Fragments of Kubelka

Marcuse, Benjamin, Adorno: Man könnte Peter Kubelka in einem Atemzug mit diesen Kulturkritikern nennen – und würde ihm damit dennoch ein wenig Unrecht tun. Denn im Gegensatz zu den genannten Theoretikern hat er sich mit seinem Betrachtungsgegenstand Film eingehend praktisch beschäftigt. Zumeist in kurzen prägnanten Experimenten, die ihre Vorbilder im »Absoluten Film« der 1920er-Jahre verorten. »Dada« ist ihm näher als der epische Atem Hollywoods. Den beweist er indes, wenn er über das deklamiert, was ihm wichtig und heilig ist. Neben der Zubereitung von Nahrungsmitteln ist dies vor allem das bewegte Bild. Über beides hat er bis zur Jahrtausendwende als Professor an der Frankfurter Städelschule Vorlesungen gehalten und über beides lässt er sich in der vierstündigen dokumentarischen Hommage »Fragments of Kubelka« aus. Regisseurin Martina Kudláček lässt den Meister gewähren und unter vielem anderen über die Digitalisierung des Films wettern. Sehr unterhaltsam,...

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