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Aktuelles

Cannes 2014: Was siehst Du?

Josef Lederle

Der schockierende Sieg der „Front National“ bei den Europawahlen lässt das 67. Festival de Cannes in einem andere Licht erscheinen. Dringender denn je muss das Filmfestival seine Politik ändern!

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Cannes 2014: Palme d'Or

Josef Lederle

Nuri Bilge Ceylan ist der große Gewinner des 67. Festival de Cannes. Nachdem ihn zuvor schon die Kritiker ganz vorne gesehen hatten und auch die FIPRESCI-Jury ihren Preis an den türkischen Film vergab, krönte die internationale Jury unter Vorsitz von Jane Campion den Triumph mit der Goldenen Palme für „Winter Sleep“.

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Cannes 2014: Kirchenpreis für "Timbuktu"

Josef Lederle

Der Preis der Ökumenischen Jury geht an „Timbuktu“ des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako. Der Film erzählt in einer losen Episodenfolge von der Herrschaft fundamentalistischer Dschihadisten im Norden von Mali, unter deren das gesellschaftliche Leben zusammengebrochen ist.

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Cannes 2014: Wer gewinnt die Palmen?

Josef Lederle

Wer gewinnt die Goldene Palme? Das beschäftigt die Kritiker kurz vor dem Ende dieses doch recht gemischten Festivaljahrgangs mehr als die Filme. Das Festival du Cannes endet in diesem Jahr wegen der Europawahlen bereits am Samstag.

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Cannes 2014: Gebt Xavier Dolan die Goldene Palme!

Josef Lederle

Endlich!, will man jubeln, ein erlösender Film, der das diesjährige Festival aus seiner gediegenen Atmosphäre reißt und am vorletzten Tag (nach Godards wilder Einstimmung mit „Adieu au Langage“) einen schrill-genialen Akkord anschlägt: „Mommy“ von Xavier Dolan, der die „Goldene Palme“ verdient hätte.

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Cannes 2014: Prix spécial

Josef Lederle

Die Ökumenische Jury zeichnet Jean-Pierre und Luc Dardenne für den Humanismus ihrer Filme mit einem "Prix spécial" aus.

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Cannes 2014: Standing Ovations

Josef Lederle

Kein Film wurde bislang mit mehr Applaus aufgenommen als Wim Wendersʼ „The Salt of the Earth“. In der französischen Produktion porträtiert Wenders zusammen mit Juliano Ribeiro Salgado dessen berühmten Vater, den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Ein bildgewaltiges Porträt, das sich zu einer erschütternden Meditation über die Bestialität des Menschengeschlechts weitet und im ökologischen Engagement des Fotografen eine versöhnliche, hoffnungsvolle Perspektive findet.

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Cannes 2014: Was siehst Du?

Josef Lederle

„Wir sehen eine Welt voller Möglichkeiten“, behauptet ein Billboard am Flughafen de Gaulle in Paris. Und fragt mit rhetorisch kokettem Augenaufschlag: „Was siehst Du?“, während der amerikanische Protagonist in Pascale Ferrans wunderbarem „Bird People“ auf dem Laufbahn daran vorbei gleitet.

 

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Cannes 2014: DSK und mehr

Josef Lederle

Ein Film, den niemand sehen soll, der tags darauf aber via VoD zur Verfügung steht, Inzest in Hollywood, der Staub der Prärie und ein außergewöhnlicher "Foxcatcher".

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Cannes 2014: Ein Wunder

Josef Lederle

"Le Meraviglie" von Alice Rohrwacher über einen Sommer auf einem Aussteigerhof am Lago di Bolsena ist ein Film, der glücklich macht.

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Cannes 2014: Armer Hicks

Josef Lederle

In der Fortsetzung "How to Train Your Dragon 2" opfert Dean DeBlois die sensible Geschichte von Hicks und Ohnezahn einer testosterongesteuerten Überwältigungsdramaturgie.

