Die Edition Filmmusik...

Der aktuelle deutsche Kinofilm kann sich sehen- aber auch hörenlassen: dank des Talents und der Vielseitigkeit von Filmkomponistinnen und -komponisten, die aus Filmen Hörerlebnisse machen. Ihnen ist eine neue CD-Edition des FILMDIENST gewidmet: Die Reihe „Edition Filmmusik – Komponiert in Deutschland“ bietet einen kompetenten Überblick über die aktuelle deutsche Filmmusik, wobei jede CD jeweil eine Komponistin oder einen Komponisten präsentiert und in einem ausführlichen Booklet vorstellt.


# 17: Martina Eisenreich

Martina Eisenreich ist Komponistin für Film & Fernsehen, Hörspiel, Theater und Konzertsaal. Bereits als 15-Jährige wird sie an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen, studiert klassische Komposition, später auch Komposition für Film und Fernsehen. Mit ihrem symphonischen Score zum Film „Mondmann“ von Fritz Böhm gelangt ihre Arbeit auch in die Konzertsäle. Seit 2009 ist sie Dozentin für Filmmusik und Sounddesign an der HFF München. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# Special I

Edition Filmmusik DEFA„Die Filmproduktion der DEFA räumte der Musik immer einen großen Stellenwert ein, wovon das über die gesamte Zeit tätige DEFA-Sinfonieorchester hörenswert Zeugnis ablegte. Den großen sinfonischen Zugriff verkörpern die Musiken zu ‚Die Mörder sind unter uns‘, einem der ersten und wichtigsten DEFA-Filme, ebenso wie ‚Der Triumph der Liebe‘ in seiner romantischen Opulenz. Das kleine intime Chanson ‚Mein Liebster…‘ und die gesungenen Kompilationen aus der Oper und Operette stehen für die Bandbreite der ‚DEFA-Musik‘, und mit ‚Solo Sunny‘ und ‚Wenn ein Mensch lebt‘ ist die DEFA in ‚Hitparade‘ angekommen.“ (Bernd Wefelmeyer, Komponist/Arrangeur/Dirigent). Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 16: Niki Reiser

Edition Filmmusik # 16 Niki ReiserDie einfühlsame melancholische Musik zu Caroline Links „Jenseits der Stille“, die in subtilen Abstufungen und reichen klanglichen Variationen auch bei Filmen wie „Pünktchen und Anton“, „Nirgendwo in Afrika“ oder „Im Winter ein Jahr“ zum Tragen kam, wurde zu seinem Markenzeichen – zu Recht! Doch Niki Reiser, einer der herausragenden Komponisten des deutschsprachigen Films, lässt sich damit längst nicht festlegen: „Glücklicherweise gibt es Regisseure wie Dani Levy, die wissen, dass ich eigentlich alles machen kann. Das ist ein Glücksfall beim Film, dass man sich auf alle möglichen Stile und Stilfragen einlassen kann.“ Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 15: Fabian Römer

Edition Filmmusik # 15Fabian Römer ist derzeit einer der produktivsten und vielseitigsten Komponisten in Deutschland – ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Filmkritik, dem „Max Ophüls Filmmusikpreis“, zweimaliger Gewinner des Deutschen Fernsehpreises, mehrfach ausgezeichnet in Frankreich und nominiert für den Deutschen Filmpreis („Die Tür“). Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 14: Yati E. Durant

# 14: Yati E. DurantYati E. Durant ist Komponist, Dirigent, Trompeter und Keyboarder. Der gebürtige Amerikaner lebt in Berlin sowie in Edinburgh, wo er seit 2010 Theorie, Filmmusik und Komposition an der Universität Edinburgh unterrichtet. Seine Kompositionen wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. erhielt er zweimal den „Federal Assistance Award“ des US-amerikanischen Außernministeriums. 2008 schrieb und spielte er die Filmmusik für den Dokumentarfi lm „Erika Rabau – Der Puck von Berlin“. Vor allem aber zeigt sich Durants außerordentliche Vielseitigkeit in der Verbindung der Bereiche Ernste Musik und Filmmusik. Seine Komposition für Charles Chaplins „Der Vagabund“ erreichte die Endrunde des Concorso Giovani Musicisti Europei in Aosta. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 13: Ulrike Haage

