Das Filmrätsel des Monats: Juliette Binoche

Das aktuelle Filmrätsel dreht sich im Februar um die französische Schauspielerin Juliette Binoche. Zu gewinnen gibt es wieder viele sehenswerte Filme auf DVD/BD

Diskussion

Die 1964 geborene französische Schauspielerin Juliette Binoche ist eine der meistumworbenen Vertreterinnen ihres Berufstandes. Seit ihrem Durchbruch als junge Aktrice in den 1980er-Jahren hat sie neben Auftritten in internationalen Kassenschlagern wie „Der englische Patient“ insbesondere mit vielen der großen zeitgenössischen Autorenfilmer von Jean-Luc Godard, André Téchiné und Léos Carax bis zu Abbas Kiarostami, David Cronenberg und aktuell mit Naomi Kawase für „Die Blüte des Einklangs“ (Kinostart: 14.2.) zusammengearbeitet. Ihre Wertschätzung spiegelt sich auch in zahlreichen Preisen, wozu die seltene Trias von Auszeichnungen auf den drei größten Filmfestivals in Cannes, Venedig und Berlin zählt. Nach Berlin kehrt sie im Februar 2019 wieder zurück, wo sie als Präsidentin der Wettbewerbsjury bei der "Berlinale" vorsteht.


Passend zum Start von „Die Blüte des Einklangs“ und der „Berlinale“ drehen sich auch die Gewinnspiel-Fragen im Februar um Juliette Binoche:

Frage 1: In den 1990er-Jahren sicherte sich der polnische Regisseur Krzysztof Kieslowski die Dienste von Juliette Binoche für die Hauptrolle im Auftakt seiner sogenannten „Drei Farben“-Trilogie. Auf welche der drei Farben aus der französischen Flagge bezieht sich dieser Film über Trauer, Isolation und Freiheit?

Frage 2: In Interviews hat Juliette Binoche bekräftigt, dass sie sich selbst nicht als eine der großen Französinnen betrachte – im Gegensatz zu bedeutenden Schriftstellerinnen des Landes wie Marguerite Duras oder Simone de Beauvoir. Eine weitere französische Autorinnen-Ikone, die sich unter einem männlichen Pseudonym bereits im 19. Jahrhundert Ruhm erwarb, stellte Juliette Binoche 1999 in „Das Liebesdrama von Venedig“ dar. Wen spielte sie in dieser Filmbiografie?

Frage 3: Die immer wieder erstaunliche Bandbreite von Juliette Binoche tritt besonders im direkten Vergleich unterschiedlicher Arbeiten für ein und denselben Filmemacher hervor. So wechselte sie von der tragischen Rolle der unglücklichen Künstlerin in „Camille Claudel 1915“ (2013) mühelos zur überkandidelten Adligen in „Die feine Gesellschaft“ (2016). Welcher Franzose führte bei beiden Filmen Regie?


Teilnehmer des Gewinnspiels schreiben eine Mail an redaktion@filmdienst.de mit dem Betreff „Juliette“, Antworten auf die drei Fragen und einer Angabe, welcher Film im Fall eines Gewinns gewünscht wird - und dort, wo es beide Möglichkeiten gibt, ob es die DVD oder die Blu-ray sein soll. Bitte vergessen Sie außerdem auch nicht Ihre Postadresse, damit die Gewinne auch verschickt werden können.

Viel Erfolg!

Teilnahmeschluss ist der 28. Februar.


Zu gewinnen gibt es auch im Februar wieder hochwertige DVDs und Blu-rays. Die Gewinne im Überblick:

- Girl (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 22.2., Anbieter: DCM). Ein berührendes, von der Arbeit und dem Leiden am (falschen) Körper begleitetes Innerlichkeitsdrama über ein 15-jähriges Transgender-Mädchen, das von den  Härten der Geschlechtsumwandlung, dem Training an einer Tanzakademie und den Wirren der Pubertät betroffen ist (Regie: Lukas Dhont, mit Victor Polster, Arieh Worthalter, Tijmen Govaerts, Oliver Bodart). Link zur Kritik.


- The Man Who Killed Don Quixote (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 7.2., Anbieter: Concorde). Eine visuell großartige Persiflage auf den berühmten Roman von Miguel de Cervantes mit einer Fülle an absurden Einfällen; die glücklich vollendete Umsetzung des von Regisseur Terry Gilliam über Jahrzehnte verfolgten Projekts (mit Adam Driver, Jonathan Pryce, Stellan Skarsgård, Olga Kurylenko). Link zur Kritik.


- The Guilty (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 22.2., Anbieter: Ascot Elite). In dem auf engstem Raum spielenden Thriller versucht ein Polizist, vom Telefon in der Notrufzentrale von Kopenhagen aus einer entführten Frau zu helfen (Regie: Gustav Möller, mit Jakob Cedergren, Jessica Dinnage, Omar Shargawi, Johan Olsen). Link zur Kritik.


- Wackersdorf (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 22.2., Anbieter: Alamode). Ein nuanciertes Zeitbild über den Widerstand der Oberpfälzer gegen den Bau einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf, festgemacht am Landrat von Schwandorf (Regie: Oliver Haffner, mit Johannes Zeiler, Peter Jordan, Florian Brückner, Anna Maria Sturm). Link zur Kritik.


- Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon (DVD/Blu-ray, Erscheinungstermin: 14.2., Anbieter: Majestic). Glänzend besetzte Tragikomödie, in der ein kauziger Gärtner mit seinem alten Doppeldecker-Flugzeug eine skurrile Reise quer durch Deutschland antritt (Regie: Florian Gallenberger, mit Elmar Wepper, Emma Bading, Monika Baumgartner, Dagmar Manzel). Link zur Kritik.


- Menashe (DVD, Erscheinungstermin: 1.2., Anbieter: mindjazz). Überwiegend in jiddischer Sprache mit Laiendarstellern gedrehtes Spielfilmdebüt, das über eine sanft-bescheidene Großstadtgeschichte einen spannenden Einblick in die Welt der orthodoxen chassidischen Juden von Borough Park, Brooklyn N.Y., bietet (Regie: Joshua Z Weinstein, mit Menashe Lustig, Yoel Falkowitz, Ruben Niborsk, Meyer Schwartz). Achtung: Erscheint nur auf DVD! Link zur Kritik.


Die richtigen Antworten des Januar-Gewinnspiels um Robin Hood:

1. Diebe

2. Sean Connery

3. Time Bandits


Foto aus „Die Blüte des Einklangs“. Verleih: Neue Visionen

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