Fünf Sterne

Damals, in Ostberlin, nannte Annekatrin Hendel ihre dauerkreative Freundin Ines Rastig „Ines Rastig Superstar“. 33 Jahre ist das her, erzählt Hendel einleitend aus dem Off. Der Superstar-Titel, der vor der Entstehung der Casting-Shows noch eine ganz andere Bedeutung hatte, gibt eine Ahnung davon, wer die Fotografin, Musikerin, Kostümbildnerin und Lebenskünstlerin Ines Rastig einmal war: eine Frau mit Underground-Status, schillernd, mittendrin in der Ostberliner Bohème.

Fünf Sterne



Zum Zeitpunkt des Films ist Ines Rastig alles andere als schillernd, auch wenn man ihr fasziniert zuhört. Was sie erzählt, ist unterhaltsam, pointiert, humorvoll, manchmal etwas sarkastisch und auf eine fast erschütternde Weise ehrlich. Rastig geht es schlecht. Sie ist todkrank, hat Lungenkrebs im Endstadium und nach einer heftigen Trennung nicht nur ihre Wohnung, sondern auch die Tochter verloren: „Ich werde bestraft in jeder Hinsicht.“

Was Rastig bleibt, ist ihre...

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