Kinotipp der Katholischen Filmkritik

Die beste aller Welten

Ein aufgeweckter siebenjähriger Junge wächst in einer Wohnsiedlung in Salzburg unter Drogenabhängigen auf, zu denen auch seine Mutter gehört. Ihrem Sohn zuliebe kämpft sie mit der Sucht, kann sich aber nicht aus dem Teufelskreis von Abhängigkeit und Perspektivlosigkeit lösen, während der Junge immer wieder in bedrohliche Situationen gerät. Ein hautnah inszeniertes Suchtdrama, das detailgenau und differenziert ein Bild der Abhängigkeit zeichnet. Der Härte des Sujets wird durch die liebevolle Mutter-Sohn-Beziehung abgefedert, die mit Blick auf eine Überwindung der Sucht ein utopisches Potenzial entfaltet. - Sehenswert ab 16.

Österreich/Deutschland 2017
Regie: Adrian Goiginger

Länge: 99 Min.
Verleih: Filmperlen
Kinotipp der katholischen Filmkritik 346/September 2017