Der wunderbare Garten der Bella Brown

Das Filmplakat legt bereits eine erste Spur. Der Betrachter schaut von oben auf Jessica Brown Findlay, die Darstellerin der Bella Brown, herab. Sie hat den Kopf in den Nacken geworfen und blickt frech zurück. Schwarze Haare, akkurater Pagenschnitt und große Augen lassen fast zwangsläufig an Audrey Tautou denken, die ähnlich schelmisch für „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (fd 34 999) warb. Das ist natürlich Absicht, denn auch hier geht es märchenhaft und unwirklich zu.

Der wunderbare Garten der Bella Brown

Ähnlich wie Amélie ist auch Bella ein wenig anders. Für jeden Tag der Woche besitzt sie eine eigene Zahnbürste; in Einmachgläsern sammelt sie kleine Dinge des Alltags, Münzen etwa oder Gummibänder. Und wenn sie das Haus verlässt, überprüft sie mehrmals akribisch, ob die Tür auch richtig verschlossen ist. Ordnung und Sicherheit gehen ihr über alles. Für Menschen wie sie gibt es eigentlich nur einen Beruf: Bella ist Bibliothekarin.

Die Handlung kommt in Gang, als Bellas Vermieter...

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