Berlinale 2018: Generation 14plus

Sonntag, 18.02.2018

Die Filme aus der Reihe „Generation 14plus“ sind jung und aufregend und lassen nicht kalt

Diskussion

Norge ist ein Kiffer und Rumhänger, Golsa hat mit ihrer Clique einen Kiosk ausgeraubt, und Cobain haut aus seiner Pflegefamilie ab, die es sichtlich gut mit ihm meint. Das ist sie also, die Jugend von heute. Kiffer, Kriminelle und Kaputte. Könnte man denken. Doch in den Filmen, die im Rahmen des Jugendprogramms „Generation 14plus“ laufen, eröffnen sich ganz andere Geschichten. Norge etwa, die Hauptfigur aus „Danmark“, ist tatsächlich das, was man einen „Slacker“ nennt. Abhängen, Kiffen, Party machen, mehr will er nicht. Er ist so haltlos wie die unruhige Handkamera und manchmal auch ebenso nervig. Er sei „wohl kein Boyfriend-Material“, erkennt die 16-jährige Josephine. Trotzdem hat sie es auf ihn abgesehen und eröffnet ihm nach einer schnellen Nummer auf dem Sessel, dass sie von ihm schwanger sei. Der Zuschauer weiß, dass sie das schon lange ist, aber das Mädchen will jemanden, der für sie da ist und hat sich diesen rotblonden Jüngling ausgesucht und damit tatsächlich eine gute Wahl getroffen.


Für Golsa dagegen ist in dem iranischen Drama „Dressage“

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