Smoke (arte)

13.2., 22.45-00.30, arte

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Der 1947 geborene US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster spart in seinen Romanen nicht mit Anspielungen auf Filme und die Kinogeschichte. Kein Wunder also, dass er sich in den 1990er-Jahren auch als Regisseur und Drehbuchautor hervortat, wobei ihm sein größter Erfolg mit dem 1995 auf der „Berlinale“ preisgekrönten episodischen Drama „Smoke“ gelang. Wie so oft autobiographisch inspiriert, erzählen Auster und Co-Regisseur Wayne Wang darin von einem Tabakwarenladen in Brooklyn, der zum Dreh- und Angelpunkt einer Vielzahl von Geschichten über Freundschaften, Güte und solidarisches Handeln wird. Hieraus entstehen wundervoll gereihte Miniaturen, die sich in einem entspannten Rhythmus zur Einheit fügen.

Zuvor zeigt arte die Dokumentation „Paul Auster – Was wäre wenn“ (21.50-22.45), in der die Regisseurin Sabine Lidl den Autor zum Gespräch über sein letztes Großwerk „4 3 2 1“ trifft. Neben literarischen Fragen fließt dabei auch das Leben des Schriftstellers mit ein, außerdem kommen Wegbegleiter wie Wim Wenders und Austers Frau Siri Hustvedt zu Wort. – Sehenswert ab 14.


Foto aus „Smoke“: Miramax 1995/Lorey Sebastian

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