Kurzfilmnacht: Märchenhaft

16.5., 00.30-02.00, BR FERNSEHEN

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Kompensierte Alltagsdramen und der Blick auf seltene Begebenheiten gelten gemeinhin als Hauptbetätigungsrahmen von deutschen Kurzfilm-Regisseuren. Dass daneben auch übersinnliche Einschübe gar nicht selten vorkommen, zeigt die Zusammenstellung von sechs Kurzfilmen durch das Bayerische Fernsehen für die heutige Kurzfilmnacht. Dabei reicht die Palette von riskanten Zaubertricks bei einem unharmonischen Familientreffen im Beitrag „Fauler Zauber“ bis zum Puppen-Trickfilm „Wohin ist, der ich war und bin“, den der Schauspieler und Marionettenspieler Matthias Bundschuh nach der Erzählung „Der Dschin. Ein Märchen“ von Franz Werfel umsetzte (der Film wird durch ein Making-of ergänzt). In animierter Form stehen in „Café d’Amour“ Tassen und Teller, Stühle und Servierwagen einem Liebespaar in den 1920er-Jahren bei, während „Kummernasch“ und „Nelly“ verängstigte Kinder teilweise surreale Erfahrungen machen lassen. – Ab 14.

Foto aus „Fauler Zauber“: BR/East End Film/Jakob Seemann

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