Sometimes we sit and think...

22.2., 01.40-02.15, rbb Fernsehen

Diskussion

Auf der „Berlinale“ präsentiert der deutsche Regisseur, Buchautor und ehemalige Schlingensief-Assistent Julian Pörksen gerade sein Spielfilmdebüt „Whatever Happens Next“, ein Road Movie über einen Aussteiger. Eine im Ansatz ähnlich gestrickte Hauptfigur stand auch schon in Pörksens Kurzfilm „Sometimes we sit and think and sometimes we just sit“ im Mittelpunkt, mit dem er 2012 in Berlin Aufmerksamkeit erregte. Der Film mit dem ausladenden Titel handelt von einem 50-Jährigen, der von einem Tag auf den anderen genug von allem hat, in ein Altersheim zieht und fortan nur noch im Sessel sitzt, sich umschaut oder schläft. Für seine Umwelt, den erwachsenen Sohn und das Pflegepersonal des Heims, gibt sein Verhalten Rätsel auf. In einer alten Dame findet er schließlich aber eine Verbündete, die sich ohne Vorurteile auf ihn einlässt. – Ab 16.

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