50 Jahre Mondlandung

Freitag, 05.07.2019

Arte feiert 50 Jahre Mondlandung, u.a. mit einem dokumentarischen Dreiteiler

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Ein halbes Jahrhundert ist es nun her, dass Astronaut Neil Armstrong am 21. Juli 1969 seinen „großen Schritt für die Menschheit“ unternahm und als erster Mensch einen Fuß auf die Oberfläche des Mondes setzte. Ein Ereignis, das nicht vom Himmel fiel, sondern das Ergebnis eines jahrelangen, zähen, mit enormem Aufwand geführten „Wettlaufs“ zwischen den Blockmächten USA und Sowjetunion war, bei dem es nicht nur um die Erforschung des Erdtrabanten, sondern vor allem um ganz irdische Machtansprüche und politische Repräsentation technischer Überlegenheit im Atomzeitalter ging.

In der arte Mediathek sind diverse Sendungen rund um die Mondlandung zusammengestellt.

Der dokumentarische Dreiteiler „Die Eroberung des Mondes“ rollt die höchst spannende Geschichte dieses Wettlaufs auf. Er beginnt in den späten 1950er Jahren, als am 4. Oktober 1957 russische Wissenschaftler den Satelliten „Sputnik“ in die Erdumlaufbahn schossen und damit einen großen technischen Vorsprung vor dem Gegner im Kalten Krieg, den USA, demonstrierten; diesen erhärteten sie, als am 12. April 1961 Juri Gagarin als erster Mensch ins All flog. Umso größer war der Druck auf die USA, das eigene Weltraumprogramm voran zu treiben – und sie holten bald auf: John Glenn umkreiste am 20. Februar 1962 als erster Amerikaner die Erde. Der Dokumentarfilm-Regisseur Robert Stone entfaltet diese und die anschließenden Etappen des Wettlaufs bis hin zur spektakulären Mondmission der „Apollo 11“, die Buzz Aldrin, Neil Armstrong und Mike Collins zu Mond führte, in den drei Teilen seiner Doku-Serie als faszinierenden Wissenschafts- und Polit-Krimi und entwirft mit Hilfe von Archivmaterial und Zeitzeugeninterviews ein akribisches Zeitbild, das das ikonische Ereignis „Mondlandung“ in den großen historischen Kontext einbettet.

Der komplette Mehrteiler ist hier in der arte Mediathek verfügbar

Außerdem zu sehen: Véronique Préaults 2018 entstandene Dokumentation „Wem gehört der Mond?“ (22.00-22.50), die das Ringen um den Mond, das im Kalten Krieg begann, bis in die Gegenwart weiter verfolgt: Immer mehr Privatinvestoren wollen den Mond wirtschaftlich rentabel machen; China, Europa, die USA und einige Schwellenländer unterstützen die Kommerzialisierung des Alls. Die Dokumentation gibt Einblicke in die Akteure dieser neuen Konkurrenz und erläutert die wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen.

Weitere Beiträge rund um die Mondlandung in der arte Mediathek finden Sie hier



Foto: © NASA

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