Das fünfte Element (SAT.1)

Donnerstag, 16.05.2019

26.5., 20.15-22.50, SAT.1

Diskussion

2017 sorgte der französische Regisseur Luc Besson mit seinem extravaganten Science-Fiction-Epos Valerian – Die Stadt der tausend Planeten angesichts seiner überbordenden Einfälle noch mal für einige Momente des ehrfürchtigen Staunens, durch die jedes Bedürfnis nach sinnvoller Handlung ignorierende Reihung von Höhepunkten aber auch für Erschöpfungseffekte. 20 Jahre vor diesem Kassenflop hatte Besson dagegen mit seinem ersten Science-Fiction-Abstecher einen seiner größten Erfolge erzielt: „Das fünfte Element“ suhlt sich im Camp-Design und mixt eine Szenenfolge zusammen, in der keine Einstellung nicht Zitat, Eloge oder Parodie berühmter filmischer Vorgänger ist – von Metropolis bis Blade Runner, von Barbarella bis Total Recall. Grob entlanghangeln kann man sich zwischendurch an diesem Handlungsvorwand: Die in einem Frauenkörper wiedergeborene Inkarnation des Lebens (Milla Jovovich) trifft im 23. Jahrhundert auf den New Yorker Lufttaxifahrer, Korben Dallas (Bruce Willis), der mit ihrer Hilfe gegen die Vernichtung der Erde durch das Böse aufbegehrt. Laut, bunt und oft auf dem Niveau einer Freak-Show, gehört der Film dennoch zu den besten Beispielen für ein rein auf Überwältigung und Unterhaltung zielendes Science-Fiction-Genre. – Ab 14.


Foto: Tobis Filmkunst

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