Berlin als Baustelle: Zur Wiederaufführung von „Berlin Babylon“

Dienstag, 25.09.2018

Ab 27. September läuft Hubertus Siegerts architektonische Langzeit-Studie über den Neubau der Hauptstadt Berlin wieder im Kino

Diskussion

Nicht zu verwechseln mit der Krimiserie „Babylon Berlin“: Der Dokumentarfilm „Berlin Babylon“ von Hubertus Siegert stammt aus dem Jahr 2001 und porträtierte als dokumentarische Langzeitstudie das Nachwende-Berlin als große Baustelle, über und unter der Erde. Der außergewöhnliche Film, der ohne Kommentar aus Bildern, O-Tönen und Musik der „Einstürzenden Neubauten“ eine Art „Symphonie der Großstadt“ in einer Phase ihres Wandels entwarf, erlebt nun in einer digitalisierten 4k-Fassung eine Wiederaufführung im Kino: In Berlin wird er ab 27. September im Hackesche Höfe Kino (täglich um 15.00) und im Kino Filmkunst 66 (immer sonntags um 15.15) bis Jahresende auf dem Programm stehen.


Hier die Filmdienst-Kritik zu „Berlin Babylon“ von Cornelia Fleer:

Seit dem Fall der Mauer befindet sich Berlin in einem rasanten Umbau, bei dem die Repräsentationsfunktion zuweilen kuriose Baublüten in den Himmel treibt. Ist Berlin zum Inbegriff des architektonischen Fortschritts geworden? An architektonischen Superlativen wird jedenfalls nich

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren