Golden Globes 2019

Montag, 07.01.2019

Am 6.1. wurden die wichtigsten amerikanischen Filmpreise neben den "Oscars" vergeben

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Bryan Singers „Bohemian Rhapsody“ wurde bei der Verleihung der Golden Globes am 6.1. als bester Film in der Kategorie Drama ausgezeichnet: Das Porträt der Band Queen und ihres Frontmanns Freddie Mercury setzte sich gegen die Konkurrenz von „Black Panther“, „BlacKkKlansman“,„Beale Street“ und „A Star Is Born“ durch, die ebenfalls nominiert waren, und bescherte zudem Hauptdarsteller Rami Malek die Auszeichnung als bester Schauspieler in der Kategorie Drama.

Ebenfalls zu den Gewinnern des Abends zählte die Netflix-Produktion „Roma“: Sie wurde als bester fremdsprachiger Film geehrt und setzte sich damit u.a. gegen Florian Henckel von Donnersmarcks „Werk ohne Autor“ durch; Alfonso Cuarón, der mit dem Drama seine eigene Kindheit im Mexico City der 1970er-Jahre reflektiert, wurde außerdem als bester Regisseur geehrt – nach dem „Goldenen Löwen“ in Venedig ein weiterer Triumph für den Film.

Als bester Animationsfilm wurde „Spider-Man: A New Universe“ ausgezeichnet: Trotz hochkarätiger Konkurrenz, u.a. durch Wes Andersons „Isle of Dogs“ und die Pixar-Produktion „Die Unglaublichen 2“ begeisterte der Film, der formal auf hinreißende Weise dem Begriff „Comicverfilmung“ neues Leben einhaucht, die Mitglieder der Hollywood Foreign Press Association, die die „Golden Globes“ jährlich verleihen, am meisten.


"Spider-Man: A New Universe"
"Spider-Man: A New Universe"

In der Kategorie „Musical & Comedy“ konnte der Film „Green Book - Eine besondere Freundschaft“ gleich mehrere „Golden Globes“ auf sich vereinen: als bester Film, für das beste Drehbuch sowie für Mahershala Ali als besten Nebendarsteller. „Green Book“-Hauptdarsteller Viggo Mortensen, der ebenfalls nominiert war, musste die Trophäe allerdings Christian Bale für seine Leistung in Adam McKays „Vice – Der zweite Mann“ überlassen.

Als beste Hauptdarstellerinnen wurden Glenn Close und Olivia Colman geehrt: Close triumphierte als beste Darstellerin in der Kategorie Drama für ihre Leistung im Film „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (der seit 3.1. in den deutschen Kinos läuft); die Britin Olivia Colman, u.a. bekannt dank der Serie „Broadchurch“, wurde in der Kategorie Musical & Comedy für ihre Darstellung der Queen Anne in Yorgos Lanthimos’ Historienfilm „The Favourite“ geehrt (der am 24.1. bei uns ins Kino kommt).

Unter den Preisträgern in den Serien-Kategorien, war u.a. die bei Amazon Prime ausgestrahlte Serie „The Kominsky Method“ von „Big Bang Theory“-Erfinder Chuck Lorre: Sie wurde als beste Serie im Bereich Musical & Comedy geehrt und bescherte Altstar Michael Douglas einen „Golden Globe“ als bester Darsteller.


"Green Book"
"Green Book"


Hier eine Übersicht über alle Kino-„Golden Globes“:

Bester Film - Drama: „Bohemian Rhapsody

Beste Schauspielerin in einem Film – Drama: Glenn Close (für „Die Frau des Nobelpreisträgers“)

Bester Schauspieler in einem Film – Drama: Rami Malek (für „Bohemian Rhapsody)

Bester Film – Musical & Comedy: „Green Book

Beste Schauspielerin in einem Film – Musical & Comedy: Olivia Colman (für „The Favourite“)

Bester Schauspieler in einem Film – Musical & Comedy: Christian Bale (für „Vice“)

Bester Film - Animation: „Spider Man: A New Universe

Bester Film - fremdsprachig: „Roma“ von Alfonso Cuarón (Mexiko)

Beste Nebendarstellerin: Regina King (für „Beale Street“)

Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali (für „Green Book“)

Beste Regie: : Alfonso Cuarón (für „Roma“)

Bestes Drehbuch: „Green Book“ (von Nick Vallelonga, Brian Hayes Currie und Peter Farrelly)

Beste Filmmusik: „Aufbruch zum Mond“ von Justin Hurwitz

Bester Originalsong: „Shallow“ von Lady Gaga (für „A Star is Born“)


Weitere Golden Globes Gewinner

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