Kinotipps 2017

Die beste aller Welten

Ein aufgeweckter siebenjähriger Junge wächst in einer Wohnsiedlung in Salzburg unter Drogenabhängigen auf, zu denen auch seine Mutter gehört. Ihrem Sohn zuliebe kämpft sie mit der Sucht, kann sich aber nicht aus dem Teufelskreis von Abhängigkeit und Perspektivlosigkeit lösen, während der Junge immer wieder in bedrohliche Situationen gerät. Ein hautnah inszeniertes Suchtdrama, das detailgenau und differenziert ein Bild der Abhängigkeit zeichnet. Der Härte des Sujets wird durch die liebevolle Mutter-Sohn-Beziehung abgefedert, die mit Blick auf eine Überwindung der Sucht ein utopisches Potenzial entfaltet. - Sehenswert ab 16.

Österreich/Deutschland 2017
Regie: Adrian Goiginger

Länge: 99 Min.
Verleih: Filmperlen
Kinotipp der katholischen Filmkritik 346/September 2017


Körper und Seele

Der introvertierte Finanzdirektor eines Schlachthofs und eine autistisch erscheinende Qualitätsprüferin erfahren durch Zufall von identischen Träumen, in denen sie als Hirsche durch einen friedlichen Wald wandeln. Diese Erkenntnis führt die beiden dazu, sich auch im Leben aufeinander zuzubewegen. Während der ältere Mann verdrängte Gefühlsregungen wachrufen muss, bemüht sich die Frau, dem ihr unbekannten Phänomen der Liebe mit akribischem Studium gerecht zu werden. Eine subtil entwickelte Romanze in fein komponierten Bildern, die mit großer inszenatorischer Meisterschaft und hervorragenden Darstellern von einer allmählich wachsenden Leidenschaft erzählt. Voller bezaubernder Details spürt der Film dem Wesen der Liebe nach, wobei sich surreale Momente, skurriler Humor und einfühlsame Beobachtungen die Waage halten. - Sehenswert ab 16.

Ungarn 2017
Regie: Ildikó Enyedi

Länge: 116 Min.
Verleih: Alamode
Kinotipp der katholischen Filmkritik 345/September 2017


Eine fantastische Frau

Der unerwartete Tod ihres älteren Partners konfrontiert eine junge chilenische Transgender-Frau mit der Verachtung der Gesellschaft. Während die Polizei ihr demütigende Fragen stellt, will die Familie des Toten sie mit Gewalt von der Beerdigung fernhalten. In die Außenseiter-Position gedrängt, sieht sie sich gezwungen, für ihr Recht auf Trauer zu kämpfen. Genau beobachtendes, kunstvoll aufgebautes Drama, das eine außergewöhnliche Nähe zu seiner brillant verkörperten Hauptfigur aufbaut. Ihr Kampf um Akzeptanz und das Recht auf ihre Trauer erscheinen realistisch und bewegend, während surreale Sequenzen und die Musik einfühlsam ihre Gefühlswelt widerspiegeln. - Sehenswert ab 16.

Chile/USA/Deutschland/Spanien 2017
Regie: Sebastián Lelio

Länge: 104 Min.
Verleih: Piffl Medien
Kinotipp der katholischen Filmkritik 344/September 2017


Träum was Schönes - Fai Bei Sogni

Ein Journalist denkt beim Ausräumen der Wohnung seines verstorbenen Vaters über seine Kindheit nach und erinnert sich daran, wie sehr der Tod seiner Mutter ihn in seiner Entwicklung gelähmt hat. Marco Bellocchios eindrucksvolle Tragödie fußt auf dem autobiografischen Roman von Massimo Gramellini. In virtuos konzipierten Rückblenden erzählt sie feinfühlig von der Traumatisierung eines Kindes und seines misslungenen Trauerprozesses. Dabei ist der Film zugleich Medienkritik und tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Beruf des Journalisten. - Sehenswert ab 16.