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Cannes 2014: Koloraturen

Josef Lederle

Mozarts Königin der Nacht echot durch Atom Egoyans „The Captive“, Nuri Bilge Ceylan erfindet sich in „Winter Sleep“ auf ungewohnt dialoglastige Weise neu, der Argentinier Damian Szifron verblüfft mit der erfrischenden Kurzfilmkompilation „Relatos Salvajes“ und Bertrand Bonello wirft in „Saint Laurent“ einen berückend differenzierten Blick auf den französischen Modedesigner.

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Cannes 2014: Yin und Yang

Josef Lederle

Da muss man erst mal drauf kommen, dass sich Mike Leighs betörendes Künstlerporträt „Mr. Turner“ um Yin und Yang dreht, um konträre Kräfte also, die zusammen eine Einheit bilden.

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Cannes 2014: Verstolperter Auftakt

Josef Lederle

Auch in Cannes hat sich schon so mancher Eröffnungsfilm als pompöse Mogelpackung erwiesen. In diesem Jahr aber scheint sich das Festival schlicht verkalkuliert zu haben: „Grace of Monaco“ entpuppte sich als Ausreißer, der keine der üblichen Erwartungen erfüllte.

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Cannes 2014: Things to come

Josef Lederle

"Grace of Monaco" eröffnet heute das 67. Filmfestival in Cannes.

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Go See Women!

Kathrin Häger

Im Rahmen der Berlinale werden nicht nur Filme gezeigt, es wird auch reichlich über die Filmbranche diskutiert. Z.B. über die Rolle, die Frauen darin spielen.

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Im Zoo steppt der Bär

Jörg Gerle

Es gibt viel Gutes zu berichten aus Berlin Anno 2014. Vielleicht nicht unbedingt vom Wettbewerb, aber das ist eine andere Geschichte. Die wirklich beste Nachricht ist aber eine Formalie: Der Westen ist wieder vollends integriert.

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Wettbewerb: Kurz vor Schluss

Felicitas Kleiner

Endspurt auf die "Bären": Dank chinesischem Genre und Coming-of-Age in Texas und Wien gibt es noch einige probate Preis-Anwärter.

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Trauerbewältigung

Kathrin Häger

Notizen zu „Hüter meines Bruders“ von Maximilian Leo und „Lamento“ von Jöns Jönsson.

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Schweigen ist Gold

Josef Lederle

Ach, was ist Lars von Trier doch für ein Poser. Beim Fotocall enthüllte er unter dem Johlen der Journalisten sein schwarzes T-Shirt, auf das er unter der Goldenen Cannes-Palme „Persona non grata“ hatte schreiben lassen und „Selection officiell“. Auf der Pressekonferenz glänzte er dann durch Abwesenheit; am selbstauferlegten Schweigegelübde wird derzeit noch nicht gerüttelt.

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Ökumenischer Empfang

Marius Nobach

Beim ökumenischen Empfang während der Berlinale kommen die Medienvertreter der christlichen Kirchen zusammen.

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Wettbewerb: Zwischenstopp

Felicitas Kleiner

Ein Überblick über den Stand der Dinge im Wettbewerb der Berlinale, in und außer Konkurrenz.

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Dominik Graf

Josef Lederle

Erröten. Erläutern. Plaudern. Dominik Graf und seine Schauspieler Hannah Herzsprung, Florian Stetter und Henriette Confurius auf der Pressekonferenz zu „Die geliebten Schwestern“. Ein spannender Einblick in die Werkstatt eines großen Regisseurs.

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B.B. Bärlin

Josef Lederle

Welcome to Bärlin und der 64. Ausgabe der „Berlinale“, die heute abend mit Wes Andersons „The Grand Budapest Hotel“ eröffnen. Mit diesem Film ist Festivalchef Dieter Kosslick ein cooler Dreh gelungen: ambitionierteste Filmkunst plus ein Dutzend hochkarätiger Stars - und überdies wurde der Film von Studio Babelsberg co-produziert. Nach so manchem Ausfall in den letzten Jahren ein Auftakt, der hoffen lässt.

