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2017

Retrospektive Márta Mészáros

Beginn: 13.05.2017
Ende: 30.05.2017

Veranstaltungsort

Kino Arsenal, Berlin

Details

In der Filmgeschichte Ungarns nimmt die 1931 geborene Filmemacherin Márta Mészáros einen einzigartigen Platz ein. Die vielfach ausgezeichnete Regisseurin, die 1975 unter anderem den "Goldenen Bären" der "Berlinale" für ihren Film "Adoption" erhielt, ist bis heute als Filmemacherin aktiv. Im Mittelpunkt ihrer Filme stehen stets Frauen – arbeitende Frauen, wie Márta Mészáros in einem Interview einmal hervorhob – und ihr Streben nach Unabhängigkeit im privaten wie im gesellschaftlichen Bereich. Regelmäßig lehnen sie sich gegen die patriarchale Ordnung auf, tun dies aber ohne große Worte oder Programm. Allen Protagonistinnen gemein ist eine Skepsis gegenüber romantischen Versprechen und ein gänzlich illusionsloser Pragmatismus. Besonders in ihren frühen Filmen schildert Mészáros ungeschönt das Ringen von Frauen um Autonomie und Intimität.

Das Arsenal zeigt eine Auswahl der wichtigsten Filme von Márta Mészáros im Anschluss an die Hommage auf dem goEast-Filmfestival. Eröffnet wird die Filmreihe mit "Eltávozott Nap" und einer Einführung von Sabine Schöbel.

Veranstalterinformationen

www.arsenal-berlin.de


26. Internationales Filmfestival Innsbruck

Beginn: 23.05.2017
Ende: 28.05.2017

Veranstaltungsort

Leokino, Anichstraße 36 & Cinematograph, Museumstraße 31/Innsbruck

Details

Beim 26. Internationalen Filmfestival Innsbruck sind etwa 65 Spiel-und Dokumentarfilme, u.a. aus Lateinamerika, Afrika, Zentralasien und Osteuropa zu sehen. Das IFFI gehört mit Viennale, Diagonale und Crossing Europe zu den wichtigsten österreichischen Filmereignissen und gilt als herausragendes internationales Filmevent in Westösterreich.

2017 ist eine Hommage dem iranischen Filmemacher Abbas Kiarostami gewidmet, Tribute gelten dem tschechischen Altmeister Jiri Menzel und der schweizerischen Produzentin Franziska Reck. Ein besonderer Länderfokus liegt dieses Jahr auf Kirgistan, das schon während der Zeit der Sowjetunion spannende Filme hervorbrachte und auch seit der Unabhängigkeit mit einer lebendigen Filmproduktion überrascht.

Veranstalterinformationen

http://iffi.at/


17. Japanische Filmfestival „Nippon Connection“

Beginn: 23.05.2017
Ende: 28.05.2017

Veranstaltungsort

Frankfurt am Main

Details

Das 17. Japanische Filmfestival Nippon Connection findet vom 23. bis 28. Mai 2017 in Frankfurt am Main statt. An sechs Festivaltagen präsentiert das weltweit größte Festival für japanischen Film wieder über 100 Kurz- und Langfilme aus Japan, darunter zahlreiche Deutschland-, Europa- und Weltpremieren. Independent-Filme sind genauso vertreten wie Blockbuster, Animes und Dokumentarfilme. Zahlreiche Filmemacher und Kulturschaffende aus Japan werden persönlich zu Gast sein und ihre Werke vorstellen.

Das Rahmenprogramm steht dem Filmprogramm in seiner Vielfalt in nichts nach: Workshops, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Performances, Ausstellungen und ein japanischer Markt.

Veranstalterinformationen

http://www.nipponconnection.com/nc-2017.html


Filmreihe "Seelennot"

Beginn: 26.05.2017
Ende: 30.06.2017

Veranstaltungsort

Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums, Berlin

Details

Welch große Rolle religiöse Motive im bundesrepublikanischen Film der Jahre 1949 bis 1963 spielen, ist eine der Überraschungen, die eine Revision dieser Kinoepoche bereithält. Die Verarbeitung eines breiten Spektrums spiritueller Erfahrungen und christlicher Lebensformen, aber auch derer Perversionen durch Scharlatane in Talaren, Fracks oder Kitteln scheint für das Kino der jungen Bundesrepublik konstitutiv gewesen zu sein.

Die von Olaf Möller kuratierte zweite Passage durch den westdeutschen Film der Adenauerzeit folgt der Spur religiöser Motive. Sie bringt die Geschichten von Pastoren und Nonnen, Wahrsagern und Wunderheilern, Gläubigen und Zweifelnden zusammen.

Die Retrospektive Seelennot startet am 26. Mai mit Harald Brauns Nachtwache, einem vom Existentialismus geprägten, grausam melodramatischen Essay über der Menschen Geworfenheit.

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