Fences

Der Hinterhof wirkt schmutzig und abweisend. Ein kleiner, verwilderter Garten voller Unkraut, angeknackste Gartenstühle, einige Tonnen, ein Schuppen, ein Baum mit einer Schnur, an der ein abgewetzter Ball hängt – die Unordnung im Hof spiegelt die unstete Gemütslage des Hausherrn: Troy Maxson schreitet mit aggressivem Misstrauen durchs Leben, gerade weil er vieles hat, worum ihn andere Afroamerikaner im Jahr 1957 beneiden.

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Der 53-Jährige ist glücklich verheiratet, besitzt ein eigenes Haus, hat keine Schulden und einen soliden Arbeitsplatz bei der Müllabfuhr. Wenn er mit seinen Kollegen durch die Straßen von Pittsburgh fährt, beschwert er sich zwar darüber, dass Schwarze nur Tonnen leeren, aber nicht hinter dem Lenkrad des Müllwagens sitzen dürfen. Daran, dass sich an der Benachteiligung wegen der Hautfarbe irgendwann etwas ändern könnte, glaubt Troy jedoch nicht. Er schwört auf Stabilität, und...

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