Das Filmrätsel des Monats: Mary Shelley & Frankenstein

Das aktuelle Filmrätsel dreht sich im Dezember um Mary Shelley und „Frankenstein“-Filme. Zu gewinnen gibt es wieder viele sehenswerte Filme auf DVD/BD.

Diskussion

2018 jährte sich zum 200. Mal die Erstveröffentlichung eines der einflussreichsten Romane der englischsprachigen Literatur: „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“. Seine Verfasserin Mary Shelley (1797-1851) schrieb sich mit ihrem Debüt unmittelbar in die Literaturgeschichte ein und positionierte sich neben ihrem umschwärmten Dichter-Ehemann Percy Bysshe Shelley, an den Erfolg ihres Erstlings konnte sie allerdings mit späteren Werken nicht mehr anknüpfen. Neben anderen Jubiläumsfeierlichkeiten dieses Jahr wurde die Autorin auch mit der Filmbiografie „Mary Shelley“ von Haifaa Al-Mansour geehrt, die am 27. Dezember in den deutschen Kinos anläuft.


Passend zum Start von „Mary Shelley“ drehen sich auch unsere Gewinnspielfragen im Dezember um Mary Shelley und Frankenstein:

Frage 1: Unter den zahlreichen (meist eher freien) Verfilmungen von Mary Shelleys „Frankenstein“-Roman hat die in den 1930er-Jahren von den Universal-Studios produzierte Trilogie „Frankenstein“, „Frankensteins Braut“ und „Frankensteins Sohn“ besonderen Klassikerstatus erreicht. Wer setzte die beiden ersten Filme der Reihe in Szene?

Frage 2: Noch mehr als der Wissenschaftler Viktor Frankenstein mit seinen Gottesallüren hat seine Kreatur in der Filmgeschichte Eindruck hinterlassen – so sehr, dass der Name „Frankenstein“ oft fälschlich auf das Wesen aus Leichenteilen und Schrauben übertragen wurde. Die Kreatur hat wohl auch deshalb den Ruf der dankbareren Rolle erhalten. Welcher veritable Filmstar übernahm diesen Part in Kenneth Branaghs „Mary Shelley’s Frankenstein“?

Frage 3: Kaum ein anderer Stoff hat so zahllose Ableger gefunden. Während viele eher dürftige Horror- und Science-Fiction-Filme sich mit dem „Frankenstein“-Namen den Anschein von ein wenig Klasse verliehen haben, finden sich quer durch die Filmgeschichte auch immer wieder einfallsreiche Parodien und liebenswerte Hommagen. Stilvoll als Stop-Motion-Animation in Schwarz-weiß präsentierte sich zum Beispiel 2012 ein Film des ausgewiesenen Grusel-Liebhabers Tim Burton, der damit einen eigenen frühen Kurzfilm wieder aufgriff. Wie heißt der Film?


Teilnehmer des Gewinnspiels schreiben bitte eine Mail an redaktion@filmdienst.de mit dem Betreff „Shelley“, Antworten auf die drei Fragen und einer Angabe, welcher Film im Fall des Gewinnens gewünscht wird - und dort, wo es beide Möglichkeiten gibt, ob es die DVD oder die Blu-ray sein soll. Bitte vergessen Sie außerdem auch nicht Ihre Postadresse, damit die Gewinne auch verschickt werden können.

Viel Erfolg!

Teilnahmeschluss ist der 31. Dezember.


Zu gewinnen sind auch im Dezember wieder hochwertige DVDs und Blu-rays. Die Gewinne im Überblick:

- BlacKkKlansman (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 21.12., Anbieter: Universal), satirisch-komödiantisch gefärbtes, unterschiedliche Genres mischendes Drama über einen afroamerikanischen Polizisten, der in den 1970er-Jahren mit einem weißen, jüdischen Kollegen den Ku Klux Klan infiltriert (Regie: Spike Lee, mit John David Washington, Adam Driver, Topher Grace, Corey Hawkins). Die FILMDIENST-Kritik.


- Die Frau, die vorausgeht (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 7.12., Anbieter: Tobis), kraftvoll-episches, eindringliches Western-Drama über die Begegnung der Malerin Catherine Weldon mit dem im Reservat lebenden Sioux-Häuptling Sitting Bull und ihre allmähliche Freundschaft (Regie: Susanna White, mit Jessica Chastain, Michael Greyeyes, Sam Rockwell, Ciarán Hinds). Die FILMDIENST-Kritik.


- The Happy Prince (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 6.12., Anbieter: Concorde), opulente Filmbiografie von und mit Rupert Everett über die letzten Lebensjahre des irischen Schriftstellers Oscar Wilde, das sich von manchen vorherrschenden Mythen über den Autor abhebt und mit seinem kenntnisreichen Zugriff auf Wildes Leben und Zeit überzeugt (mit Colin Morgan, Edwin Thomas, Colin Firth, Emily Watson). Die FILMDIENST-Kritik.


- Meine teuflisch gute Freundin (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 4.12., Anbieter: EuroVideo), treffliche besetzte, mit authentisch-altersgerechten Dialogen glänzende Teenie-Komödie als charmante Abwandlung des Mephisto-Motivs (Regie: Marco Petry, mit Emma Bading, Janina Fautz, Emilio Sakraya, Ludwig Simon). Die FILMDIENST-Kritik.


- Auf der Suche nach Ingmar Bergman (DVD+Buch „Reisen im Bergmanland“, Erscheinungstermin: 14.12., Anbieter: Weltkino (Buch: Wiesenburg Verlag)), dokumentarische Annäherung an Leben und Werk des schwedischen Filmemachers durch seine deutsche Kollegin Margarethe von Trotta, mit markanten und überraschenden Bewertungen seiner Arbeit. (Regie: Margarethe von Trotta & Felix Moeller). Achtung: Erscheint nur auf DVD! Die FILMDIENST-Kritik.


- Nach dem Urteil (DVD, Erscheinungstermin: 21.12., Anbieter: Weltkino), schonungsloses, beklemmend-spannendes Drama mit beeindruckenden Darstellern über einen Scheidungskrieg, in dem die Gewalttätigkeit des Vaters sich auch auf die Psyche seines elfjährigen Sohnes auswirkt (Regie: Xavier Legrand, mit Denis Ménochet, Léa Drucker, Thomas Gioria, Mathilde Auneveux). Achtung: Erscheint nur auf DVD! Die FILMDIENST-Kritik.


Für Teilnehmer des November-Gewinnspiels hier noch die richtigen Antworten zum Filmrätsel um Nick Hornby:

1. Baseball

2. Stephen Frears

3. Pierce Brosnan


Foto aus „Mary Shelley“: IFC Films

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