Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen

Griechenland kann sehr kalt sein, öde und grau, wenn man zur „falschen“ Jahreszeit dorthin reist. Wie die Journalistin, die allerdings auch nicht zum Spaß nach Griechenland gefahren ist, sondern um zum Thema „EU-Grenzregime“ zu recherchieren. Man schreibt das Jahr 2014. Noch dominiert die Griechenlandkrise das öffentliche Interesse; der mediale Ansturm der Geflüchteten steht erst noch bevor.

Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen

Für die Reporterin bedeutet dies, dass sie vor Ort erst herausfinden muss, was sie eigentlich sucht. Grenzposten? Kasernen? Militär? Auffanglager? Zäune? Immer wieder schweift der Kamerablick ratlos aufs grau vor sich hin dümpelnde Mittelmeer. Einmal kann die Journalistin sogar Kontakt zu Geflüchteten herstellen. In einer hilflos-grotesken Szene fragt sie von einem Hügel herab nach der Herkunft derjenigen, die nicht so recht antworten.

Doch die Journalistin recherchiert nicht nur die...

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