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Venedig 8: Löwen

Felicitas Kleiner

Die Preise der 70. "Mostra" sind vergeben. Mit dem "Goldenen Löwen" wurde der Dokumentarfilm "Sacro GRA" von Gianfranco Rosi geehrt.

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Venedig 7: Giro d'Italia

Felicitas Kleiner

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Venedig 6: Nachtfahrten

Felicitas Kleiner

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Venedig 5: Rote Fäden

Felicitas Kleiner

Mittlerweile zeichnen sich einige thematische Schwerpunkte im Wettbewerb um den "Goldenen Löwen" ab. Zu den Beiträgen von Alexandros Avranas, Xavier Dolan, Peter Landesman und Hayao Miyazaki.

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Venedig 4: Filme übers Filmemachen

Felicitas Kleiner

Der rote Teppich wird bei der "Mostra" für Regisseure nicht nur vorm Palazzo Grande ausgerollt: Viele Filme huldigen ihrerseits der Kunst des Filmemachens und ihren Meistern. Paul Schrader inszeniert in "The Canyons" dagegen einen bitteren Abgesang aufs Filmgeschäft.

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Venedig 3: "Night Moves" im ländlichen Amerika

Felicitas Kleiner

Englischsprachige Filme aus den USA, Großbritannien und Australien prägen gestern und heute den Wettbewerb: Neues von Kelly Reichardt, David Gordon Green, James Franco, Stephen Frears und John Curran.

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Venedig 2: Heimatfilme

Felicitas Kleiner

Die ersten beiden Festivaltage in Venedig waren nicht zuletzt eine Möglichkeit, sich geballt deutschen Filmen auszusetzen.

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Venedig 2013: Lost in Space?

Felicitas Kleiner

Zum 70. Mal wird am Lido in Venedig der rote Teppich ausgerollt: Heute beginnt die 70. "Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica". Eröffnungsfilm ist "Gravity" von Alfonso Cuarón.

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Goldene Palme für LA VIE D'ADÈLE

Josef Lederle

Keine Überraschung, aber trotzdem mutig: die Goldene Palme des 66. Festival du Cannes geht an LA VIE D'ADÈLE von Abdellatif Kechiche. Die anderen Entscheidungen der Jury fallen wenig spektakulär, bei den Darstellerpreisen sogar etwas enttäuschend aus.

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Preis der Ökumenischen Jury

Josef Lederle

Die gemeinsame Jury der christlichen Kirchen tut sich bei einem Festival wie Cannes höchstens mit ihrer Entscheidung schwer; Filme, die Spiritualität und Filmkunst in Beziehung setzen, gibt es in jedem Jahr mehr als genügend. Der diesjährige Preisträger ist LE PASSÈ von Asghar Farhadi.

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Cannes (XII): Palmen-Aspiranten

Josef Lederle

Am Ende eines guten, wenn auch nicht überragenden Festivals richten sich das Interesse auf die potenziellen Palmen-Kandidaten. Das ist in diesem Jahr schwerer vorherzusagen als sonst, was nicht nur an den Filmen, sondern auch an der Zusammensetzung der Jury liegt, in der so unterschiedliche Filmemacher wie Steven Spielberg, Ang Lee, Christian Mungiu und Naomi Kawase sitzen.

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Cannes (XI): Tores Opfer

Josef Lederle

"Tore tanzt”, der Debütfilm von Katrin Gebbe, erzählt vom Martyrium eines frommen Losers, der sich aus Naivität und religiösem Wahn opfert. Ein dunkler, verstörender, äußerst fragwürdiger Film, der zwischen Parabel und abseitigem SM-Drama mit religiösem Touch changiert.

