„Tatort: „Die Musik stirbt zuletzt“

Freitag, 03.08.2018

Die Krimireihe wagt wieder ein formales Experiment: Regisseur Dani Levy inszeniert die Schweizer Kommissare Ritschard/Flückiger in einem „One Shot“ ohne sichtbare Schnitte.

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Dieser „Tatort“ fällt aus der Reihe – wohlkalkuliert. Inhaltliche und formale Experimente haben bereits eine gewisse Tradition innerhalb der Krimi-Reihe; in den letzten Jahren begegnet man ihnen gehäuft. Nun also der Versuch mit einem „One Take“, wie ihn auf der Kinoleinwand zum Beispiel 2015 Sebastian Schippers „Victoria“ vorgemacht hat: „Die Musik stirbt zuletzt“, inszeniert von Dani Levy („Alles auf Zucker!“, „Die Welt der Wunderlichs“) besteht in seiner Gänze aus nur einer Kameraeinstellung. Und er spielt nahezu ausschließlich an einem Ort, im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL), das mit seiner klar gegliederten, modernen Außenarchitektur und seinen labyrinthischen Gängen im Innern einen sehr atmosphärischen, suggestiven Drehort, ja fast so etwas wie eine weitere Hauptfigur des Dramas abgibt. Hier versammelt sich zu Beginn eine schweizerische

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