# 13: Ulrike HaageKomponistin, (Jazz-)Pianistin, Klangkünstlerin, Hörspielautorin: Ulrike Haage gehört zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten in Deutschland. Sie war Pianistin der Frauen-Bigband „Reichlich weiblich“, bildete mit Katharina Franck das Zentrum der „Rainbirds“, arbeitete an Schauspielhäusern in Zürich, Düsseldorf und Berlin; 2003 erhielt sie als erste Frau den Deutschen Jazzpreis (Albert-Mangelsdorff-Preis) für ihr grenzüberschreitendes Lebenswerk an der Schnittstelle von Pop, Kunst und Avantgarde. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 12: Ralf Wengenmayr

# 12: Ralf WengenmayrWer sich an die Vertonungen der Filme von Michael „Bully“ Herbig heranwagt und filmmusikalisch als Sieger den Platz verlässt, dem gebührt wahrlich Respekt. Filme wie „Der Schuh des Manitu“, „Lissi und der wilde Kaiser“ und „Wickie und die starken Männer“ sind nicht nur köstliche Spielereien mit den Eklektizismen einschlägiger Vorbilder, sondern Kompositionen auf handwerklich hohem Niveau. Mit der vorliegenden Zusammenstellung präsentiert Ralf Wengenmayr seine eher ernste, gänzlich zu Unrecht noch unbekannte Seite seines Schaffens. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 11: Marcel Barsotti

# 11: Marcel BarsottiSein melancholisches Streichermotiv mit eingearbeiteten Piano-Phrasen für „Grüne Wüste“ (2001) gehört immer noch zu den nachhaltigsten deutschen Filmkompositionen. Zwei Jahre zuvor hatte sich Marcel Barsotti mit seiner einfühlsamen Musik zu „Dolphins“ als Filmkomponist orchestraler Ausprägung etabliert; seitdem arbeitet er regelmäßig fürs Kino, u.a. für Sönke Wortmann, der für Filme wie „Das Wunder von Bern“ und „Die Päpstin“ bevorzugt auf großes Orchester zurückgreift. Die von Barsotti für diese CD ausgewählten Kompositionen spiegeln eindrucksvoll seine facettenreichen Klangwelten. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 10: Ali N. Askin

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 10: Ali N. AskinDer Komponist und Musiker Ali N. Askin ist in verschiedensten musikalischen Welten zuhause: Von der Kammermusik zur Kinderoper, vom Dance-Remix zum Hörspiel, vom JazzFunk zur Musique Concrète zeigt sein Werk viele Facetten – dies wird auch in seiner Arbeit für den Film deutlich. So schrieb er die Musik zu einigen preisgekrönten Filmen („Lost Children“, „Salami Aleikum“ u.a.) und Fernsehproduktionen („Türkisch für Anfänger“, „Dienstreise“ u.a.). Für den Score zu „Leroy“ erhielt er den Deutschen Filmpreis 2008. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 09: Natalia Dittrich

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 09: Natalia DittrichNatalia Dittrich erhielt 2008 den renommierten Rolf-Hans-Müller-Preis für ihre Filmmusik zu ‚„Hände weg von Mississippi‘‘, der nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Cornelia Funke entstand. Der Komponistin, so schrieb die Jury, sei das Kunststück gelungen, „dem anrührenden Film von Detlev Buck jederzeit die perfekte musikalische Stimmung zu unterlegen (...) Die sparsam, aber äußerst präzise und wirkungsvoll gesetzte Komposition stützt die Handlung auf subtile Art und Weise, treibt sie voran, und bleibt nachhaltig in Erinnerung.“ Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 08: Angelika Niescier

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 08: Angelika NiescierJazz und Film, Musik voller Geschichten. Drama. Aufruhr. Harmonie. Aufbruch. Standortsuche.Was ist bemerkenswerter an Angelika Niescier: Die virtuose Instrumentalistin? Die im Einklang mit ihren Mitmusikern agierende Improvisatorin? Oder eher doch die Komponistin, die zwischen kammermusikalischer Finesse und spontaner Spiellust mäandert? Stets ist der visuelle Moment sowohl bei der Komposition als auch der Improvisation ein wichtiger Fixpunkt. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 07: Dieter Schleip

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 07: Dieter Schleip (Doppel-CD)Eine einprägsame Melodie, ein eingängiger Melodielauf oder ein Faible für bestimmte Instrumente, am besten Solo-Instrumente wie Gitarre und Klavier. Bei Dieter Schleip vereinen sich die Kriterien zu einem glücklichen Ganzen. Seine Melodien bestechen durch Einfachheit und schlichte Schönheit, seine Harmonien sind eingängig und geben durch ihren oft voranschreitenden Charakter einen exzellenten Nährboden für die Entfaltung der Melodien. Ob großes Orchester, kleines Ensemble oder ein Soloinstrument – Dieter Schleips Musik hat einen Nachhall, der nicht verklingt. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 06: Thomas Osterhoff

