gianfranco Rossis bedrückender Dokumentation "Fuocoammare" zusammen.

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Berlinale - Live mit Jörg Gerle

Jörg Gerle | 18.02.2016

FILMDIENST-Autor Jörg Gerle über das Drama „Grüße aus Fukushima“, in dem sehr unterschiedliche Protagonistinnen sich daran machen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.

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Berlinale - Live mit Marius Nobach

Marius Nobach | 18.02.2016

Unmittelbar nach der ersten Vorführung von "Midnight Special" fasst Marius Nobach seine Eindrücke des Films von Jeff Nichols zusammen.

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Berlinale - Live mit Felicitas Kleiner

Felicitas Kleiner | 18.02.2016

Auf den Spuren von Clooney, Tatum und Co. begleitet das Internetportal katholisch.de die Redakteure des Magazins FILMDIENST während der Berlinale.

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Abenteuer im Niedriglohnsektor: "Yarden"

Holger Römers | 18.02.2016

Im Forumsbeitrag "Yarden" verschlägt es einen namenlos bleibenden schwedischen Protagonisten in die Arbeitswelt des Malmöer Hafens unter Kollegen, die fast alle Migrationshintergrund haben. Eine soziale Versuchsanordnung.

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Von Rebellen, Träumern und Reisenden: Neues aus der Kinder- und Jugendfilmsektion

Kirsten Taylor | 18.02.2016

Auch die Sektion Generation ist nicht dagegen gefeit: Gesucht wird nach den großen übergreifenden Themen, die die ausgewählten Filme aus allen Ecken der Welt miteinander verbinden. Das Kino als Seismograf für gesellschaftliche Themen, die auf der großen Leinwand sichtbar werden. „Leben in Bewegung“, „Junge Rebellen“, „Suche nach Identität“ oder „Träume und Alpträume“ und „Selbstbestimmung“ sind Überschriften, die die Sektion für ihr Programme Kplus und 14plus ausgemacht hat.

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Brandschatzen ist einfacher: "How Heavy This Hammer"

Kathrin Häger | 17.02.2016

Eine Entdeckung aus der "Forums"-Sektion: Der kanadische Film "How Heavy This Hammer" porträtiert hautnah die fatalen Folgen einer Rollenspielsucht auf Gesundheit und soziales Verhalten.

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Die spinnen, die Japaner!

Jörg Gerle | 17.02.2016

Von wegen "Recht auf Glück"... Die Berlinale hat auch ganz andere Fäden als den von der Festivalleitung proklamierten...

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Jesus, Gibus und die anderen

Marius Nobach | 17.02.2016

Der belgische Regisseur und Schauspieler Bouli Lanners hat der „Berlinale“ 2016 mit „Les premiers, les derniers“ einen der überraschendsten und schönsten Filme beschert: In dem Roadmovie mit Westernanleihen treffen schräge Figuren und ein Hund in einer postapokalyptischen Landschaft aufeinander. Und auch Jesus taucht auf.

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Ökumenischer Empfang auf der Berlinale

Marius Nobach | 16.02.2016

Die einzelnen Bundesländer tun es, die Kommunalen Kinos tun es, die Drehbuchautoren tun es und natürlich tun es auch die christlichen Kirchen: Empfänge auf der „Berlinale“ zum Austausch und zum gepflegten Feiern des filmischen Engagements. Der ökumenische Empfang auf der Berlinale fand diesmal in den Räumen der EKD am Gendarmenmarkt statt.

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Meryl Streep auf dem Talent Campus

Kathrin Häger | 16.02.2016

Mit spürbarer Lust an der Provokation parlierte Jury-Präsidentin Meryl Streep (66) im überfüllten HAU-Theater über altersgemäßes Auftreten, männliche Diven und warum der mühselige Kampf um Gleichberechtigung doch allmählich Früchte trägt. Nicht nur im Filmbusiness…

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Berlinale 2016: Verfilmte Kriegsgeschichten

Marius Nobach | 16.02.2016

Gleich zwei Literaturadaptionen haben im Wettbewerb der „Berlinale“ ihre Weltpremiere gefeiert. Während „Jeder stirbt für sich allein“ von Vincent Perez den Roman von Hans Fallada nur solide bebildert, ist dem Portugiesen Ivo M. Ferreira mit „Cartas da guerra“ eine poetische und ergreifende Verfilmung nach António Lobo Antunes gelungen.

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Brief an die Welt: Terence Davies' "A Quiet Passion"

Felicitas Kleiner | 15.02.2016

Am 15.2. feiert im Rahmen einer "Berlinale Special Gala" der Film "A Quiet Passion" Premiere. Der britische Altmeister Terence Davies huldigt darin der amerikanischen Lyrikerin Emily Dickinson (1830-1886) und besticht mit einem eindringlichen Künstlerdrama, das an poetischer Kraft mit Dickinsons Dichtkunst wetteifert.

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Die besten Absichten: "24 Wochen"

Marius Nobach | 14.02.2016

Cannes, Venedig und Locarno finden schon länger ohne deutsche Wettbewerbsbeiträge statt. Auch in Berlin läuft dieses Jahr mit dem Schwangerschaftsdrama „24 Wochen“ nur ein deutscher Film im Wettbewerb. Die junge Regisseurin Anne Zohra Berrached zieht sich achtsam aus der Affäre, im Rennen um den „Goldenen Bären“ dürfte ihre solide, etwas didaktische Arbeit aber keine Rolle spielen.

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Abhauen, wegkommen, Halt suchen

Kirsten Taylor | 14.02.2016

Das Schöne an der „Berlinale“ ist, dass es ein Publikumsfestival ist. Die begeisterungsfähigsten Zuschauer findet man dabei in den Spielstätten der jungen Sektion Generation Kplus (für Kinder) und Generation 14plus (für Jugendliche).

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Feuer über dem (Mittel-)Meer: "Fuocoammare"

Felicitas Kleiner | 14.02.2016

Am 13.2. feierte der neue Film von Gianfranco Rosi Premiere, einer von zwei Dokumentarfilmen, die dieses Jahr im Wettbewerb laufen. Im Mittelpunkt steht die Insel Lampedusa, auf der die Flüchtlingskrise nichts Akutes ist, sondern seit 20 Jahren Teil der Lebenswirklichkeit.

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Im Namen des Unrechts

Jörg Gerle | 14.02.2016

„Shepherds and Butchers“ ist ein Film über Vorurteile, die Todesstrafe und fatale einfache Wahrheiten. Er feiert seine umjubelte Premiere in der Sektion Panorama.

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Stumme Stars

Jörg Gerle | 14.02.2016

Die Berlinale glänzt einmal mehr stumm! In den Sektionen „Berlinale Classics“ und „Teddy 30“ erleben immer wieder alte Meister ihre Premiere. Einer der beiden kommt sogleich ins Fernsehen.

 

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Berlinale Tag 3: Mythen-Mischmasch

Felicitas Kleiner | 13.02.2016

Im Wettbewerb und im Forum spielen Denis Côté und Eugène Green mäßig erfolgreich mit mythischen Anleihen. Und ganz ohne mythische Schützenhilfe liefert Mia Hansen-Løve einen der bisher schönsten Beiträge des Festivals.

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Berlinale 2016: Unsere Mütter, unsere Väter

Marius Nobach | 13.02.2016

Schwierige Familiengeschichten bot der zweite Tag der „Berlinale“. In „Midnight Special“, einem der meisterwarteten Filme im Wettbewerb, fährt Regisseur Jeff Nichols schweres Science-Fiction-Geschütz auf, das wahre Drama liegt jedoch in der Annäherung eines Vaters zu seinem Sohn. Im tunesischen Debütfilm „Hedi“ ist die mütterliche Inanspruchnahme dagegen für einen jungen Mann zu viel des Guten.