Italien/Frankreich 2016
Regie: Marco Bellocchio

Länge: 130 Min.
Verleih: Movienet/Filmperlen
Kinotipp der katholischen Filmkritik 343/August 2017


Die göttliche Ordnung

Anfang der 1970er-Jahre wandelt sich eine Hausfrau aus einem Dorf im Appenzellischen unter dem Einfluss der Debatte um das Frauenwahlrecht in der Schweiz zur sanften Streiterin für die Sache. Doch ihr öffentliches Engagement sorgt sowohl im Dorf als auch in ihrer Ehe für Spannungen. Hintersinnige Tragikomödie, die auf authentischen Erlebnissen beruht, was sich in der stimmungsvollen Verdichtung von Geist und Atmosphäre der damaligen Zeit manifestiert. Die erfrischende, ausgesprochen unterhaltsame Lektion in Sachen direkter Demokratie erzählt nebenbei die Geschichte der sexuellen Revolution in der Schweiz. - Sehenswert ab 14.

Schweiz 2017
Regie: Petra Volpe

Länge: 96 Min.
Verleih: Alamode
Kinotipp der katholischen Filmkritik 342/August 2017


Die guten Feinde

Der Filmemacher Christian Weisenborn spürt dem Leben seines Vaters nach: Der Dramatiker und APO-Held Günter Weisenborn (1902-1969) wurde 1942 als Mitglied der „Roten Kapelle“ verhaftet und entging nur knapp der Hinrichtung; seine Versuche, nach dem Krieg die toten Freunde zu rehabilitieren und den NS-Richter Manfred Roeder juristisch zur Rechenschaft zu ziehen, hatten im restaurativen Nachkriegsklima keine Chance. Ein Dokumentarfilm als spannende Familiengeschichte, die angenehm nüchtern und reflektiert in größere zeitgeschichtliche Zusammenhang eingeordnet wird. - Sehenswert ab 14.

Deutschland 2017
Regie: Christian Weisenborn

Länge: 93 Min.
Verleih: Salzgeber
Kinotipp der katholischen Filmkritik 341/Juli 2017


In This Corner of the World

Außergewöhnlich intensiver Animationsfilm, der am Beispiel zweier Familien in Hiroshima und Umgebung die Kriegsmonate der Jahre 1944 und 1945 mit all ihren Entbehrungen, aber auch ihren verhaltenen Freuden verlebendigt. In meisterlicher Weise übersetzt er die Manga-Vorlage in bewegt-bewegende Bilder voller impressionistischer Poesie, ohne dadurch das Grauen des Krieges je zu beschönigen. Der intensive poetische Realismus findet eine perfekte Balance, um zugleich zu bestürzen und aufzurichten. - Sehenswert ab 14.

Japan 2016
Regie: Sunao Kata

Länge: 130 Min.
Verleih: Universum Anime
Kinotipp der katholischen Filmkritik 340/Juli 2017


Nur ein Tag

Ein Fuchs, ein Wildschwein und eine Eintagsfliege verbringen einen Tag am Wasser, den sie nach Kräften so gestalten, als wäre er der letzte in ihrem Leben. Nach Theaterstück, Hörspiel und Buch bereitet der Kinderbuchautor Martin Baltscheit seine Fabel über das Glück und den Sinn des Lebens nun auch fürs Kino auf. Die großen Fragen werden von drei Schauspielern formuliert, die dabei nicht als Tiere verkleidet sind, und kindgerecht durch Rollenspiele in Handlungsszenen überführt, was mal spielerisch-optimistisch, mal poetisch geschieht, aber nicht den Ernst und die Tragik des existenziellen Moments ausspart. - Sehenswert ab 6.

