Nominierungen für den "Preis der deutschen Filmkritik"

Mittwoch, 23.01.2019

Favoriten für den Preis sind die Filme „Das unmögliche Bild“ von Sandra Wollner, „Alles ist gut“ von Eva Trobisch und „Das Milan-Protokoll“

Diskussion

Das Vorbild der US-amerikanischen Academy ist kaum zu toppen, doch der „Verband der deutschen Filmkritik“ gibt sich sichtlich Mühe, es der Hollywood-Lobby gleichzutun. Einen Tag nach den „Oscar“-News lanciert der Zusammenschluss der deutschen Filmkritiker ihre Nominierungen für die besten deutschen Filme des Jahres 2018; bei der Verleihungsgala haben sie sogar die Nase vorne; während die goldenen „Oscar“-Statuen am Sonntag, 24. Februar, überreicht werden, präsentiert der Verband seine Gewinner bereits am Montag, 11. Februar.

Favoriten für den Preis sind in 2018 die Filme „Das unmögliche Bild“ von Sandra Wollner (vier Nominierungen), „Alles ist gut“ von Eva Trobisch und „Das Milan-Protokoll“ von Peter Ott (je drei Nominierungen). Daneben gehen die Filme von Christian Petzold, Ulrich Köhler und Josef Bierbichler ins Rennen um einen der in zwölf Kategorien vergebenen Preise. Die insgesamt 44 Nominierungen verteilen sich auf 29 Filme.

Den Ehrenpreis erhält der Filmemacher Rudolf Thome. Damit wird ein Regisseur geehrt, der beispielhaft seinen Weg gegangen ist, mit einer eigenen Erzählweise, oft nahe am Genrefilm und dem Kino stets eng verbunden. „Thome ehren wir als Porträtist von Liebesbeziehungen und Beziehungsproblemen sowie als Regisseur der Frauen. An dieses ebenso einfache wie radikale Kino zu erinnern, ist heute mehr denn je angesagt“, heißt es in einer Mitteilung der Kritiker. Der unregelmäßig verliehene „Innovationspreis 2018“ geht an die Filmverleihe „eksystent“ und „Grandfilm“, „die mit ihrem Prog

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