Preise bei der „Diagonale ’19“

Montag, 25.03.2019

Eine Übersicht über die Preise beim Festival des österreichischen Films (19.-24.3.2019)

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Bei der „Diagonale ’19“ wurden insgesamt 17 Filmpreise vergeben, darunter auch die mit je 21.000 Euro dotierten „Großen Diagonale-Preise“ des Landes Steiermark für den besten Kinospielfilm und den besten Kinodokumentarfilm sowie der Diagonale-Preis „Innovatives Kino“ der Stadt Graz. Neben den Hauptpreisen wurden herausragende Leistungen in den Bereichen Schauspiel, Bildgestaltung, Schnitt, Szenen- und Kostümbild sowie Sounddesign geehrt.

An den sechs Festivaltagen liefen knapp 180 Filme quer durch alle Gattungen. In vier Kinos und sechs Sälen wurden ein Querschnitt durch die aktuelle österreichische Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilm-Produktion geboten. Die Werkschau war dem Schauspieler Hanno Pöschl sowie Filmen gewidmet, die unter dem Titel „Projizierte Weiblichkeiten“ versammelt waren.


Bester Spielfilm: „Chaos“ von Sara Fattahi

Bester Dokumentarfilm: „The Remains – Nach der Odyssee“ von Nathalie Borgers

Bester innovativer Film (Experimental- oder Animationsfilm): „Wreckage takes a holiday“ von Jennifer Mattes

Beste Darstellerin: Joy Alphonsus in „Joy“

Bester Darsteller: Simon Frühwirth in „Nevrland“

Bester Kurzspielfilm: „Ene Mene“ von Raphaela Schmid

Bester Kurzdokumentarfilm: „Remapping the origins“ von Johannes Gierlinger

Bester Nachwuchsfilm: „Zufall & Notwendigkeit“ von Nicolas Pindeus

Beste künstlerische Montage Spielfilm: Peter Schreiner für „Garten“

Beste künstlerische Montage Dokumentarfilm: Arthur Summereder für „Die Tage wie das Jahr“

Beste Bildgestaltung Spielfilm: Klemens Hufnagl für „Bewegungen eines nahen Bergs“

Beste Bildgestaltung Dokumentarfilm: Christiana Perschon für „Sie ist der andere Blick“

Bestes Sounddesign Spielfilm: Pia Dumont für „Angelo“

Bestes Sounddesign Dokumentarfilm: Florian Kindlinger für „Erde“

Bestes Szenenbild: Andreas Sobotka, Martin Reiter für „Angelo“

Bestes Kostümbild: Carola Pizzini für „Joy“

Franz-Grabner-Preis: „Waldheims Walzer“ von Ruth Beckermann und „Leben für den Tod – Menschen auf dem Zentralfriedhof“ von Karin Berghammer und Krisztian Kerekes

Carl-Meyer-Drehbuchpreis: Jessica Lind für „Der Tag, an dem der Regen kam“ und Ulrike Kofler für „Full House“

Thomas-Pluch-Drehbuchpreis: Christian Frosch für „Murer – Anatomie eines Prozesses“ und Gregor Schmidinger für „Nevrland“

Kodak Analog-Filmpreis: Leena Koppe für „Der Boden unter den Füßen“


Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Diagonale.


Foto oben: Die Goldenen Nüsse der "Diagonale".

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