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Cannes (X): Nachträge

Josef Lederle

 

INSIDE LLEWYN DAVIS von Ethan & Joel Coen. BORGMAN von Alex van Warmerdam. GRISGRIS von Mahamt-Saleh Haroun. BEHIND THE CANDELABRA von Steven Soderbergh. UN CHATEAU EN ITALIE von Valeria Bruni Tedeschi. OMAR von Hany Abu-Assad. SHIELD OF STRAW von Takashi Miike. JIMMY P. von Arnaud Desplechin. Here we go.

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Cannes (IX): Redford, Refn & Co.

Josef Lederle

Ein Mann, ein Boot. Mehr braucht es anscheinend nicht, um zwei Stunden lang in den Kinosessel zu bannen. Der Skipper ist Robert Redford, der seine 12 Meter lange Hochseejacht durch den Indischen Ozean steuert. Der Titel sagt alles: ALL IS LOST, inszeniert von J.C. Chandor. Großartig! In einem Meer aus Blut und Gewalt geht hingegen Nicolas Winding Refn unter, der in ONLY GOD FORGIVES seine Talente spielen lässt – und deutlich macht, dass er nicht viel mehr als Kintopp im Kopf hat.

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Cannes (VIII) Der erste Hammer

Josef Lederle

Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Das Cannes-Festival 2013 ist gut unterwegs, die Filme zumeist solide, bisweilen sogar herausfordernd. Was fehlt, sind formatsprengende Arbeiten, Kino, das ins Unbekannte vorstößt, provoziert, verschreckt. Erste Ausnahme: Paulo Sorrentinos LA GRANDE BELLEZZA, eine überlange LA DOLCE VITA & ROMA-Hommage, in der Fellini, Scola und Antonioni einen würdigen Nachfolger finden. Ein melancholisch-träumerischer Film über Exzess, Dekadenz, das eitle Bla, Bla, Bla der gehobenen Gesellschaft, der für wahre Schönheit – die einzige Quelle einer möglichen Hoffnung – der Sinn abhanden gekommen ist.

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Cannes (VII): Claude Lanzmann & Khmer Rouge

Josef Lederle

Das ist das Wunder von Cannes: Von einem Film auf den anderen sitzt man plötzlich in einem anderen Universum. Eine kluge Festivaldramaturgie hat vor Claude Lanzmanns neuerliches Masterpiece LE DERNIER DES INJUSTES (Der Letzte der Ungerechten) einen kambodschanischen Film mit dem unscheinbaren Titel L’IMAGE MANQUANTE (Das fehlende Bild) gesetzt. Eine Art Trickfilm, in dem Rithy Panh seine eigene Leidensgeschichte unter der Roten Khmer mit Puppen erzählt.

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Cannes (VI): Familienbilder

Josef Lederle

Wie sich die Zeiten und Ansichten doch ändern. In der wilden Phase des gesellschaftlichen Aufbruchs vor knapp fünf Jahrzehnten galt die Familie noch als Inbegriff all dessen, was der Freiheit und dem Glück des Individuums entgegenstand. Heute hingegen umflort eine melancholische Sehnsucht die Reparaturversuche, aus den Mauerreste der einstigen Familienfestung halbwegs stabile Behausungen zu zimmern. Für die westlichen Gesellschaften spitzt sich die Frage nach den sozialen Grundformen ihres Dasein aus immer mehr Gründen zu, wie man in LIKE FATHER LIKE SON von Hirokazu Kore-Eda beispielhaft ablesen kann.

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Cannes (V): Von Body- und Cineguards

Josef Lederle

Beim Festakt für Jacques Demys PARAPLUIES DE CHERBOURG, der vor 50 Jahren die Goldene Palme gewann, hatte man noch geschmunzelt, als neben Christoph Waltz ein Bodyguard saß. Doch gestern war der athletische Begleiter mit dem Knopf im Ohr plötzlich ernsthaft gefragt: Bei einer Podiumsdiskussion hallten scheinbar echte Schüsse über die Croisette. Der Guard packte Waltz und Daniel Auteuil und zerrte sie kinoreif zum Ausgang.

