Fahrraddiebe

28.5., 22.30-23.55, arte

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Eines der berühmtesten und einflussreichsten Werke der Kinogeschichte, der stilbildende Film des italienischen Neorealismus: Einem Arbeitslosen wird das Fahrrad gestohlen, ohne das er den neuen Job als Plakatankleber nicht ausüben kann. Der Diebstahl bedroht ihn damit in seiner Existenz, die Polizei kann ihm jedoch nicht helfen. Vergeblich durchstreift er deshalb mit seinem kleinen Sohn auf eigene Faust Rom, um die Diebe zu stellen und das Rad wiederzufinden, und greift schließlich aus Not heraus zu einem Mittel der Verzweiflung.

Ein Szenario, wie es einfacher kaum scheinen könnte, verdichten Regisseur Vittorio de Sica, Drehbuchautor Cesare Zavattini und ihre fantastischen Laiendarsteller zu einem ergreifenden Meisterwerk, in dem sich lebendige Erzählweise, Sensibilität, menschliche Wärme und eine soziale Aussage ohne Sentimentalität miteinander verbinden. – Sehenswert ab 12.

Foto: ARD/Degeto

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