Shin Godzilla

Katastrophenfilme wollen nicht nur die Lust am zerstörerischen Spektakel befriedigen, sondern sie artikulieren meist auch tiefsitzende politische oder gesellschaftliche Ängste. Generationen von Psychologen haben sich daran abgearbeitet, wie (Ur-)Ängste, die Furcht vor Fremden oder die Kompensation von Minderwertigkeitskomplexen in Monster-, Mutanten- oder anderen Zerstörerfiguren verarbeitet werden.

Shin Godzilla

Dass manche Interpretation dabei nicht minder skurril als ihr Gegenstand ausfiel, sei dahingestellt.

Was aber hat es mit den Japanern und der Mutter aller Ungetüme auf sich? Wie in einem nicht endenden Albtraum scheinen sie mit Godzilla ihre ebenfalls nicht auflösbaren Traumata verarbeiten zu wollen: das Dasein auf ihren viel zu kleinen Inseln, „allein“ im chinesischen Meer, umringt von Feinden, die von Vulkanen zersetzt, von tektonischen Verwerfungen zerstört und von der Atomkraft...

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