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Cannes (IV): Die menschlichen Knoten

Josef Lederle

Mit Asgahr Fahradis LE PASSÈ ist bereits kurz nach Beginn des 66. Festival du Cannes ein weiterer Kandidat für die Palmen aufgetaucht. Der Unterschied zu Ozons stylisch-edlem Jugenddrama spielt Fahradis Beziehungsfilm in der Patchwork-Welt der Migranten an den Rändern von Paris. Während Ozon einen mysteriösen Ennui verbreitet, pulsieren bei Fahradi die Themen und Probleme, auch wenn die eigentlichen Rätsel hier ebenfalls tief unter der Oberfläche verborgen liegen.

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Cannes (III): REICH & LEER

Josef Lederle

Nach den ersten Filmen und der Lektüre des Festivalkatalogs ist es vielleicht noch etwas früh, über ein Thema zu spekulieren. Doch es könnte gut sein, dass sich Cannes in diesem Jahr inhaltlich am Reichtum abarbeitet – und den Problemen, die daraus resultieren.

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Cannes (II): Les Parapluies de Cannes

Josef Lederle

Ein Schnappschuss von der Straße. Mittwochabend, kurz vor dem Start des 66. Festivals du Film in Cannes. Hochkonjunktur für Parapluies-Händler, die zwar keinen Abendanzug tragen, mit ihrer dunklen Hautfarbe aber ganz gut in dieses Bild gepasst hätten.

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Cannes 2013

Josef Lederle

Morgen gehts los: Das 66. Festival in Cannes schmückt sich zur Premiere für "Der große Gatsby". In den folgenden Tagen gibt es hier täglich von Josef Lederle Festivalnews und Filmbesprechungen.

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Berlinale: Das große Finale

Felicitas Kleiner

Heute Abend erreichte die 63. Berlinale mit der Verleihung der "Bären" ihren Höhe- und Endpunkt. Viele Überraschungen gab es dabei nicht, dafür aber wohlverdiente Gewinner

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Berlinale-Blog: Tag 9

Felicitas Kleiner

Die zuletzt im Wettbewerb um den "Goldenen Bären" gezeigten Filme von Emmanuelle Bercot und Hong Sangsoo erzählen von weiblichen "Driftern". Konkurrenz dürften sie den bisher gezeigten Highlights aber nicht mehr machen.

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Night Blogging IV - Sex, die ZWEITE

Jörg Gerle

James Franco und andere Enttäuschungen

sex sucks – zumindest in diesem Jahr auf der Berlinale.

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Berlinale-Blog: Tag 7 und 8

Felicitas Kleiner

Neues aus dem Wettbewerb: Starke Beiträge aus Osteuropa setzen sich mit maroden Gesellschaftsstrukturen und der Notwendigkeit solidarischen Handelns auseinander; das US-Kino sorgt mit Genre-Beiträgen für Entlastung.

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Berlinale-Blog: Tag 6

Felicitas Kleiner

Künstler, die nicht arbeiten können, standen im Mittelpunkt des gestrigen Wettbewerbs.

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Night Blogging III - Things To Come...

Jörg Gerle

oder hoffentlich nicht...?!

 

A-Filmfestivals, wie die Berlinale, haben neben dem ehrenwerten Wettbewerb und den mannigfaltigen Nebensektionen, immer auch assoziierte Reihen im Schlepptau,

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Berlinale-Blog: Tag 5

Felicitas Kleiner

Halbzeit bei der Berlinale – Zeit, einige Themen und Motive herauszufiltern.

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Berlinale-Blog: Tag 4

Felicitas Kleiner

Heftig diskutiert: Thomas Arslans "Gold" mit Nina Hoss als Westernheldin. Eine weitere starke Frauenfigur gab es im chilenischen Wettbewerbsbeitrag "Gloria".

