Nevada Smith (arte)

Mittwoch, 05.06.2019

16.6., 20.15-22.20, arte

Diskussion

Die Filmdienst-Kritik aus dem Jahr 1966 lobte an Henry Hathaways Rache-Westerninsbesondere die ausdrucksvolle Schauspielkunst des jungen, natürlichen Steve McQueen in der Rolle des linkischen Farmersohnes, dem er Züge eines Typs zwischen Spencer Tracy und James Dean verleiht“: Mitte der 1960er-Jahre hatte McQueen bereits mit „Die glorreichen Sieben“ seinen Western-Einstand gegeben und befand sich seit „Gesprengte Ketten“ (1962) auf dem Weg in die A-Liga der Hollywoodstars. In „Nevada Smith“ ist die Transformation vom Jungspund zum ultracoolen Helden in den Film direkt eingeschrieben: McQueen spielt Max Sand, den Sohn eines Farmers und dessen indianischer Frau, die von Gangstern auf grausamste Weise ermordet werden. Der Sohn entgeht dem Massaker, lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine jahrelange Quest, um die Mörder zu finden und sie zu richten. Ein Waffen- und Pferdehändler nimmt sich seiner an und lehrt ihn den Umgang mit Colt und Messer, bis er schließlich mit der neuen Persona als „Nevada Smith“ für die Rache gewappnet ist. – Ab 16.


Foto: 2003 by Paramount Pictures Corporation/arte

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