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Berlinale-Eröffnung: Hail, Cinema!

Felicitas Kleiner | 10.02.2016

Am 11. Februar eröffnet die 66. Berlinale mit "Hail, Caesar!" der Gebrüder Coen. In den kommenden zehn Tagen laufen über 400 Filme. Eine Vorschau als kleine Bilderreise.

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Ein außergewöhnlicher TATORT: "Wer bin ich" von Bastian Günther

Das gute alte TV-Krimiformat, selbstironisch-verrückt durch die Mangel gedreht: Der neue Hessen-TATORT macht die eigenen Dreharbeiten zum Schauplatz des Verbrechens.

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Venedig 2015: Lateinamerikanische "Löwen"

Felicitas Kleiner | 12.09.2015

Der "Goldene Löwe" der diesjährigen "Mostra" geht an einen Debütanten: Mit "Desde allá" ("From Afar"), einem Wettbewerbsbeitrag aus Venezuela, hat Regisseur Lorenzo Vigas einen bemerkenswert ausgereiften Erstlings-Spielfilm hingelegt. Auch der "Silberne Löwe" geht an einen lateinamerikanischen Film: "El Clan" des Argentiniers Pablo Trapero.

 

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Venedig 2015: A story about a story

Felicitas Kleiner | 10.09.2015

Hunde-FlipFlops und das tibetische Totenbuch vs. Hot-Dog-Händler und tote Pixel: Neue Filme von Laurie Anderson und Jerzy Skolimowski.

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Venedig 2015: Anomalisa

Felicitas Kleiner | 09.09.2015

Mit „Anomalisa“ ist im Wettbewerb an der „Mostra“ ein Animationsfilm vertreten. Der Stop-Motion-Film von Charlie Kaufman und Duke Johnson ist ein kleines Meisterwerk: Ein irrsinnig lustiger und tieftrauriger Versuch über Einsamkeit als „conditio humana“ und die Liebe als schönste Anomalie der Welt.

 

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Venedig 2015: Letzte Tage

Felicitas Kleiner | 08.09.2015

Kälteeinbruch am Lido: Mit "Rabin, the Last Day" von Amos Gitai und "Abluka" von Emin Alper feiern zwei Wettbewerbsbeiträge Premiere, die gnadenlos das politische Klima in Israel bzw. in der Türkei sezieren.

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Venedig 2015: Vor Gericht

Felicitas Kleiner | 07.09.2015

Wer war's? Um Verbrechen und ihre Aufklärung ging es in mehreren sehr unterschiedlichen Filmen der "Mostra": Ralph Fiennes wird in "A Bigger Splash" im Pool ertränkt, in "Krigen" wird einem jungen Soldaten wegen einer Bombardierung mit zivilen Opfern der Prozess gemacht, in "L'hermine" plagen Fabrice Luchini als Richter ein tragischer Fall, eine Grippe und eine schöne Frau, und in "The Endless River" droht der Mord an einer weißen Familie nicht nur das Leben des trauernden Vaters zu zerstören.

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Venedig 2015: Wie alles anfängt...

Felicitas Kleiner | 06.09.2015

Zwei bemerkenswerte Spielfilm-Debüts bereicherten das Programm am Lido: "L'attesa" von Piero Messina, der erste italienische Beitrag im Wettbewerb, sowie "The Childhood of a Leader", die erste Regiearbeit von Schauspieler Brady Corbet.

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Venedig 2015: Noch mehr wahre Geschichten

Felicitas Kleiner | 05.09.2015

Nach "Everest" umspielen auch die Wettbewerbsbeiträge "Francofonia" von Alexander Sokurow und "Marguerite" von Xavier Giannoli (Wettbewerb) sowie Tom McCarthys "Spotlight" und Scott Coopers "Black Mass" reale Ereignisse.

 

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Venedig 2015: Looking for the Ladies

Felicitas Kleiner | 04.09.2015

In den "Giornate degli autori" wurde gestern das weibliche Filmeschaffen gefeiert, u.a. mit einem Kurzfilm von Altmeisterin Agnès Varda und einer neuen Komödie von Julie Delpy. Und auch im Wettbewerb lief eine Regiearbeit einer Frau: "Looking for Grace" von Sue Brooks.

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Venedig 2015: Beasts of no Nation

Felicitas Kleiner | 04.09.2015

Am Abend feierte der neue Spielfilm von "Sin Nombre"- und „True Detective“-Regisseur Cary Fukunaga seine Premiere in Venedig. Für Schlagzeilen sorgt er vor allem damit, dass sich an ihm in den USA ein Streit ums exklusive Kino-Auswertungsfenster entzündet hat: „Beasts of no Nation“ wird weltweit von Netflix vertrieben; der Streaming-Dienst wird den Film im Oktober zeitgleich als VoD und in den Kinos starten, weswegen zahlreiche große Kinoketten in den USA den Start boykottieren.

 

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Venedig 2015: Die Eröffnung der 72. "Mostra"

Felicitas Kleiner | 02.09.2015

Die 72. Filmfestspiele eröffnen mit Baltasar Kormákurs "Everest". Der Abenteuerfilm ist nur einer von vielen Filmen, die sich an realen Ereignissen abarbeiten. Eine Vorschau.

 

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Cannes 15 - Goldene Palme für DHEEPAN

Josef Lederle | 24.05.2015

Der französische Film „Dheepan“ von Jacques Audiard gewinnt in Cannes die Goldene Palme. Das 68. Internationale Filmfestival endet mit einer überraschenden Entscheidung.

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Cannes 15 - Ökumenische Jury zeichnet Nanni Morettis "Mia Madre" aus

Josef Lederle | 23.05.2015

Die ersten Preise in Cannes sind vergeben. Die Kirchen zeichnen "Mia Madre" von Nanni Moretti aus, die FIPRESCI-Jury wählt "Saul Fia" von Laszlo Nemes. 3sat fasst am Montag, 25.5., ab 21.55 Uhr die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

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Cannes 15 – What’s next

Josef Lederle | 22.05.2015

Beim Aufräumen und Packen für den Rückflug nochmals die ausgerissenen Seiten der Branchenblätter „Variety“, Screendaily“ und „Hollywood Reporter“ durchgeblättert. Dort finden viele interessante Randnotizen, wer gerade mit wem dreht oder welche Projekte demnächst fertig werden. Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung.

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Cannes 15 – Wer gewinnt?

Josef Lederle | 21.05.2015

Jetzt, wo das Festival auf die Zielgerade einbiegt, lassen sich die Diskussionen über die Palmen nicht mehr ignorieren. Wer macht bei der Coen-Jury am Ende das Rennen? Todd Haynes und „Carol“, Sorrentino mit „Youth“ oder der taiwanesische Altmeister Hou Hsiao-Hsien, der in „Nie Yinniang“ einen überraschenden Abstecher in Wuxia-Genre unternimmt?

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Cannes 15 - Here we go

Josef Lederle | 20.05.2015

Und weiter geht es mit Nachträgen (Part II): Filme von Joachim Trier („Louder Than Bombs“), Apichatpong Weerasethakul („Cemetery of Splendour“), Brillante Mendoza („Taklub“), Valérie Donzelli ("Marguerite & Julien"), Jia Zhang-ke ("Mountains may depart") sowie Arnaud Desplechin („My Golden Days“).

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Cannes 15 - Paolo Sorrentino

Josef Lederle | 20.05.2015

Frisch aus der Pressevorstellung: ein Loblied auf Paolo Sorrentinos magische Meditation über das Leben, „Youth“, kein perfekter, eher ein rauschhafter, barocker Film mit einer Handvoll unglaublicher Sequenzen, wie man sie im Kino noch nie gesehen hat. Mit dem sich Sorrentino endgültig als adäquater Nachfolger von Federico Fellini erweist, auch wenn das Werk Francesco Rosi gewidmet ist.

