Ein Dorf sieht schwarz

„95 Prozent Kühe, 7 Prozent Einwohner und darunter eine einzige schwarze Familie.“ So beschreibt der Rapper Kamini in seinem Song „Marly Gomont“ die Lage bei seiner Ankunft in der nordfranzösischen Provinz. 1971 zog er als kleines Kind aus Kinshasa nach Frankreich, wo sein Vater, der frischgebackene Mediziner Seyolo Zantoko, eine Stelle als Landarzt antrat.

Ein Dorf sieht schwarz

Der Videoclip zum Song wurde bei seinem Erscheinen 2006 in Frankreich zum Internet-Hit und Kamini für seinen „rural rap“ berühmt. Zehn Jahre später hat er diese bitterböse humoristische Abrechnung mit dem Landleben und dem Rassismus zu einem Spielfilm weiterentwickelt.

In der Kinoversion, für die Kamini zusammen mit Benoît Graffin und dem Regisseur Julien Rambaldi das Drehbuch schrieb, steht nicht mehr er selbst, sondern sein Vater im Zentrum. Dementsprechend präsentiert sich die...

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