Nominierungen für den Deutschen Kamerapreis 2019

Mittwoch, 08.05.2019

Am 10. Mai wird der 29. Deutsche Kamerapreis vergeben. Insgesamt sind 28 Kreative in sieben Kategorien nominiert

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Am 10. Mai wird im Theater am Tanzbrunnen in Köln der 29. Deutsche Kamerapreis vergeben, mit dem die Arbeit von Bildgestaltern und Editoren in Zentrum gerückt wird. Die Preise werden in sieben Kategorien vergeben. Ein Preisträger steht bereits fest: Benedict Neuenfels erhält den Ehrenpreis.


Der „Deutsche Kamerapreis“ ist die wichtigste Auszeichnung für Kameraarbeit und Schnitt im deutschsprachigen Raum. Mit seiner 36-jährigen Geschichte zählt er zu den renommiertesten Medienpreisen überhaupt. Die Grundidee: Jene Künstler in den Vordergrund rücken, die sonst meist im Hintergrund bleiben, aber für die Qualität von Film- und Fernsehproduktionen maßgeblich verantwortlich sind – Kameraleute und Editoren.

Aus der Taufe gehoben wurde der Preis 1982 von der „Arbeitsgruppe Kölner Kamerapreis“. Anfangs wurde die Auszeichnung alle zwei Jahre im Rahmen der photokina in Köln verliehen, später dann jährlich. Aus diesem Grund wird im 37. Jahr auch „erst“ der 29. „Deutsche Kamerapreis“ verliehen. Insgesamt sind 28 Kreative in sieben Kategorien nominiert: Kinospielfilm, Fernsehen/Serie, Kurzfilm, journalistische Kurzformate, Dokumentarfilm, Dokumentation und Nachwuchspreis.

Ein Preisträger steht bereits fest: Benedict Neuenfels erhält den Ehrenpreis. Der WDR strahlt eine Zusammenfassung der Preisverleihung vom 10. Mai im Theater am Tanzbrunnen in Köln am 13. Mai (22.40-00.15 Uhr) aus.


Die Nominierungen für den „Deutschen Kamerapreis 2019“ im Einzelnen:


Kategorie: Kamera

Kinospielfilm

Friede Clausz für Lemonade

Christopher Aoun für Capernaum - Stadt der Hoffnung

Torsten Breuer für Ballon


Fernsehfilm / Serie

David Luther für Das Boot (Staffel 1, Episode 6)

Max Knauer für Tatort - Tiere der Großstadt

Bernhard Keller für Unser Kind


Kurzfilm

Jana Pape für „Mascarpone“

Pascal Reinmann für „Elephant in the room“

Karl Kürten für „I grew a statue“


Journalistische Kurzformate

Wolfgang Schick für „ARD Weltspiegel: Ein Höllenjob – Schwefelstecher am Vulkan“

Thomas Wittmann für „Wir in Bayern: Die hohe Küche –Hündeleskopfhütte“

Max von Matthiessen für „Donya - Unterwegs im Westen: Sex gegen Geld“


Dokumentarfilm

Mitja Hagelüken für „Wohin mit all der Liebe“

Ben Bernhard für „Lost Reactor“

Juan Sarmiento G. für Zentralflughafen THF


Dokumentation

Thomas Lütz für „Berlin putzt! Dreckige Zeiten: Von Saubermännern, Strippern und starken Jungs“ (Teil2)

René Schröter für „Aristoteles Onassis – Der Aufstieg zum reichsten Mann der Welt“

Der "Deutsche Kamerapreis" wird sowohl in der Kategorie "Kamera" wie auch in der Kategorie "Schnitt" vergeben.
Der "Deutsche Kamerapreis" wird sowohl in der Kategorie "Kamera" wie auch in der Kategorie "Schnitt" vergeben.

Kategorie: Schnitt

Kinospielfilm

Monika Willi für „Styx“


Fernsehfilm / Serie

Stefan Stabenow für Unser Kind


Kurzfilm

Nico Schlegel, Robert Stuprich für „Jemand und Niemand“


Journalistische Kurzformate

Nikola Gehrke für „Lebensgeschichten in Farbe – Die Malerin Ilana Lewitan“


Dokumentarfilm

Janine Dauterich für The war on my phone


Dokumentation

Carsten Piefke für „Berlin putzt! Dreckige Zeiten: Von Saubermännern, Strippern und starken Jungs“ (Teil 2)


Nachwuchspreise

Ahmed El Nagar für „Naiwan / Verlassen“

Natascha Vavrina für „Echo“

Lukas Nicolaus für „Blei“

Johanna Sofia Kausch für „Stara Nova Ljubav“

Noah von Thun für „Roll into future“


Foto: Benedict Neuenfels (oben)

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