dfi-Symposium "Dokumentar-Film-Kultur"

Die Dokumentarfilminitiative lädt zum Herbst-Symposium am 20./21. September nach Köln

Diskussion

Die Dokumentarfilminitiative hat sich 2018 ein Jahresthema verordnet: die Frage, welche „Dokumentar-Film-Kultur“  erstrebenswert ist? Welche Filme wollen die Kreativen in Zukunft selbst auf der Leinwand sehen? Welche Strukturen befördern individuelle Handschriften und Herangehensweisen? Wie sehr muss man dafür über den Filmbereich hinaus auf die Digitalisierung in anderen Kunstsparten und Kulturbereichen schauen?

Das Herbst-Symposium am 20./21. September findet in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln in der dortigen Aula statt und ist als Arbeitskonferenz konzipiert, die in Vorträgen, Impulsen und moderierten Workshops vier Themenbereiche ventiliert. Es gilt dabei technische, ästhetische wie rechtliche Veränderungen zu beleuchten und nicht nur die ökonomischen Bedingungen. Deshalb lauten die vier Arbeitsfelder: 1. Aufmerksamkeit/Wahrnehmung, 2. Filmbildung, 3. Autorschaft und 4. Digitale Bilder.

Vorrangig eingeladen sind Filmemacher, Produzenten und Interessierte aus verwandten Gewerken und Branchen sowie der filmische Nachwuchs. Als Vortragende sind unter anderem der Netzkünstler Hans Bernhard benannt, der über Aufmerksamkeit und Wahrnehmung im Netz spricht, Andreas Wildfang von der Online-Plattform realeyz.de sowie Sabine Rollberg und Hanka Kastelicová, die über eine Fallstudie zum Thema Kooperation von Public TV und Pay-TV berichten.

Weitere Referenten sind Rüdiger Suchsland, Alejandro Bachmann, Roger Gonin und Matthias Hornschuh sowie die Regisseure Ulrike Franke, Sabine Herpich und Luzia Schmid. Im Rahmen des Symposiums wird auch der Film „The Other Side of Everything“ von Mila Turajlić gezeigt.

Die Ergebnisse des ersten Teils von „Dokumentar-Film-Kultur“ über „Netzwerke und Kollektive“ sowie Formen der Selbstorganisation von Filmschaffenden, der im April 2018 stattgefunden hat, können auf der Website der Initiative unter www.dokumentarfilminitiative.de nachgelesen werden (hier). Dort werden später auch die Resultate des zweiten Teils veröffentlicht.

Programm, Angaben zu den Referenten, kurze Aufrisse der Vorträge und die Details der Anmeldung finden sich hier.

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