SIGNIS-Preis für „Cold War“

Freitag, 05.04.2019

Pawel Pawlikowskis elegischer Schwarz-weiß-Film um eine Liebe im Schatten des Kalten Krieges wurde vom Katholischen Weltverband für Kommunikation zum besten europäischen Film 2018 gekürt.

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In Cannes gab es für Pawel PawlikowskisCold War“ den Preis für die beste Regie, bei der Verleihung der Europäischen Filmpreise 2018 einen wahren Preisregen, u.a. für den besten Film: Das Drama um eine Liebesgeschichte, die durch die Brüche des Kalten Kriegs gezeichnet ist, war einer der großen Arthouse-Erfolge des letzten Jahres; nun wurde der Film am 1.4.2019 auch von SIGNIS, dem katholischen Weltverband für Kommunikation, als bester europäischer Film 2018 geehrt. Nach Pawlikowskis „Ida“ ist dies der zweite Film des polnischen Regisseurs, dem diese Ehre zuteilwird. „Cold War“ erzählt von einem polnischen Komponisten, der sich in der Nachkriegszeit in eine junge Elevin seines „Mazowsze“-Ensembles verliebt; es entspinnt sich eine Romanze, deren wechselvolle Geschichte durch die Wirren des Kalten Kriegs hindurch bis weit in die 1960er-Jahre in visuell außergewöhnlich stilisierten Schwarz-weiß-Bildern entfaltet wird. Der Film setzte sich in der Gunst der SIGNIS-Mitglieder gegen Matteo Garrones „Dogman“, Xavier Giannolis „Die Erscheinung“, Alice Rohrwachers „Glücklich wie Lazzaro“ und Wim Wenders’ „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ durch.

Mehr Infos bei signis.net


Foto: aus "Cold War", © Neue Visionen



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