Deutscher Kurzfilmpreis 2018

Diskussion

Am 28. November 2018 wurden einmal mehr die Deutschen Kurzfilmpreise vergeben, die jährlich in mehreren Kategorien herausragende Kurzfilme ehren und die höchstdotierte Auszeichnung für kurze Filme in Deutschland sind. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, verlieh die Preise im Rahmen einer Gala in Potsdam an folgende Preisträgerinnen und Preisträger:


In der Kategorie „Spielfilme mit einer Laufzeit bis 10 Minuten“ : Daniel Popat für „Hostel

Jurybegründung: Eine "hervorragende cineastische Miniatur über Leidenschaft und Verführung, Wahrheit und Täuschung – erfrischend spontan, charmant und authentisch"


In der Kategorie „Spielfilme mit einer Laufzeit von mehr als 10 bis 30 Minuten“ : Sophia Bösch für „

Jurybegründung: Ein "emotional bewegender Film", der vom Erwachsenwerden erzählt und "durch seine starke Bilderwelt ein vielschichtiges Beziehungsgeflecht schafft".


In der Kategorie „Animationsfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten“: Florian Maubach für „Räuber & Gendarm

Jurybegründung: Die Geschichte über eine Gruppe Teenagerkids "scheint wie ein Versuch gegen die Unbarmherzigkeit der Zeit anzutreten, die aus ihnen Erwachsene machen wird, schneller als sie es wollen und schneller als sie es verstehen können"


In der Kategorie „Experimentalfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten“: Brenda Lien für „Call of Comfort

Jurybegründung: Ein "visionärer Blick in unsere nahe Zukunft", der "nichts Gutes" verheiße, doch "eine vergnügliche Warnung an all jene“ sei, „die noch nicht glauben, dass es für den Menschen, wie wir ihn kannten, bereits längst zu spät ist."


In der Kategorie „Dokumentarfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten“: Ann Sophie Lindström und Uwe H. Martin für „The Bitter with the Sweet

Jurybegründung: "Eine bestechend ehrliche Geschichte über zwei Menschen, die oft nicht miteinander, aber noch viel weniger ohne den anderen sein können."


Ein fakultativer Sonderpreis für einen herausragenden Film mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten ging an Julian Anselmino für „Impreza - Das Fest“.


Weitere Informationen: www.deutscher-kurzfilmpreis.de

Foto: © Deutscher Kurzfilmpreis



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