Die Blumen von gestern

Die Blumen von gestern

Ein humorloser deutscher Holocaust-Forscher ereifert sich über das Ansinnen seines Instituts, einen Auschwitz-Kongress von Daimler-Benz sponsern zu lassen. Überdies ärgert ihn seine französische Praktikantin, die mit dem Institutsleiter ein Verhältnis hat. Als sich die beiden näher kommen, entdecken sie überraschende Gemeinsamkeiten in ihren Biografien. Tempo- und pointenreich inszenierte, herausragend gespielte Liebesgeschichte um einen Täter-Enkel und eine Opfer-Enkelin. Angelegt als treffsichere Screwball-Komödie über das politisch Unkorrekte vor dem Hintergrund des Holocaust, verliert der Film nach der Versöhnung des Paars schlagartig den roten Faden. Umso dringlicher stellt sich dadurch die Frage nach dem falschen Lachen oder einer unpassenden Holocaust-Verarbeitung. - Ab 14.