Blind & Hässlich

Blind & Hässlich

Eine Schulabbrecherin aus Berlin findet ein Zimmer in einen Blindenheim, weil sie vorgibt, nicht sehen zu können. Dann aber verliebt sie sich in einen von Selbsthass zerfressenen Streuner. Der weitgehend improvisierte Film, der auf Handkamera, eine große Figurennähe und emotional getaktete Schnitte zur Verdichtung der Handlung setzt, entfaltet das komödiantische Potenzial der exzentrischen Figuren mit großer Leichtigkeit. Der Humor speist sich aus den Eigenheiten der Charaktere und einer liebevollen Satire auf Helferberufe. In der zweiten Hälfte wandelt sich der Film allerdings zum bemühten Drama, über dessen „feministischen“ Showdown auch die große Schar glänzender Darsteller nur mühsam hinweghilft. - Ab 16.