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Night-Blogging II - Gefühlte Stars

Jörg Gerle

Wem gehört denn nun die Berlinale, zumindest deren volle Aufmerksamkeit?

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Berlinale-Blog: Tag 3

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Night-Blogging I: Sex, die ERSTE

Jörg Gerle

Ist die Berlinale in diesem Jahr eine Spielwiese von hemmungslosem Sex?

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Berlinale-Blog: Tag 2

Felicitas Kleiner

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Berlinale Blog: Tag 1

Felicitas Kleiner | Jörg Gerle

Es ist immer ein schöner Moment, wenn man die Akkreditierung für ein Filmfestival abholt: Man hängt sich dieses kleine Stückchen Ausweis-Plastik um den Hals – und hat damit einen Schlüssel, der einem in den folgenden Tagen all die Welten aufschließt, die in den Festivalfilmen kondensiert sind.

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Berlinale-Blog

Felicitas Kleiner

Über vierhundert Filme in zehn Tagen: Mit Wong Kar Wais "The Grandmaster" beginnt in Berlin Deutschlands größtes Festival. Felicitas Kleiner und Jörg Gerle vom FILMDIENST sind mittendrin und kommentieren Festivalhöhepunkte diesseits und jenseits des Wettbewerbs.

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Venedig (11): Die Preise

Felicitas Kleiner

Die Jury unter Regisseur Michael Mann hatte es in diesem Jahr wirklich nicht leicht: Mit dem Wettbewerb hat der neue “Mostra”-Direktor Alberto Barbera allen Befürchtungen eindrucksvoll Contra gegeben, dass Venedig nach dem Wechsel von Marco Müller nach Rom an Bedeutung verlieren könnte.

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Venedig (10): Heimspiel

Felicitas Kleiner

Für die deutschen Journalisten, deren Rückflug in Folge des Lufthansa-Streiks annulliert wurden, gibt es bei der “Mostra” als Trost zwei cineastische Grüße aus der Heimat: Brian de Palmas Thriller „Passion“, entstand als französisch-deutsche Co-Produktion. Der Film spielt in Berlin und präsentiert neben den Stars Naomi Rapace und Rachel McAdamas viele deutsche Schauspieler – vor allem Karoline Herfurth.

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Venedig (9): Endspurt

Felicitas Kleiner

Allmählich neigt sich die „Mostra“ dem Ende zu. Die Filme, die gestern und heute im Wettbewerb gezeigt worden sind, haben noch für Aufsehen gesorgt; aber ob sie sich im Kampf um den „Goldenen Löwen“ gegen Malick, Seidl und Kim Ki-duk behaupten können? In der Gunst vor allem der italienischen Kollegen gehört auch Marco Bellocchios „La bella addormentata“ zu den Favoriten.

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Venedig (8): Pietà

Felicitas Kleiner

Besonders schön an Festivals sind immer die Überraschungen: Filme, in deren Screening man ohne besondere Erwartung geht und die sich dann als Entdeckung entpuppen. Gestern ging es mir so mit einem Film, der außer Konkurrenz gezeigt wurde, dem russischen Dokumentarfilm „Anton tut ryadom“ („Anton’s Right Here“) von Regisseurin Lyubuv Arkus.

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Venedig (7): Ideologische Grabenkämpfe

Felicitas Kleiner

Ulrich Seidls Wettbewerbsbeitrag „Paradies: Glaube“ schlägt derzeit in Italien Wellen: Seidl, und seine Hauptdarstellerin Maria Hofstätter sind wegen Blasphemie angezeigt worden. Stein des Anstoßes ist eine Szene in der zweiten Hälfte des Films, in der die Hauptfigur Anna Maria ihr Kruzifix mit ins Bett nimmt, es in die Arme schließt und damit masturbiert – sicher eine Zumutung von einer Szene, die verstört, aber vor allem die Verstörung der Hauptfigur zum Ausdruck bringt, die an dieser Stelle des Films mehr und mehr an ihrem Konflikt zwischen ihrer Gottesliebe und den „irdischen“ Gegebenheiten und Ansprüchen der Welt, der eigenen Körperlichkeit, den Anforderungen ihres Ehemanns aufgerieben wird.