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Cannes 15 – High Heels

Josef Lederle | 19.05.2015

So kann man sich auch lächerlich machen: Bei der Premiere von Todd Haynes wundervollem Drama „Carol“ (dem Favoriten der Kritiker) sollen Frauen vom roten Teppich verbannt worden sein, weil sie flache Schuhe getragen haben. Cannes & die Frauen: die 27! Dafür gibt es viele tolle Filme von Denis Villeneuve („Sicario“), Maiwenn („Mon Roi“). Und eine spielfreudige deutsche Kultur-Staatsministerin, die mit Pep Guardiola verspricht: Nächstes Mal wird’s besser!

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Cannes 15 - Oh Gott

Josef Lederle | 19.05.2015

Für Jaco Van Dormael ist Gott ein widerlicher Prolet, der in Brüssel mit Frau und Tochter in einer dunklen Dreizimmer-Zimmerwohnung haust und mit hämischem Grinsen am liebsten die Menschen quält. „The Brand New Testament“ heißt die groteske Komödie des belgischen Regisseurs, die in Cannes für ausgelassene Heiterkeit sorgt.

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Cannes 15 - Sauls Sohn

Josef Lederle | 18.05.2015

„Le Choc“, titelte die französische Tageszeitung „Le Monde“ über den ungarischen KZ-Film "Saul Fia" und schlug sogleich eine Brücke zu Claude Lanzmann und seinem „Shoah“-Film. Denn der junge Ungar Laszlo Nemes setzt sich mit seinem abgründigen Debütfilm über dessen Verdikt hinweg, dass es aus den Gaskammern der Nazis keine Bilder geben könne.

 

 

 

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Cannes 15 - Lumière!

Josef Lederle | 17.05.2015

Es ist eine der unübertroffenen Stärken von Cannes, das Kino als Kunst zu feiern. Zur glamourösen Feier der Siebenten Kunst zählt dabei stets ein würdevoller Festakt, der in diesem Jahr den Brüder Lumière gewidmet war; die stiegen vor 120 Jahren mit „Arbeiter verlassen die Fabrik“ ins Filmgeschäft ein.

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Cannes 15 - Get me out to Reality

Josef Lederle | 16.05.2015

Das aktuelle Kino zweifelt an sich selbst. Woody Allen nutzt es als Zeitvertreib, Emma Stone blafft „Relax, it’s just a Movie“, als der Interviewer nach einem tieferen Sinn in „Irrational Man“ sucht, und in Nanni Morettis „Mia Madre“ flucht John Turturro auf dem Filmset: „Get me out to Reality!“. Nur Gus van Sant huldigt in „The Sea of Trees“ einer – etwas sehr simpel geraten – Verzauberung durch die Siebente Kunst.

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Cannes 15 - It's a Match

Josef Lederle | 15.05.2015

Der erste Hammerfilm: „The Lobster“ von Yorgos Lanthimos punktet mit einer abgründig-absurden Parabel über Liebe und Freiheit. (Mit Abstrichen) sehenswert: „Our Little Sister“ von Hirokazu Kore-eda, das die Schönheit der Kirschblüten als Lebenselixier feiert. Das Festival nimmt deutlich Fahrt auf.

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Cannes 15 - Quadratur des Kreises

Josef Lederle | 14.05.2015

Schwerer Start in Cannes. Der Eröffnungsfilm „La Tête Haute“ von Emmanuelle Bercot mäandert ohne jede Spur von Glamour durchs französische Jugendfürsorge-System, Matteo Garrone verliert sich in „Il Racconto dei Racconti“ in pittoresken Märchenbildern, und selbst Naomi Kawase strapaziert in „An“ die Geduld.

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Cannes 15 - Things to come

Josef Lederle | 12.05.2015

Cannes & die Frauen: ein dunkles Kapitel. „Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste“, hatte Isabel Suba die Causa in ihrem Debütfilm drastisch-sarkastisch auf den Punkt gebracht. Daran wird sich auch beim 68. Internationalen Filmfest in Cannes kaum etwas ändern.

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Jafar Panahis „Taxi“ gewinnt Goldenen Bären

Die 65. Berlinale hat am 14.2. ihre Preise vergeben

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Wiederentdeckung im Forum: "Strange Victory"

Leo Hurwitz' Film, der sich mit dem Rassisimus in den USA auseinander setzt, stieß 1948 auf ein gesellschaftliches Klima, das für die Botschaft des Werks wenig zugänglich war. Beim Forum wurde eine restaurierte Fassung gezeigt. Ein historisch und filmkünstlerisch spannendes Dokument.

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Caligari-Preis 2015

Der Caligari Filmpreis 2015 geht an "Balikbayan #1 Memories of Overdevelopment Redux III" von Kidlat Tahimik. Der vielfach gebrochene Film erzählt von der ersten Weltumseglung. Die gelang nicht dem portugiesischen Abenteurer Ferdinand Magellan, sondern seinem philippinischen Sklaven Enrique.

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Berlinale Tag 8: Anders als die Andern

Marius Nobach | 13.02.2015

Der vorletzte Wettbewerbstag gehörte entschlossenen Einzelgänger-Figuren: Oliver Hirschbiegel erzählt in „Elser“ von dem Schreiner, der zum Hitler-Attentäter wurde; in Laura Bispuris eindringlichem Regiedebüt „Sworn Virgin“ ringt Alba Rohrwacher als junge Frau zwischen den albanischen Bergen und Mailand mit ihrer Identität.

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Better Call Saul

Kathrin Häger | 12.02.2015

Serienformate halten Einzug auf Festivals wie der „Berlinale“. Dort läuft nach „Im Angesicht des Verbrechens ( 2010) und „Top of the Lake“ (2013) in diesem Jahr das "Breaking Bad“-Spin off „Better Call Saul“

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Und ewig lockt die Peitsche: "Fifty Shades of Grey"

Jörg Gerle | 12.02.2015

Hochtstapeln gehört bekanntlich zum Handwerk. Ein Festival macht da keine Ausnahme. Das also war sie, die große, „nie dagewesene Weltpremiere“. "Fifty Shades of Grey". Wohliger Latexblümchensex. Natürlich in der Panorama-Sektion, wie es sich fürs leicht Verruchte, behauptet Skandalöse gehört.

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Mad about „Mad Men”

Kathrin Häger | 11.02.2015

Serien-Schöpfer und „Are You Here“-Regisseur Matthew Weiner bei den „Berlinale Talents“

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Berlinale Tag 7: Eisensteins Entjungferung

Felicitas Kleiner | 11.02.2015

Während am roten Teppich die Premiere von „Fifty Shades of Grey“ für Furore sorgt, gehen auch zwei Wettbewerbsbeiträge unter die Gürtellinie. Filmkünstler Peter Greenaway entjungfert in „Eisenstein in Guanajuato“ die russische Filmikone Sergei Eisenstein, und der rumänische Regisseur Radu Jude lässt seinen in der Walachai des 19. Jahrhunderts angesiedelten „Eastern“ „Aferim!“ in eine grausige Kastrationsszene münden. Weniger drastische, sondern ganz leise Töne schlägt Wim Wenders intimes Beziehungs- und Künstlerdrama „Everything Will Be Fine“ an.

