Locarno Filmfestival

Freitag, 03.08.2018

Erste Eindrücke und Filme vom 71. Filmfestival in Locarno

Diskussion

Der Wechsel von Festivaldirektor Carlo Chatrian zur Berlinale war in den ersten Tagen des Filmfestivals von Locarno das große Thema unter den Besuchern. Ein komisches Gegengewicht gegen Abschiedsschmerz setzten die Eröffnungsfilme auf der Piazza Grande. Außerdem gab es im Wettbewerb mit einem Film von Liang Ying schon einen ersten würdigen Anwärter auf die „Leoparden“, die Preise des Festivals.


Das 71. Locarno Festival (1.8.-10.8.) findet 2018 zum sechsten und letzten Mal unter der künstlerischen Leitung von Carlo Chatrian statt, der künftig in der Nachfolge von Dieter Kosslick der „Berlinale“ vorstehen wird. Der Direttore mit dem krausen Haar, der mit seinem oft kecken Witz, seinem Charme, seiner riesigen Liebe zum Kino und seinem humanen Engagement Locarno vielleicht besser zu führen verstand als alle seiner Vorgänger, hatte im Vorfeld zum Abschied viel Comedy versprochen. Zu sehen gab es in den ersten Locarno-Tagen – neben dem Laurel-und-Hardy-Klassiker „Liberty“ als Auftakt, der im Rahmen der diesjährigen Retrospektive zu Hollywood-Regisseur Leo McCarey gezeigt wurde – in ersten Wettbewerbs-Beiträgen aber auch ausnehmend viel langsames Sterben.

Er werde Locarno, vor allem die Abendvorstellungen auf der Piazza, vermissen, ließ Carlo Chatrian schon bei der Pressekonferenz zum 71. Locarno Festival verlauten. Und man weiß es schon jetzt: man wird nächstes J

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