Deutschland 2017
Regie: Martin Baltscheit

Länge: 76 Min.
Verleih: W-film
Kinotipp der katholischen Filmkritik 339/Juni 2017


Loving

Die Liebe von Mildred und Richard Loving verstieß 1958 gegen die Segregationsgesetze des US-Bundesstaats Virginia, die eine Ehe zwischen dem weißen Bauarbeiter und der afroamerikanischen 18-Jährigen verboten. Erst 1967 wurde ihre Verbindung mit der Aufhebung des Verbots so genannter Mischehen legalisiert. Das still in sich schwingende, souverän und differenziert ausbalancierte Drama erzählt den realen „Fall“ nahe an den bekannten Fakten. Dabei schwebt über der von zwei grandiosen Hauptdarstellern getragenen Inszenierung stets die Zuversicht, dass sich die Dinge zum Besseren ändern. - Sehenswert ab 14.

USA 2016
Regie: Jeff Nichols

Länge: 124 Min.
Verleih: UPI
Kinotipp der katholischen Filmkritik 338/Juni 2017


Ganz große Oper

Der Dokumentarfilm blickt hinter die Kulissen der Bayerischen Staatsoper in München und begleitet das Entstehen mehrerer Aufführungen von ersten Ideen über die vielen Gewerke, Orchesterproben und Korrepetitionen bis zur festlichen Premiere. Dabei geht es weniger um einen investigativen als einen beschreibenden Blick auf die künstlerischen Disziplinen, die erst im Zusammenwirken eine Oper zum Erfolg führen. Kenntnisreiche Anekdoten und viele Gespräche werden elegant miteinander verbunden und vermitteln einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise des Musiktheaters. - Sehenswert ab 12.

Deutschland 2017
Regie: Toni Schmid

Länge: 92 Min.
Verleih: NFP
Kinotipp der katholischen Filmkritik 337/Juni 2017


Das Ende ist erst der Anfang

Zwei gealterte Rocker sollen für ihren Boss ein Handy wiederbeschaffen, das ein junges Streuner-Paar mitgehen ließ. Dabei treffen sie in einer unwirtlichen Gegend auf feindselige Provinzler, werden aber durch unerwartete Begegnungen auch auf neue Bahnen gelenkt. Das verfolgte Paar erhält derweil unverhoffte Hilfe, als ihm Jesus erscheint. Eine brillant inszenierte, von warmherzig gezeichneten Figuren lebende Tragikomödie, die souverän Road Movie und Western zitiert und mühelos den Bogen zwischen schwarzem Humor und existenziellem Drama schlägt. Zugleich plädiert der Film unaufdringlich für die Notwendigkeit gegenseitiger Anteilnahme. - Sehenswert ab 16.

Belgien/Frankreich 2015
Regie: Bouli Lanners

Länge: 97 Min.
Verleih: NFP
Kinotipp der katholischen Filmkritik 336/Mai 2017


Maikäfer, flieg!

Ein neunjähriges Mädchen erlebt das chaotische Kriegsende in Wien 1945, als es mit Mutter und älterer Schwester vor dem Bombenhagel in eine Villa am Stadtrand flüchtet, die von einem Trupp einmarschierender Russen besetzt wird. Nach dem autobiografischen Roman von Christine Nöstlinger entstand ein intensiver, vorzüglich gespielter, klug mit akustischen wie optischen Elementen spielender Jugendfilm, der ohne beschönigende Rücksichtnahme, aber mit tiefer Menschlichkeit ein temperament- und hoffnungsvolles Zeitbild entfaltet. - Sehenswert ab 14.

Österreich 2016
Regie: Mirjam Unger

Länge: 109 Min.
Verleih: W-film
Kinotipp der katholischen Filmkritik 335/April 2017


40 Tage in der Wüste

Auf der Suche nach Gott streift Jesus fastend durch die Wüste und kämpft mit den Einflüsterungen eines Versuchers, der als sein Alter Ego erscheint. Das in seiner Formsprache asketische, meditativ angelegte Drama erweitert die biblische Versuchungsgeschichte durch die Herausforderung an Jesus, die schwierigen Konflikte einer Familie zu lösen, und setzt dabei auf thematisch vielfältige Spiegelungen. Eine interessante Variation der Jesus-Geschichte mit offenen Denkanstößen, beeindruckend auch durch die Leistung des Hauptdarstellers in der Doppelrolle als Jesus und Versucher. - Sehenswert ab 16.