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Zweimal "African Queen"

Jörg Gerle | 11.02.2015

Während aktuell über das Wohl und Weh von „3D“ bei Wim Wenders "Every Thing Will Be Fine" gefetzt wird, manche sich über die Omnipräsenz von James Franco aufregen und – kurz nach Halbzeit des Festivals – so mancher Wettbewerbsgala-Besucher schon wie am Kehraus fühlt, scheint die Schwelle zum Cinemaxx 8 (am Potsdamer Platz) und zum Zeughauskino (Unter den Linden) wie ein Wurmloch in eine andere Dimension.

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Berlinale Tag 5 - Zart auf hart

Marius Nobach | 10.02.2015

 

Małgorzata Szumowska beschert dem Wettbewerb mit „Body“ einen Höhepunkt: ein zartes Drama über die Überwindung von Trauer und Einsamkeit, einfühlsam und mit leisem Humor erzählt. „Als wir träumten“ von Andreas Dresen und „El Club“ von Pablo Larraín setzen dagegen auf dunkle Geschichten der Gewalt und Unterdrückung.

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Die Fernseh-Mission

Marius Nobach | 10.02.2015

Müssen die Fernsehsender missioniert werden? Der Drehbuchautor Fred Breinersdorfer attestiert als Gastredner des ökumenischen "Berlinale"-Empfangs den Kirchen eine Bringschuld.

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Berlinale Tag 4: Haushälterinnen und Unbehauste

Felicitas Kleiner | 09.02.2015

Der Wettbewerb trumpft mit hochkarätigen Fusionen von Star- und Autorenkino auf: Benoit Jacquot präsentiert in "Journal d'une femme de chambre" Léa Seydoux und Vincent Lindon als Dienstboten; Bill Condon lässt Ian McKellen in "Mr. Holmes" in die Rolle des britischen Meisterdetektivs schlüpfen, Terrence Malick erforscht in "Knight of Cups" mit Christian Bale, Cate Blanchett und Natalie Portman eine existentielle Sinnkrise.

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Und sonst… Berlinale abseits des Wettbewerbs

Jörg Gerle | 08.02.2015

Im Wettbewerb schalten und walten gerade die „starken Frauen“ (wann wird dieser banale Aphorismus endlich mal zwischen den Plattitüden „gute Butter“ und „gutes Buch“ im Berlinalefundus abgelegt?!). Schön, dass da in anderen Sektionen einfach nur „normale“ Menschen das Thema sind.

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Berlinale Tag 2: Kurvenreiches im Wettbewerb

Marius Nobach | 07.02.2015

Nicole Kidman reitet in „Queen of the Desert“ für Werner Herzog durch die Wüste, Charlotte Rampling zweifelt in „45 Years“ an ihrem Ehemann. Der Wettbewerb macht Ernst mit seinem Versprechen starker Frauen – und nimmt mit Jafar Panahi und „Taxi“ richtig Fahrt auf.

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Berlinale Tag 1: (Eis-)Bären-Auftakt im Wettbewerb

Felicitas Kleiner | 03.02.2015

Die 65. Berlinale eröffnet mit Isabel Coixets Abenteuer-Survival-Drama "Nobody Wants the Night". Ein schwacher Auftakt für ein vielversprechendes Festival.

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Der FILMDIENST lädt ein: Podiumsgespräch auf „Berlinale“ 2015

Horst Peter Koll | 03.02.2015

Der Film „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ gehört zu den erfolgreichsten deutschen Kinder- und Familienstoffen. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs freut sich der FILMDIENST auf maßgebliche Protagonisten des „Rico und Oskar“-Filmteams.

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„J’accuse – Ich klage an!“– Weltpremiere eines Fanals gegen den Krieg

Jörg Gerle | 09.11.2014

Die restaurierte Fassung von Abel Gance' Stummfilmklassiker „J’accuse – Ich klage an!“ feierte am Samstag (8.11.2014) ihre Weltpremiere in Paris im ehrwürdigen Salle Pleyel. Am Dienstag (11.11.2014) zeigt arte die Aufzeichnung dieses denkwürdigen Filmkonzerts im Spätprogramm.

Ein Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Ein Löwe für die Taube

Felicitas Kleiner | 06.09.2014

Die 71. "Mostra" in Venedig ist zu Ende gegangen. Den "Goldenen Löwen" hat die internationale Jury an einen der Beiträge mit eigenwilliger Regie-Handschrift verliehen: an Roy Anderssons "A Pigeon Sat On a Branch Reflecting On Existence"

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SIGNIS-Preis

Felicitas Kleiner | 05.09.2014

Am Abend des 6.9. verleiht die internationale Jury unter Jurypräsident Alexandre Desplat unter den Wettbewerbsteilnehmern der 71. "Mostra" den "Goldenen Löwen". Die katholische Jury hat ihren Favoriten bereits am Vormittag bekannt gegeben: Sie zeichnet "Loin des hommes" von David Oelhoffen aus.

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Löwen-Endspurt

Felicitas Kleiner | 04.09.2014

Der Wettbewerb der 71. "Mostra" neigt sich dem Ende zu. Neben zwei Coming-of-Age-Geschichten gab es noch eine chinesische "Geistergeschichte" der gesellschaftskritischen Art und Abel Ferraras Film über Pier Paolo Pasolini zu sehen.

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Der kalte Busen der Natur: Filme von Mario Martone und Benoît Delépine/Gustave Kervern

Felicitas Kleiner | 04.09.2014

Mario Martones Dichter-Biopic „Il giovane favoloso“ über den Poeten Giacomo Leopardi (1798-1837) lässt einen sensiblen Denker an den Unbillen des menschlichen Daseins und der Gleichgültigkeit der Natur leiden. Im französischen Skanal-Autor Michel Houellebecq fände er darin eine vertraute Seele, der in der Hauptrolle von „Near Death Experience“ der beiden Belgier Benoît Delépine und Gustave Kervern einem schal gewordenen Leben ein Ende setzen will.

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Hölle, Tod und Tauben: Filme von Shinya Tsukamoto und Roy Andersson

Felicitas Kleiner | 03.09.2014

Stilistische Grenzgänge und extreme Filmerfahrungen hat sich der Wettbewerb der 71. Filmfestspiele bislang kaum gegönnt. "Nobi" des japanischen Regisseurs Shinya Tsukamoto und "A Pigeon Sat on A Branch Reflecting On Existence“ von Roy Andersson schaffen hier aber Abhilfe.

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Tribute to Frances McDormand

Felicitas Kleiner | 02.09.2014

Die "Mostra" ehrt die US-Schauspielerin Frances McDormand mit einem „Persol Tribute to Visionary Talent Award“. Und präsentiert die großartige HBO-Miniserie „Olive Kitteridge“, in der McCormand die Titelrolle spielt und die sie auch mitproduziert hat.

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Welt als Wüste: Fatih Akins "The Cut" und David Oelhoffens „Loin des Hommes“

Felicitas Kleiner | 01.09.2014

Während Altmeister Peter Bogdanovich mit "She's Funny That Way" für ein komisches Zwischenspiel sorgte, ging es bei Fatih Akin "The Cut" und David Oehlhoffen "„Loin des Hommes“ um Fragen der Menschlichkeit in moralisch dürftigen Zeiten.

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Mafia und Mutterschaft: Italienische Beiträge

Felicitas Kleiner | 31.08.2014

Filme aus den USA und Frankreich sind bislang zahlenmäßig (und auch qualitativ) am stärksten im Wettbewerb vertreten; im Kampf um die "Löwen" dürfen natürlich aber auch die italienische Beiträge nicht fehlen. Bisher liefen Francesco Munzis „Anime Nere“ und Saverio Costanzos „Hungry Hearts“, morgen folgt „Il giovane favoloso“ von Mario Martone.

