Vierzig Wagen westwärts (BR)

Freitag, 15.03.2019

29.3., 22.45-1.05, BR

Diskussion

Zahlreiche Western haben die Geschichte der Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert zur heroischen Epoche verklärt, in der tapfere Siedlertrecks gegen alle Widerstände und Gefahren das „wilde“ Land im Westen der USA in Besitz nahmen. Regisseur John Sturges, einer der großen Regisseure des Hollywoodkinos der 1950er und 1960er („Die glorreichen Sieben“, „Gesprengte Ketten“) lieferte mit „Vierzig Wagen Westwärts“ 1964 eine höchst vergnügliche, ironische Revision des Themas: In seinem Film wird ein Wagentreck voller Whiskeyfässer und Champagner auf den Weg geschickt, um die trockenen Kehlen in einer Bergmannsstadt zu ölen. Da die Reise quer durch das Indianergebiet führt, wird zum Geleitschutz Militär aus dem nahe gelegenen Fort abkommandiert. Doch nicht nur der Colonel (Burt Lancaster) mit seinen Mannen reitet dem Wagenzug mit dem Feuerwasser entgegen, sondern auch eine Schar aufgebrachter, gegen den Erzfeind Alkohol zu Felde ziehender Frauenrechtlerinnen – und natürlich die Indianer. Das Chaos ist davorprogrammiert und wird nicht besser, als sich auch noch ein Sandsturm ankündigt. Der BR flankiert die Ausstrahlung des Klassikers mit der Doku „Western Legenden Made in Hollywood“ (1.05-2.05).

©The Estate of John E.Sturges/BR

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