6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU

Ende April 2017 widmete sich die Fernsehdokumentation „Tod einer Polizistin“ der Ermordung von Michéle Kiesewetter, die 2007 auf der Heilbronner Theresienwiese erschossen wurde. Flott gemacht, mit viel Archivmaterial, Interviews, Re-Enactments und raunendem Off-Kommentar. Der Film bezweifelte, dass die Polizistin ein willkürlich ausgewähltes Opfer der NSU-Täter Böhnhardt und Mundlos gewesen sei.

6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU

Stattdessen ging er alternativen Spuren nach, formulierte Zweifel an den Annahmen der Bundesanwaltschaft und hegte spekulative Verschwörungstheorien vom Ku-Klux-Klan bis hin zu US-Geheimdiensten.

Vielleicht muss man einen Film wie „Tod einer Polizistin“ im Hinterkopf haben, um die formale Stärke eines diametral entgegengesetzten Werkes wie „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage“ von Sobo Swobodnik angemessen würdigen zu können.

Es geht um die zehn Morde, die mutmaßlich vom NSU...

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