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Al Pacino und Benoit Poelvoorde

Felicitas Kleiner | 30.08.2014

Beim Filmfestival in Venedig haben sich nicht zuletzt zwei männliche Stars hervorgetan, die beide mit je zwei Filmen in Venedig präsent sind: Der Belgier Benoît Poelvoorde und der Hollywood-Star Al Pacino.

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Von Caligari zu Hitler

Felicitas Kleiner | 30.08.2014

Deutsche Beiträge sind bei der diesjährigen „Mostra“ rar gesät. Neben Fatih Akins „The Cut“ (läuft am Sonntag im Wettbewerb) gibt es eine sehr schöne Hommage ans deutsche Kino: Rüdiger Suchslands Dokumentarfilm „Von Caligari zu Hitler“ übers Kino der Weimarer Zeit.

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Neue Filme von Xavier Beauvois, Ramin Bahrani und Rakhshan Banietemad

Felicitas Kleiner | 29.08.2014

Das Thema "Kino" ist im Wettbewerb von Venedig auffällig präsent: Nach Inarritus Rekurs auf die Superhelden-Vergangenheit des Protagonisten in "Birdman" verneigt sich auch Xavier Beauvois' „La rançon de la gloire“ (Der Preis des Ruhms) selbstreferenziell vor dem eigenen Medium. Und mit Abel Ferraras "Pasolini" steht noch ein weiterer "Kino"-Film auf der Liste der "Löwen"-Anwärter.

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Joshua Oppenheimers "The Look of Silence"

Felicitas Kleiner | 28.08.2014

Joshua Oppenheimer setzt mit „The Look of Silence“ seine mit "The Act of Killing" begonnene Arbeit über die Massenmorde in Indonesien fort.

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"Birdman" eröffnet die "Mostra"

Felicitas Kleiner | 28.08.2014

Die 71. „Mostra“ eröffnet mit starken Filmen: die „Orizzonti“ starten mit Moshen Makhmalbafs politischer Parabell „The President“ und die Konkurrenz um den „Goldenen Löwen“ wird mit Alejandro González Iñárritus „Birdman“ eröffnet. In beiden Filmen geht es ums Theater: bei Iñárritu ganz wortwörtlich um Theaterleute am Broadway, bei Makhmalbaf um eine Revolutions-Farce, die einen Ex-Diktator zwingt, sich als einfacher Straßensänger zu verkleiden.

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Lichter an am Lido!

Felicitas Kleiner | 26.08.2014

Am 27. August beginnt die 71. "Mostra internazionale d'arte cinematografica" in Venedig: 3377 Filme werden in den kommenden zehn Tagen zu sehen sein; 20 Filme konkurrieren im Wettbewerb um die "Löwen". FILMDIENST-Redakteurin Felicitas Kleiner berichtet täglich.

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Cannes 2014: Was siehst Du?

Josef Lederle | 30.05.2014

Der schockierende Sieg der „Front National“ bei den Europawahlen lässt das 67. Festival de Cannes in einem andere Licht erscheinen. Dringender denn je muss das Filmfestival seine Politik ändern!

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Cannes 2014: Palme d'Or

Josef Lederle | 24.05.2014

Nuri Bilge Ceylan ist der große Gewinner des 67. Festival de Cannes. Nachdem ihn zuvor schon die Kritiker ganz vorne gesehen hatten und auch die FIPRESCI-Jury ihren Preis an den türkischen Film vergab, krönte die internationale Jury unter Vorsitz von Jane Campion den Triumph mit der Goldenen Palme für „Winter Sleep“.

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Cannes 2014: Kirchenpreis für "Timbuktu"

Josef Lederle | 24.05.2014

Der Preis der Ökumenischen Jury geht an „Timbuktu“ des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako. Der Film erzählt in einer losen Episodenfolge von der Herrschaft fundamentalistischer Dschihadisten im Norden von Mali, unter deren das gesellschaftliche Leben zusammengebrochen ist.

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Cannes 2014: Wer gewinnt die Palmen?

Josef Lederle | 23.05.2014

Wer gewinnt die Goldene Palme? Das beschäftigt die Kritiker kurz vor dem Ende dieses doch recht gemischten Festivaljahrgangs mehr als die Filme. Das Festival du Cannes endet in diesem Jahr wegen der Europawahlen bereits am Samstag.

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Cannes 2014: Gebt Xavier Dolan die Goldene Palme!

Josef Lederle | 22.05.2014

Endlich!, will man jubeln, ein erlösender Film, der das diesjährige Festival aus seiner gediegenen Atmosphäre reißt und am vorletzten Tag (nach Godards wilder Einstimmung mit „Adieu au Langage“) einen schrill-genialen Akkord anschlägt: „Mommy“ von Xavier Dolan, der die „Goldene Palme“ verdient hätte.

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Cannes 2014: Prix spécial

Josef Lederle | 22.05.2014

Die Ökumenische Jury zeichnet Jean-Pierre und Luc Dardenne für den Humanismus ihrer Filme mit einem "Prix spécial" aus.

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Cannes 2014: Standing Ovations

Josef Lederle | 21.05.2014

Kein Film wurde bislang mit mehr Applaus aufgenommen als Wim Wendersʼ „The Salt of the Earth“. In der französischen Produktion porträtiert Wenders zusammen mit Juliano Ribeiro Salgado dessen berühmten Vater, den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Ein bildgewaltiges Porträt, das sich zu einer erschütternden Meditation über die Bestialität des Menschengeschlechts weitet und im ökologischen Engagement des Fotografen eine versöhnliche, hoffnungsvolle Perspektive findet.

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Cannes 2014: Was siehst Du?

Josef Lederle | 20.05.2014

„Wir sehen eine Welt voller Möglichkeiten“, behauptet ein Billboard am Flughafen de Gaulle in Paris. Und fragt mit rhetorisch kokettem Augenaufschlag: „Was siehst Du?“, während der amerikanische Protagonist in Pascale Ferrans wunderbarem „Bird People“ auf dem Laufbahn daran vorbei gleitet.

 

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Cannes 2014: DSK und mehr

Josef Lederle | 19.05.2014

Ein Film, den niemand sehen soll, der tags darauf aber via VoD zur Verfügung steht, Inzest in Hollywood, der Staub der Prärie und ein außergewöhnlicher "Foxcatcher".

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Cannes 2014: Ein Wunder

Josef Lederle | 18.05.2014

"Le Meraviglie" von Alice Rohrwacher über einen Sommer auf einem Aussteigerhof am Lago di Bolsena ist ein Film, der glücklich macht.

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Cannes 2014: Armer Hicks

Josef Lederle | 18.05.2014

In der Fortsetzung "How to Train Your Dragon 2" opfert Dean DeBlois die sensible Geschichte von Hicks und Ohnezahn einer testosterongesteuerten Überwältigungsdramaturgie.

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Cannes 2014: Koloraturen

Josef Lederle | 17.05.2014

Mozarts Königin der Nacht echot durch Atom Egoyans „The Captive“, Nuri Bilge Ceylan erfindet sich in „Winter Sleep“ auf ungewohnt dialoglastige Weise neu, der Argentinier Damian Szifron verblüfft mit der erfrischenden Kurzfilmkompilation „Relatos Salvajes“ und Bertrand Bonello wirft in „Saint Laurent“ einen berückend differenzierten Blick auf den französischen Modedesigner.

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Cannes 2014: Yin und Yang

Josef Lederle | 15.05.2014

Da muss man erst mal drauf kommen, dass sich Mike Leighs betörendes Künstlerporträt „Mr. Turner“ um Yin und Yang dreht, um konträre Kräfte also, die zusammen eine Einheit bilden.