USA 2015
Regie: Rodrigo García

Länge: 99 Min.
Verleih: Tiberius
Kinotipp der katholischen Filmkritik 334/April 2017


Die andere Seite der Hoffnung

Ein junger Syrer, dessen Familie im Bürgerkrieg fast komplett getötet wurde, kommt nach seiner Flucht quer durch Europa nach Finnland, wo er Asyl beantragt, dann aber untertaucht, als man ihm dies verwehrt. In dem wortkargen Neubesitzer eines schäbigen Restaurants findet er einen unerwarteten Beschützer, der ihn in seine exzentrische Belegschaft aufnimmt. Eine mitunter märchenhaft anmutende Tragikomödie, in der Aki Kaurismäki das mit viel Respekt behandelte Flüchtlingsschicksal meisterhaft mit grandiosen Szenen seines lakonischen Humors verknüpft. In der Zeichnung der politischen Hintergründe erhebt sein Film keine Anklage, spricht sich dafür aber nachdrücklich für Mitgefühl, Solidarität und Humanismus aus. - Sehenswert ab 12.

Finnland/Deutschland 2017
Regie: Aki Kaurismäki

Länge: 98 Min.
Verleih: Pandora
Kinotipp der katholischen Filmkritik 333/März 2017


Die rote Schildkröte

Eine riesige rote Schildkröte hindert einen Schiffbrüchigen daran, eine einsame Insel zu verlassen. Nachdem er das Tier wutentbrannt tötet, verwandelt es sich in eine junge Frau, mit der ein neues Leben beginnt. Der melancholisch-poetische Zeichentrickfilm verzichtet vollständig auf Dialoge und erzählt in betörend schönen Bildern eine vielschichtige Geschichte über den Kreislauf des Lebens sowie über Schuld und Vergebung. Die universale Parabel spielt mit poetischen Bildern, bleibt dabei konfliktarm und wirkt mitunter etwas unverbindlich, lässt aber viel Raum für eigene Gedanken. - Sehenswert ab 12.

Frankreich/Belgien/Japan 2016
Regie: Michael Dudok de Wit

Länge: 81 Min.
Verleih: Universum
Kinotipp der katholischen Filmkritik 332/März 2017


Moonlight

Ein sensibler afroamerikanischer Junge wächst in Liberty City auf, einem „Problembezirk“ Miamis, wobei die Crack-Sucht seiner Mutter und die Schikanen von Gleichalterigen, die ihn mobben, sein Leben überschatten. Ein Dealer nimmt sich seiner an und wird zum Vaterersatz, doch die demonstrative Männlichkeit, die er dem Jungen vorlebt, bringt weitere Konflikte, vor allem auch mit der eigenen homosexuellen Identität. Der bildgewaltige, herausragend gespielte Film wird als Triptychon unterschiedlicher Lebensphasen erzählt. Er besticht durch seine Sensibilität gegenüber den Gefühlen der Figuren ebenso wie durch sein Gespür für ihre Lebenswelt, wobei er präzise Milieuschilderung mit dem Sinn für die Schönheit des Lebens verbindet. - Sehenswert ab 16.

