Berlinale 2018: "Styx" (Panorama)

Ein politischer Hochsee-Thriller von Wolfgang Fischer hat den Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung gewonnen.

Diskussion

Deutsche Filme sind allzu oft nicht mutig und innovativ. Gerade wenn das Fernsehen an Produktionen beteiligt ist (was meistens der Fall ist), herrscht zu oft der Kompromiss der Quotentauglichkeit vor; da darf man sich nicht von den wenigen „Tatort“-Avantgarde-Experimenten blenden lassen. Bisweilen gibt es aber doch echten Mut zum Risiko, und wenn der dann auch belohnt wird, freut das umso mehr. Bei Wolfgang Fischers Film „Styx“ ist das der Fall. Leicht hätte da alles ganz konventionell werden können: Ein, zwei Besatzungsmitglieder mehr auf dem Boot, und man hätte der Herausforderung der Stille, der Dialoglosigkeit aus dem Weg gehen können. Nichts

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