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Cannes 2014: Verstolperter Auftakt

Josef Lederle | 15.05.2014

Auch in Cannes hat sich schon so mancher Eröffnungsfilm als pompöse Mogelpackung erwiesen. In diesem Jahr aber scheint sich das Festival schlicht verkalkuliert zu haben: „Grace of Monaco“ entpuppte sich als Ausreißer, der keine der üblichen Erwartungen erfüllte.

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Cannes 2014: Things to come

Josef Lederle | 14.05.2014

"Grace of Monaco" eröffnet heute das 67. Filmfestival in Cannes.

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Go See Women!

Kathrin Häger | 16.02.2014

Im Rahmen der Berlinale werden nicht nur Filme gezeigt, es wird auch reichlich über die Filmbranche diskutiert. Z.B. über die Rolle, die Frauen darin spielen.

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Im Zoo steppt der Bär

Jörg Gerle | 15.02.2014

Es gibt viel Gutes zu berichten aus Berlin Anno 2014. Vielleicht nicht unbedingt vom Wettbewerb, aber das ist eine andere Geschichte. Die wirklich beste Nachricht ist aber eine Formalie: Der Westen ist wieder vollends integriert.

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Wettbewerb: Kurz vor Schluss

Felicitas Kleiner | 14.02.2014

Endspurt auf die "Bären": Dank chinesischem Genre und Coming-of-Age in Texas und Wien gibt es noch einige probate Preis-Anwärter.

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Trauerbewältigung

Kathrin Häger | 12.02.2014

Notizen zu „Hüter meines Bruders“ von Maximilian Leo und „Lamento“ von Jöns Jönsson.

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Schweigen ist Gold

Josef Lederle | 10.02.2014

Ach, was ist Lars von Trier doch für ein Poser. Beim Fotocall enthüllte er unter dem Johlen der Journalisten sein schwarzes T-Shirt, auf das er unter der Goldenen Cannes-Palme „Persona non grata“ hatte schreiben lassen und „Selection officiell“. Auf der Pressekonferenz glänzte er dann durch Abwesenheit; am selbstauferlegten Schweigegelübde wird derzeit noch nicht gerüttelt.

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Ökumenischer Empfang

Marius Nobach | 10.02.2014

Beim ökumenischen Empfang während der Berlinale kommen die Medienvertreter der christlichen Kirchen zusammen.

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Wettbewerb: Zwischenstopp

Felicitas Kleiner | 09.02.2014

Ein Überblick über den Stand der Dinge im Wettbewerb der Berlinale, in und außer Konkurrenz.

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Dominik Graf

Josef Lederle | 08.02.2014

Erröten. Erläutern. Plaudern. Dominik Graf und seine Schauspieler Hannah Herzsprung, Florian Stetter und Henriette Confurius auf der Pressekonferenz zu „Die geliebten Schwestern“. Ein spannender Einblick in die Werkstatt eines großen Regisseurs.

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B.B. Bärlin

Josef Lederle | 05.02.2014

Welcome to Bärlin und der 64. Ausgabe der „Berlinale“, die heute abend mit Wes Andersons „The Grand Budapest Hotel“ eröffnen. Mit diesem Film ist Festivalchef Dieter Kosslick ein cooler Dreh gelungen: ambitionierteste Filmkunst plus ein Dutzend hochkarätiger Stars - und überdies wurde der Film von Studio Babelsberg co-produziert. Nach so manchem Ausfall in den letzten Jahren ein Auftakt, der hoffen lässt.

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Venedig 8: Löwen

Felicitas Kleiner | 08.09.2013

Die Preise der 70. "Mostra" sind vergeben. Mit dem "Goldenen Löwen" wurde der Dokumentarfilm "Sacro GRA" von Gianfranco Rosi geehrt.

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Venedig 5: Rote Fäden

Felicitas Kleiner | 02.09.2013

Mittlerweile zeichnen sich einige thematische Schwerpunkte im Wettbewerb um den "Goldenen Löwen" ab. Zu den Beiträgen von Alexandros Avranas, Xavier Dolan, Peter Landesman und Hayao Miyazaki.

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Venedig 4: Filme übers Filmemachen

Felicitas Kleiner | 02.09.2013

Der rote Teppich wird bei der "Mostra" für Regisseure nicht nur vorm Palazzo Grande ausgerollt: Viele Filme huldigen ihrerseits der Kunst des Filmemachens und ihren Meistern. Paul Schrader inszeniert in "The Canyons" dagegen einen bitteren Abgesang aufs Filmgeschäft.

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Venedig 3: "Night Moves" im ländlichen Amerika

Felicitas Kleiner | 31.08.2013

Englischsprachige Filme aus den USA, Großbritannien und Australien prägen gestern und heute den Wettbewerb: Neues von Kelly Reichardt, David Gordon Green, James Franco, Stephen Frears und John Curran.

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Venedig 2: Heimatfilme

Felicitas Kleiner | 30.08.2013

Die ersten beiden Festivaltage in Venedig waren nicht zuletzt eine Möglichkeit, sich geballt deutschen Filmen auszusetzen.

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Venedig 2013: Lost in Space?

Felicitas Kleiner | 27.08.2013

Zum 70. Mal wird am Lido in Venedig der rote Teppich ausgerollt: Heute beginnt die 70. "Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica". Eröffnungsfilm ist "Gravity" von Alfonso Cuarón.

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Goldene Palme für LA VIE D'ADÈLE

Josef Lederle | 26.05.2013

Keine Überraschung, aber trotzdem mutig: die Goldene Palme des 66. Festival du Cannes geht an LA VIE D'ADÈLE von Abdellatif Kechiche. Die anderen Entscheidungen der Jury fallen wenig spektakulär, bei den Darstellerpreisen sogar etwas enttäuschend aus.

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Preis der Ökumenischen Jury

Josef Lederle | 26.05.2013

Die gemeinsame Jury der christlichen Kirchen tut sich bei einem Festival wie Cannes höchstens mit ihrer Entscheidung schwer; Filme, die Spiritualität und Filmkunst in Beziehung setzen, gibt es in jedem Jahr mehr als genügend. Der diesjährige Preisträger ist LE PASSÈ von Asghar Farhadi.

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Cannes (XII): Palmen-Aspiranten

Josef Lederle | 25.05.2013

Am Ende eines guten, wenn auch nicht überragenden Festivals richten sich das Interesse auf die potenziellen Palmen-Kandidaten. Das ist in diesem Jahr schwerer vorherzusagen als sonst, was nicht nur an den Filmen, sondern auch an der Zusammensetzung der Jury liegt, in der so unterschiedliche Filmemacher wie Steven Spielberg, Ang Lee, Christian Mungiu und Naomi Kawase sitzen.

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Cannes (XI): Tores Opfer

Josef Lederle | 24.05.2013

"Tore tanzt”, der Debütfilm von Katrin Gebbe, erzählt vom Martyrium eines frommen Losers, der sich aus Naivität und religiösem Wahn opfert. Ein dunkler, verstörender, äußerst fragwürdiger Film, der zwischen Parabel und abseitigem SM-Drama mit religiösem Touch changiert.

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Cannes (X): Nachträge

Josef Lederle | 22.05.2013

 

INSIDE LLEWYN DAVIS von Ethan & Joel Coen. BORGMAN von Alex van Warmerdam. GRISGRIS von Mahamt-Saleh Haroun. BEHIND THE CANDELABRA von Steven Soderbergh. UN CHATEAU EN ITALIE von Valeria Bruni Tedeschi. OMAR von Hany Abu-Assad. SHIELD OF STRAW von Takashi Miike. JIMMY P. von Arnaud Desplechin. Here we go.

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Cannes (IX): Redford, Refn & Co.

