Bellissima

Dienstag, 11.06.2019

Zwischen Drama und Satire angesiedelte Kritik am Filmbetrieb von Luchino Visconti.

Diskussion

Die ehrgeizige Maddalena Cecconi (Anna Magnani) will um jeden Preis ihre kleine Tochter Maria als Kinder-Filmstar groß rauskommen sehen. Das treibt sie absurden und kostspieligen Versuchen, das Mädchen vor den Filmemachern in Cinecittà anzupreisen, wo eine Gruppe sich einen Spaß daraus macht, die Mutter in ihrem Bemühen zu unterstützen, obwohl die Talentlosigkeit des Kindes offensichtlich ist. Auch wenn der aggressive Druck Maddalenas auf das Mädchen durchaus unsympathische Züge hat, zielt Viscontis Kritik auf den Filmbetrieb in seinen zynischen Eigenschaften. Zwischen Drama und Satire angesiedelt, bleibt der Film in seiner Aussage human und verrät Verständnis für die Wunschträume der einfachen Bevölkerung. – Sehenswert ab 16.

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Foto: StudioCanal

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