Wind River

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Der Film beginnt mit einer irritierenden Sequenz, mit Bildern, die gleichzeitig schön und erschreckend sind: eine tief verschneite Landschaft, in der eine junge Frau um ihr Leben rennt. Man hört nichts als den Wind und eine wispernde indianische Stimme, die Zeilen eines Gedichts rezitiert. Die Frau bricht in der eisigen Kälte zusammen. Es wird den ganzen Film um ihr Schicksal gehen, um die Frage, wer ihr das angetan hat, bis die Geschichte in einer anderen Szene kulminiert, hoch in den verschneiten Bergen, in denen der Täter, der die junge Frau verprügelt und vergewaltigt hat, deren Schicksal am eigenen Leib erfährt. Der Film von Taylor Sheridan lebt von Gegensätzen. Sein Amerika hat zwei Gesichter. Es ist das Amerika, das er liebt, und es ist das Amerika, das er hasst. Sheridan hat für „Sicario“ (fd 43 380) und „Hell or High Water“ (fd 43 399)

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