Josef Lederle | 22.05.2013

Ein Mann, ein Boot. Mehr braucht es anscheinend nicht, um zwei Stunden lang in den Kinosessel zu bannen. Der Skipper ist Robert Redford, der seine 12 Meter lange Hochseejacht durch den Indischen Ozean steuert. Der Titel sagt alles: ALL IS LOST, inszeniert von J.C. Chandor. Großartig! In einem Meer aus Blut und Gewalt geht hingegen Nicolas Winding Refn unter, der in ONLY GOD FORGIVES seine Talente spielen lässt – und deutlich macht, dass er nicht viel mehr als Kintopp im Kopf hat.

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Cannes (VIII) Der erste Hammer

Josef Lederle | 21.05.2013

Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Das Cannes-Festival 2013 ist gut unterwegs, die Filme zumeist solide, bisweilen sogar herausfordernd. Was fehlt, sind formatsprengende Arbeiten, Kino, das ins Unbekannte vorstößt, provoziert, verschreckt. Erste Ausnahme: Paulo Sorrentinos LA GRANDE BELLEZZA, eine überlange LA DOLCE VITA & ROMA-Hommage, in der Fellini, Scola und Antonioni einen würdigen Nachfolger finden. Ein melancholisch-träumerischer Film über Exzess, Dekadenz, das eitle Bla, Bla, Bla der gehobenen Gesellschaft, der für wahre Schönheit – die einzige Quelle einer möglichen Hoffnung – der Sinn abhanden gekommen ist.

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Cannes (VII): Claude Lanzmann & Khmer Rouge

Josef Lederle | 21.05.2013

Das ist das Wunder von Cannes: Von einem Film auf den anderen sitzt man plötzlich in einem anderen Universum. Eine kluge Festivaldramaturgie hat vor Claude Lanzmanns neuerliches Masterpiece LE DERNIER DES INJUSTES (Der Letzte der Ungerechten) einen kambodschanischen Film mit dem unscheinbaren Titel L’IMAGE MANQUANTE (Das fehlende Bild) gesetzt. Eine Art Trickfilm, in dem Rithy Panh seine eigene Leidensgeschichte unter der Roten Khmer mit Puppen erzählt.

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Cannes (VI): Familienbilder

Josef Lederle | 19.05.2013

Wie sich die Zeiten und Ansichten doch ändern. In der wilden Phase des gesellschaftlichen Aufbruchs vor knapp fünf Jahrzehnten galt die Familie noch als Inbegriff all dessen, was der Freiheit und dem Glück des Individuums entgegenstand. Heute hingegen umflort eine melancholische Sehnsucht die Reparaturversuche, aus den Mauerreste der einstigen Familienfestung halbwegs stabile Behausungen zu zimmern. Für die westlichen Gesellschaften spitzt sich die Frage nach den sozialen Grundformen ihres Dasein aus immer mehr Gründen zu, wie man in LIKE FATHER LIKE SON von Hirokazu Kore-Eda beispielhaft ablesen kann.

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Cannes (V): Von Body- und Cineguards

Josef Lederle | 18.05.2013

Beim Festakt für Jacques Demys PARAPLUIES DE CHERBOURG, der vor 50 Jahren die Goldene Palme gewann, hatte man noch geschmunzelt, als neben Christoph Waltz ein Bodyguard saß. Doch gestern war der athletische Begleiter mit dem Knopf im Ohr plötzlich ernsthaft gefragt: Bei einer Podiumsdiskussion hallten scheinbar echte Schüsse über die Croisette. Der Guard packte Waltz und Daniel Auteuil und zerrte sie kinoreif zum Ausgang.

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Cannes (IV): Die menschlichen Knoten

Josef Lederle | 18.05.2013

Mit Asgahr Fahradis LE PASSÈ ist bereits kurz nach Beginn des 66. Festival du Cannes ein weiterer Kandidat für die Palmen aufgetaucht. Der Unterschied zu Ozons stylisch-edlem Jugenddrama spielt Fahradis Beziehungsfilm in der Patchwork-Welt der Migranten an den Rändern von Paris. Während Ozon einen mysteriösen Ennui verbreitet, pulsieren bei Fahradi die Themen und Probleme, auch wenn die eigentlichen Rätsel hier ebenfalls tief unter der Oberfläche verborgen liegen.

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Cannes (III): REICH & LEER

Josef Lederle | 16.05.2013

Nach den ersten Filmen und der Lektüre des Festivalkatalogs ist es vielleicht noch etwas früh, über ein Thema zu spekulieren. Doch es könnte gut sein, dass sich Cannes in diesem Jahr inhaltlich am Reichtum abarbeitet – und den Problemen, die daraus resultieren.

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Cannes (II): Les Parapluies de Cannes

Josef Lederle | 16.05.2013

Ein Schnappschuss von der Straße. Mittwochabend, kurz vor dem Start des 66. Festivals du Film in Cannes. Hochkonjunktur für Parapluies-Händler, die zwar keinen Abendanzug tragen, mit ihrer dunklen Hautfarbe aber ganz gut in dieses Bild gepasst hätten.

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Cannes 2013

Josef Lederle | 14.05.2013

Morgen gehts los: Das 66. Festival in Cannes schmückt sich zur Premiere für "Der große Gatsby". In den folgenden Tagen gibt es hier täglich von Josef Lederle Festivalnews und Filmbesprechungen.

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Berlinale: Das große Finale

Felicitas Kleiner | 16.02.2013

Heute Abend erreichte die 63. Berlinale mit der Verleihung der "Bären" ihren Höhe- und Endpunkt. Viele Überraschungen gab es dabei nicht, dafür aber wohlverdiente Gewinner

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Berlinale-Blog: Tag 9

Felicitas Kleiner | 15.02.2013

Die zuletzt im Wettbewerb um den "Goldenen Bären" gezeigten Filme von Emmanuelle Bercot und Hong Sangsoo erzählen von weiblichen "Driftern". Konkurrenz dürften sie den bisher gezeigten Highlights aber nicht mehr machen.

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Night Blogging IV - Sex, die ZWEITE

Jörg Gerle | 15.02.2013

James Franco und andere Enttäuschungen

sex sucks – zumindest in diesem Jahr auf der Berlinale.

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Berlinale-Blog: Tag 7 und 8

Felicitas Kleiner | 14.02.2013

Neues aus dem Wettbewerb: Starke Beiträge aus Osteuropa setzen sich mit maroden Gesellschaftsstrukturen und der Notwendigkeit solidarischen Handelns auseinander; das US-Kino sorgt mit Genre-Beiträgen für Entlastung.

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Berlinale-Blog: Tag 6

Felicitas Kleiner | 13.02.2013

Künstler, die nicht arbeiten können, standen im Mittelpunkt des gestrigen Wettbewerbs.

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Night Blogging III - Things To Come...

Jörg Gerle | 13.02.2013

oder hoffentlich nicht...?!

 

A-Filmfestivals, wie die Berlinale, haben neben dem ehrenwerten Wettbewerb und den mannigfaltigen Nebensektionen, immer auch assoziierte Reihen im Schlepptau,

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Berlinale-Blog: Tag 5

Felicitas Kleiner | 11.02.2013

Halbzeit bei der Berlinale – Zeit, einige Themen und Motive herauszufiltern.

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Berlinale-Blog: Tag 4

Felicitas Kleiner | 11.02.2013

Heftig diskutiert: Thomas Arslans "Gold" mit Nina Hoss als Westernheldin. Eine weitere starke Frauenfigur gab es im chilenischen Wettbewerbsbeitrag "Gloria".

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Night-Blogging II - Gefühlte Stars

Jörg Gerle | 11.02.2013

Wem gehört denn nun die Berlinale, zumindest deren volle Aufmerksamkeit?