USA 2016
Regie: Barry Jenkins

Länge: 111 Min.
Verleih: DCM
Kinotipp der katholischen Filmkritik 331/März 2017


Mein Leben als Zucchini

Nach dem Unfalltod seiner alkoholkranken Mutter landet ein neunjähriger Junge im Kinderheim, wo er sich mit anderen Kindern anfreundet, die ebenfalls Vernachlässigung und Missbrauch erfahren haben. Solidarisch bemühen sie sich darum, ein neu hinzugekommenes Mädchen vor ihrer egoistischen Tante zu schützen. Der bemerkenswert zurückhaltend inszenierte Stop-Motion-Animationsfilm erzählt ebenso berührend wie angemessen optimistisch von traumatisierten Kindern, wobei die Handlung durchgängig auf Augenhöhe seiner jungen Protagonisten bleibt. Die Inszenierung lässt Poesie, Realismus und Fiktion mustergültig ineinanderfließen und schafft so für ein breites Publikum Zugänge zu einem schwierigen Thema. - Sehenswert ab 10.

Schweiz/Frankreich 2016
Regie: Claude Barras

Länge: 66 Min.
Verleih: Polyband
Kinotipp der katholischen Filmkritik 330/Februar 2017


The Salesman

Ein Ehepaar in Teheran, das an einer Inszenierung von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ mitwirkt, muss Hals über Kopf seine Wohnung verlassen und findet Unterschlupf in Räumen, die zuvor einer als Prostituierte diskreditierten Mieterin gehörten. Als die Ehefrau abends die Wohnungstür offen lässt und von den Nachbarn bewusstlos vorgefunden wird, gerät die Ehe in eine schwere Krise. Das von subtilen Metaphern durchwebte Beziehungsdrama reflektiert die Probleme eines gebildeten Paars aus dem iranischen Mittelstand, das mit Fragen um Scham, Bloßstellung und Ehrgefühlen konfrontiert wird. Der fantastisch gespielte und elegant inszenierte Film spiegelt kunstvoll das Scheitern an den Geschlechterrollen; die packende Tätersuche entlarvt er als zweiten Akt einer Entmachtung im Ringen um Wahrheit, Rache und Vergebung. - Sehenswert ab 14.

Iran/Frankreich 2016
Regie: Asghar Farhadi

Länge: 123 Min.
Verleih: Prokino
Kinotipp der katholischen Filmkritik 329/Februar 2017


Manchester by the Sea

Ein schweigsamer Einzelgänger, der als Hausmeister in Boston arbeitet, kehrt anlässlich des Todes seines Bruders in seine kleine Heimatstadt an der US-amerikanischen Ostküste zurück. Als er die Vormundschaft für seinen 16-jährigen Neffen übernehmen muss und es zum Wiedersehen mit seiner Ex-Frau kommt, brechen tiefe seelische Wunden wieder auf. Packendes, komplex konstruiertes Drama um Schuld und Erlösung, das in intensiven Rückblenden die ganze Tragik, Verletztheit und Schuld der Hauptfigur enthüllt. Die emotional und psychologisch genau gezeichneten, grandios gespielten Figuren halten stets die innere Spannung aufrecht. - Sehenswert ab 16.

USA 2016
Regie: Kenneth Lonergan

Länge: 138 Min.
Verleih: UPI
Kinotipp der katholischen Filmkritik 328/Januar 2017


Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki

Ein talentierter finnischer Boxer soll 1962 zum nationalen Shooting-Star aufgebaut werden und gegen den amtierenden Weltmeister antreten. Dazu verordnet ihm sein Manager eine Rosskur, bestehend aus intensivem Training, Gewichtsverlust und PR-Auftritten, doch der gelernte Bäcker ist frisch verliebt und in Gedanken meist bei seiner Freundin. Ein in wunderschönem Schwarz-Weiß fotografiertes, umwerfend lebensnah gespieltes Boxerdrama, das die üblichen maskulinen Gewaltexzesse der Sportart zugunsten seines wortkargen Anti-Helden vernachlässigt. Zugleich entwirft die märchenhafte filmische Kostbarkeit mit viel Jazz und lakonischem Humor ein optimistisches Stimmungsbild der Epoche. - Sehenswert ab 14.

Finnnland/Schweden/Deutschland 2016
Regie: Juho Kuosmanen

Länge: 93 Min.
Verleih: Camino
Kinotipp der katholischen Filmkritik 327/Januar 2017