Hitlers Hollywood - Das deutsche Kino im Zeitalter der Propaganda 1933-1945

Nach „Von Caligari zu Hitler“ (fd 43 125), einer filmischen Verbeugung vor Siegfried Kracauer und seinem Ansatz, Filme als Material zur Mentalitätsgeschichte zu nutzen, ist es für den Filmkritiker und Filmemacher Rüdiger Suchsland nur konsequent, den historisch naheliegenden Schritt zur Analyse des NS-Films zu wagen. Über 1000 Filme wurden zwischen 1933 und 1945 in Deutschland produziert; die wenigsten davon waren offene Propagandafilme.

Hitlers Hollywood - Das deutsche Kino im Zeitalter der Propaganda 1933-1945

Der NS-Film ist zumeist oberflächlich harmloses Unterhaltungskino mit Liebesfilmen, Komödien, Revue-Filmen, Melodramen oder Detektivgeschichten, die allerdings mit NS-Ideologien wie Rassismus, Militarismus oder Antisemitismus durchsetzt waren. Film diente im Dritten Reich der Propaganda und der Indoktrination auch dann, wenn sich das Kino als Ort der Weltflucht gab. Diese Filme, so Suchsland, wissen mehr, als sie wahrhaben wollen und zeigen. Und: Sie sind besser als ihr Ruf.

Nach Kracauer...

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