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Berlinale-Blog: Tag 3

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Night-Blogging I: Sex, die ERSTE

Jörg Gerle | 09.02.2013

Ist die Berlinale in diesem Jahr eine Spielwiese von hemmungslosem Sex?

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Berlinale Blog: Tag 1

Felicitas Kleiner | Jörg Gerle | 07.02.2013

Es ist immer ein schöner Moment, wenn man die Akkreditierung für ein Filmfestival abholt: Man hängt sich dieses kleine Stückchen Ausweis-Plastik um den Hals – und hat damit einen Schlüssel, der einem in den folgenden Tagen all die Welten aufschließt, die in den Festivalfilmen kondensiert sind.

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Berlinale-Blog

Felicitas Kleiner | 06.02.2013

Über vierhundert Filme in zehn Tagen: Mit Wong Kar Wais "The Grandmaster" beginnt in Berlin Deutschlands größtes Festival. Felicitas Kleiner und Jörg Gerle vom FILMDIENST sind mittendrin und kommentieren Festivalhöhepunkte diesseits und jenseits des Wettbewerbs.

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Venedig (11): Die Preise

Felicitas Kleiner | 11.09.2012

Die Jury unter Regisseur Michael Mann hatte es in diesem Jahr wirklich nicht leicht: Mit dem Wettbewerb hat der neue “Mostra”-Direktor Alberto Barbera allen Befürchtungen eindrucksvoll Contra gegeben, dass Venedig nach dem Wechsel von Marco Müller nach Rom an Bedeutung verlieren könnte.

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Venedig (10): Heimspiel

Felicitas Kleiner | 11.09.2012

Für die deutschen Journalisten, deren Rückflug in Folge des Lufthansa-Streiks annulliert wurden, gibt es bei der “Mostra” als Trost zwei cineastische Grüße aus der Heimat: Brian de Palmas Thriller „Passion“, entstand als französisch-deutsche Co-Produktion. Der Film spielt in Berlin und präsentiert neben den Stars Naomi Rapace und Rachel McAdamas viele deutsche Schauspieler – vor allem Karoline Herfurth.

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Venedig (9): Endspurt

Felicitas Kleiner | 07.09.2012

Allmählich neigt sich die „Mostra“ dem Ende zu. Die Filme, die gestern und heute im Wettbewerb gezeigt worden sind, haben noch für Aufsehen gesorgt; aber ob sie sich im Kampf um den „Goldenen Löwen“ gegen Malick, Seidl und Kim Ki-duk behaupten können? In der Gunst vor allem der italienischen Kollegen gehört auch Marco Bellocchios „La bella addormentata“ zu den Favoriten.

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Venedig (8): Pietà

Felicitas Kleiner | 07.09.2012

Besonders schön an Festivals sind immer die Überraschungen: Filme, in deren Screening man ohne besondere Erwartung geht und die sich dann als Entdeckung entpuppen. Gestern ging es mir so mit einem Film, der außer Konkurrenz gezeigt wurde, dem russischen Dokumentarfilm „Anton tut ryadom“ („Anton’s Right Here“) von Regisseurin Lyubuv Arkus.

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Venedig (7): Ideologische Grabenkämpfe

Felicitas Kleiner | 05.09.2012

Ulrich Seidls Wettbewerbsbeitrag „Paradies: Glaube“ schlägt derzeit in Italien Wellen: Seidl, und seine Hauptdarstellerin Maria Hofstätter sind wegen Blasphemie angezeigt worden. Stein des Anstoßes ist eine Szene in der zweiten Hälfte des Films, in der die Hauptfigur Anna Maria ihr Kruzifix mit ins Bett nimmt, es in die Arme schließt und damit masturbiert – sicher eine Zumutung von einer Szene, die verstört, aber vor allem die Verstörung der Hauptfigur zum Ausdruck bringt, die an dieser Stelle des Films mehr und mehr an ihrem Konflikt zwischen ihrer Gottesliebe und den „irdischen“ Gegebenheiten und Ansprüchen der Welt, der eigenen Körperlichkeit, den Anforderungen ihres Ehemanns aufgerieben wird.

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Venedig (6): Wunder

Felicitas Kleiner | 05.09.2012

Wenn man im Wettbewerb der “Mostra” zur Halbzeit einen thematischen Leitfaden ausmachen kann, dann das hartnäckige Insistieren auf der Gretchenfrage: An was glauben die Figuren, welche Werte geben ihnen Halt (oder auch nicht)? Das betrifft zu vorderst natürlich “Paradies: Glaube” von Ulrich Seidl – für viele immernoch der stärkste Löwen-Anwärter -; es wird auf ganz unterschiedliche Weise aber auch in vielen anderen Filmen gespiegelt. Etwa in den diametral entgegengesetzten Filmen von Susanne Bier und Takeshi Kitano.

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Venedig (5): Der Meister

Felicitas Kleiner | 05.09.2012

Im Palazzo del Casino hat jemand Bilder von Terrence Malick aufgehängt, untertitelt mit der Frage: „Hat jemand diesen Mann gesehen?“ Offensichtlich ist Malick nicht auf dem Lido erschienen, um seinen Film „To the Wonder“ vorzustellen. Bei der Pressekonferenz glänzt er jedenfalls durch Abwesenheit; umso mehr schüren seine Hauptdarstellerin Olga Kurylenko, die Produzentin Sarah Green und andere Mitarbeiter das Mysterium Malick: das kreative Genie, das den Schauspielern in die Seele schaut, um das Beste aus ihnen herauszuholen.

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Venedig (4): Vaterfiguren

Felicitas Kleiner | 04.09.2012

Das amerikanische Kino ist stark vertreten im Wettbewerb der „Mostra“: Gerade feiert Paul Thomas Andersons „The Master“ mit Philip Seymour Hoffman und Joaquin Phoenix seine Premiere; morgen steht Terrence Malicks „To the Wonder“ auf dem Programm, am Dienstag folgt Harmony Korines „Spring Breakers“.

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Venedig (3): Glaube

Felicitas Kleiner | 04.09.2012

Mit Ulrich Seidls “Paradies: Glaube” hat der Wettbewerb der diesjährigen “Mostra” einen ersten Höhepunkt. Der Film ist das Herzstück einer Trilogie, deren erster Teil (“Paradies: Liebe”) im Frühjahr in Cannes seine Premiere feierte.

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Venedig (2): Seitensprung (31.8.2012)

Felicitas Kleiner | 31.08.2012

Heute Nachmittag steht bereits eine erste feierliche Preisverleihung auf dem Programm der “Mostra”: Michael Cimino wird mit dem “Persol Award” 2012 geehrt, der internationale Film-”Legenden” würdigen soll; im Anschluss wird sein Film “Heaven’s Gate” in einer von Criterion verantworteten digital restaurierten Fassung gezeigt. Preiswürdiges gab es unter den bisher präsentierten Wettbewerbsfilmen dagegen noch nicht zu entdecken; sie lassen noch viel Spielraum nach oben offen.

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Cannes: Lauter Kompromisse

Josef Lederle | 09.07.2012

Eine Goldene Palme für „Amour“! Das ist die gute Nachricht. Alle anderen Entscheidungen der Internationalen Jury unter Vorsitz von Nanni Moretti geben weniger Anlass zum Jubeln. Sie zeugen von lauter Kompromissen, spiegeln in ihrer Mittelmäßigkeit aber ganz gut den diesjährigen Festivaljahrgang.

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Alles so schön… „Orange“ hier! Großes Kino auf der ITFS 2012

Jörg Gerle | 14.05.2012

Das Trickfilmfestival in Stuttgart wird 30 Jahre alt und punktet mit Lorx, dem neuen Werk des „Ich – Einfach Unverbesserlich“-Regisseurs Chris Renaud.

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