Gewänder, Schwerter und Sandalen (arte)

Donnerstag, 11.04.2019

21.4., 20.15-23.20, arte

Diskussion

Die Antike war den großen Filmstudios der Welt von Anfang an ein gern genutzter Schauplatz für monumentale Produktionen, die unerhörten Aufwand an Kulissen, anderem Ausstattungsmaterial und Statisten erlaubten. Die Dokumentation „Mit Schwertern und Sandalen“ (22.25-23.20) von Jérôme Korkikian schlägt einen Bogen von der Entwicklung der Monumentalfilme in der Stummfilmzeit in die 1950er-Jahre, wo diese in Hollywood zu neuer Blüte reiften, über die Sandalenepen italienischen Zuschnitts bis zur letztlich mäßig erfolgreichen Wiederbelebung des Genres ab dem Jahr 2000 nach dem Ausreißer „Gladiator“. Korkikians Ansatz stellt dabei die Entstehungsorte ebenso heraus wie Stars zwischen Steve Reeves und Arnold Schwarzenegger und verbindet dies mit Interview sowie etliche Filmzitaten.

Zur Einstimmung gibt es vorab einen der Klassiker des Schwerter- und Sandalenfilms zu sehen: „Das Gewand“ (20.15-22.25) erzählt das legendenhafte Schicksal des Gewandes Jesu nach der Kreuzigung, das unter anderem einen zynischen römischen Feldherrn (Richard Burton) zum Anhänger des frühen Christentums macht. Der pittoreske Kolossalfilm war die erste Cinemascope-Produktion der Filmgeschichte und glänzt mit imposanten Massenszenen und Spezialeffekten. – Ab 14.


Foto aus „Das Gewand“: Twentieth Century Fox Film Corporation. Renewed 1981/All rights reserved

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