Der Hund begraben

Er ist auf den Hund gekommen. Er kann nichts dafür: Der Hund stand einfach da und hat ihn angeschaut, erst auf dem Feld und dann durch die Terrassentür. Zuvor hat Hans Waldmann seinen langjährigen Job in der Verwaltung einer Papierfabrik verloren. Kommt also vielleicht doch nicht von ungefähr, der Hund. In Sebastian Sterns Film kommt sowieso nichts von ungefähr. Ist alles hausgemacht. Zum Beispiel, dass Yvonne, die Frau von Hans, den Hund so toll findet.

Der Hund begraben

Deutlich toller als ihren Mann, von dem sie noch nicht einmal weiß, dass er seinen Job verloren hat. Dieser versucht zwar, Tochter und Frau im möglichst würdevollen Rahmen ins Bild zu setzen, beim gemeinsamen Abendessen etwa. Aber immer ist anderes wichtiger. Der neue Freund der Tochter beispielsweise. Bald schläft der Hund, der auf den Namen Kurt getauft wird, Kurt wie Kurt Cobain, im Ehebett. Zwischen den Partnern, versteht sich.

Der Regisseur und Drehbuchautor Sebastian Stern...

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