Vielleicht ist die Welt einfach zu laut

»Kelly Reichardts Filme sind minimalistische Studien, in denen das Schweigen wichtiger ist als die Dialoge. Sie sind Unikate – wie Bilder und Gedichte.«

Franz Everschor, FILM-DIENST 1/2017


Wer stille Filme liebt, der ist bei Kelly Reichardt gut aufgehoben. Aber wer stille Filme macht, hat es im Umfeld einer immer mehr von Effekten beherrschten Kinoszene schwer, Zuschauer zu finden. Kelly Reichardt ist gewiss nicht die Einzige, die davon betroffen ist. Während andere unabhängige Filmemacher, die ähnlich wie sie angefangen haben, der Versuchung Hollywoods oft nicht widerstehen können, geht die jetzt 52-Jährige den von ihr eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter.

Es scheint sie...

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