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26.4., 22.30-00.00, arte (ERSTAUSSTRAHLUNG)

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Der Dokumentarist Ulrich Seidl begleitet ein knappes Dutzend wohlhabender Österreicher auf der Großwildjagd in Namibia. Mit akribischer Genauigkeit protokolliert er das Handwerk der Jagd von der Pirsch bis zum Ausweiden des Wildbrets und lässt die Jäger in Gesprächen über ihr inneres Empfinden erzählen. Dabei geht es neben dem System der Großwildjägerei vor allem um die psychische und kulturelle Disposition des Jagens sowie um das Tabu des Tötens von Tieren, während der Film das Thema Rassismus nur am Rand streift. – Sehenswert ab 16.

Foto: Ulrich Seidl Filmprod.

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