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 06: Thomas OsterhoffDie Musik zu Jo Baiers Familienepos „Der Laden“ (1998) zählt dank des melancholischen, stets aber hoffnungsfroh melodischen Duktus zu den bekanntesten Kompositionen von Thomas Osterhoff. Seine Kinofilme kann man bislang an einer Hand abzählen: Zwei waren es bis zum Jahr 2007, einer davon, „Anna Wunder“, findet sich auf dieser CD. Die Gewichtung wird sich nun bald verschieben: mit „Die Entdeckung der Currywurst“, vor allem aber mit „Der geköpfte Hahn“: Diese Musik hat den Atem Hollywoods, die Melodie reift zum Ohrwurm, sucht die Nähe zum Sentiment, ohne jedoch in Kitsch zu verfallen. Die Entdeckung von Thomas Osterhoff ist längst überfällig. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 05: Christine Aufderhaar

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 05: Christine AufderhaarEine Schweizerin, die in Boston und Hollywood ihr filmmusikalisches Rüstzeug erhielt, um nicht zuletzt in Deutschland ihrer Lieblingsbestimmung nachzugehen – in Schubladen ist die Karriere von Christine Aufderhaar nicht zu verstauen. Christine Aufderhaar zelebriert die Kunst der mal schlichten, mal raffinierten, immer mitreißenden Töne, wobei sie auch vor elektronischen Verfremdungen nicht zurückschreckt. Stets vollzieht sich ein Grenzgang, der zu spannenden Einsichten führt. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 04: Stefan Will

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 04: Stefan WillFilmmusik als emotionale Statements, bei der die Melodieläufe zugunsten des konzentrierten Klangs zurücktreten können: Im kreativen Wechsel zwischen Zurückhaltung und spielerischer Befreiung entfalten die Kompositionen von Stefan Will ihre besondere Wirkung. Prinzipiell entsteht seine Musik mit den Bildern – u.a. zu Filmen von Christian Petzold („Toter Mann“, „Wolfsburg“, „Die innere Sicherheit“), Christian Görlitz („Außer Kontrolle“) und Stefan Krohmer („Ein toter Bruder“). Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 03: Martin Todsharow

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 03: Martin Todsharow (Doppel-CD)Die Filmscores von Martin Todsharow sind wie die zwei Seiten einer Münze. Die eine: lyrisch-dramatisch wie zu "Agnes und seine Brüder", eine Musik, die auch "Schneewittchen" hätte vertonen können - rot wie Blut, weiß wie Schnee, schwarz wie Ebenholz; die andere: kalt wie Metall, hart wie Granit, funkelnd wie Eis. Todsharows Musik zu "Die Unberührbare" ist eine (Kammerspiel-)Hymne an die Morbidität, die experimentelle Club-Musik zu "Suck My Dick" fast schon ein dadaistisches Pamphlet. Zwei musikalische Atmosphären, zwei Welten in ein und derselben Seele.
Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 02: Katia Tchemberdji

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 02: Katia Tchemberdji„Am Ende geht die Fahrt mitten hinein in den Sonnenuntergang. Es sind die alten Träume, um die es Thome noch immer geht; darüber ist (fast) ein Leben vergangen. Alles ist im Fluss. Vorzüglich fotografiert, ebenmäßig montiert, ist „Du hast gesagt, dass du mich liebst“, ein 'großer Thome' geworden, dessen Luftigkeit und Weite vor allem auch aus der improvisierten Klaviermusik von Katia Tchemberdji resultiert, die den Film wie einen Organismus atmen lässt.“ (Ulrich Kriest in FILMDIENST 8/2006) Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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# 01: Annette Focks

Edition Filmmusik - Komponiert in Deutschland 01: Annette FocksFür die Filme „Das Gespenst von Canterville“, „Wellen“, „Bella Block: Denn sie wissen nicht, was sie tun“ und „Die Kirschenkönigin“ erhielt Annette Focks 2005 den „Deutschen Fernsehpreis“ in der Kategorie Bester Filmkomponist; 2006 etablierte sie sich mit Kinokompositionen u.a. für „Die wilden Hühner und die Liebe“, „Oh wie schön ist Panama“, „Vier Minuten“ und „Vier Töchter“ endgültig in der deutschen Filmmusikszene. Mit 16-seitigem, farbig illustriertem Booklet.
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