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Venedig (6): Wunder

Felicitas Kleiner

Wenn man im Wettbewerb der “Mostra” zur Halbzeit einen thematischen Leitfaden ausmachen kann, dann das hartnäckige Insistieren auf der Gretchenfrage: An was glauben die Figuren, welche Werte geben ihnen Halt (oder auch nicht)? Das betrifft zu vorderst natürlich “Paradies: Glaube” von Ulrich Seidl – für viele immernoch der stärkste Löwen-Anwärter -; es wird auf ganz unterschiedliche Weise aber auch in vielen anderen Filmen gespiegelt. Etwa in den diametral entgegengesetzten Filmen von Susanne Bier und Takeshi Kitano.

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Venedig (5): Der Meister

Felicitas Kleiner

Im Palazzo del Casino hat jemand Bilder von Terrence Malick aufgehängt, untertitelt mit der Frage: „Hat jemand diesen Mann gesehen?“ Offensichtlich ist Malick nicht auf dem Lido erschienen, um seinen Film „To the Wonder“ vorzustellen. Bei der Pressekonferenz glänzt er jedenfalls durch Abwesenheit; umso mehr schüren seine Hauptdarstellerin Olga Kurylenko, die Produzentin Sarah Green und andere Mitarbeiter das Mysterium Malick: das kreative Genie, das den Schauspielern in die Seele schaut, um das Beste aus ihnen herauszuholen.

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Venedig (4): Vaterfiguren

Felicitas Kleiner

Das amerikanische Kino ist stark vertreten im Wettbewerb der „Mostra“: Gerade feiert Paul Thomas Andersons „The Master“ mit Philip Seymour Hoffman und Joaquin Phoenix seine Premiere; morgen steht Terrence Malicks „To the Wonder“ auf dem Programm, am Dienstag folgt Harmony Korines „Spring Breakers“.

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Venedig (3): Glaube

Felicitas Kleiner

Mit Ulrich Seidls “Paradies: Glaube” hat der Wettbewerb der diesjährigen “Mostra” einen ersten Höhepunkt. Der Film ist das Herzstück einer Trilogie, deren erster Teil (“Paradies: Liebe”) im Frühjahr in Cannes seine Premiere feierte.

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Venedig (2): Seitensprung (31.8.2012)

Felicitas Kleiner

Heute Nachmittag steht bereits eine erste feierliche Preisverleihung auf dem Programm der “Mostra”: Michael Cimino wird mit dem “Persol Award” 2012 geehrt, der internationale Film-”Legenden” würdigen soll; im Anschluss wird sein Film “Heaven’s Gate” in einer von Criterion verantworteten digital restaurierten Fassung gezeigt. Preiswürdiges gab es unter den bisher präsentierten Wettbewerbsfilmen dagegen noch nicht zu entdecken; sie lassen noch viel Spielraum nach oben offen.

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Cannes: Lauter Kompromisse

Josef Lederle

Eine Goldene Palme für „Amour“! Das ist die gute Nachricht. Alle anderen Entscheidungen der Internationalen Jury unter Vorsitz von Nanni Moretti geben weniger Anlass zum Jubeln. Sie zeugen von lauter Kompromissen, spiegeln in ihrer Mittelmäßigkeit aber ganz gut den diesjährigen Festivaljahrgang.

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Alles so schön… „Orange“ hier! Großes Kino auf der ITFS 2012

Jörg Gerle

Das Trickfilmfestival in Stuttgart wird 30 Jahre alt und punktet mit Lorx, dem neuen Werk des „Ich – Einfach Unverbesserlich“-Regisseurs Chris Renaud.

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