Bilderfallen: Rückblick aufs Internationale Frauenfilmfestival

Dienstag, 16.04.2019

Das 36. Internationale Frauen Film Festival in Dortmund

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"In Search..." (Foto © IFFF)
"In Search..." (Foto © IFFF)
Das Internationale Frauen Film Festival (IFFF) Dortmund / Köln zeigte in seiner 36. Ausgabe eine Woche lang rund 130 Filme aus 38 Ländern. Seit 2007 wird es im jährlichen Wechsel zwischen Dortmund und Köln veranstaltet. 2019 präsentierte sich das Festival in Dortmund unter der neuen künstlerischen Leiterin Maxa Zoller, die bereits in ihrem ersten Jahr spannende Impulse in das Programm einbringen konnte.


Gleich im Grußwort deutet sich der kämpferische Aufbruch zu neuen Taten an: Maxa Zoller spricht vom Erzählen versäumter Geschichten mit neuen Bildern und Worten; Wissenslücken seien zu stopfen und neue aufzureißen, das Kaleidoskop sollte weitergedreht werden und der Kompass sich verstellen. Ihre Wortwahl und der Elan, mit dem sie ihren Einstand feierte, zünden und prägen umgehend das Festival.

Im Programm tauchen auffällig viele Experimentalfilme auf. Gerade auf der großen Leinwand wirken Hybridfilme wie „Controfigura“ („Stand In“) der italienischen Künstlerin Rä di Martino, der in der Reihe „Fake Space“ gezeigt wurde, wie just gelandet aus dem Weltall. Schauplatz des Films ist die marokkanische Wüste, die oft für Hollywoodproduktionen genutzt wurde und deren als Ruinen zurückgelassene Filmkulissen als Inspiration zu Rä di Martinos Experimentalfilm dienten.

"Controfigura" (Foto: © Sligshot Films)
"Controfigura" (Foto: © Sligshot Films)

Der Protagonist ist die „Controfigura“, das „Stand In“, für ein Remake des Hollywoodfilms Der Schwimmer, der 1968 in die Kinos kam. Ein Mann nimmt sich vor, de

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