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Paradies: Hoffnung

Mittwoch, 08.01.2020

Dritter Film der "Paradies"-Trilogie von Ulrich Seidl

Diskussion

Eine introvertierte 13-jährige Schülerin (Melanie Lenz), die stark übergewichtig ist, nimmt mit anderen Jugendlichen in den Sommerferien an einem „Diätcamp“ in den Ostalpen teil. Um abzuspecken, sollen die Heranwachsenden vor allem Disziplin lernen. Der Drill hindert sie aber nicht, hinter dem Rücken der Trainer Spaß miteinander zu haben. Als sich die Protagonistin in den betreuenden Arzt verliebt, der 25 Jahre älter ist als sie, droht eine herbe Enttäuschung.

Der dritte Teil von Ulrich Seidls „Paradies“-Trilogie erzählt von weiblichen Sehnsüchten und schwierigen Lebensumständen, wobei der Film seine Kraft aus dem kompromisslosen Erkenntnisdrang des Regisseurs, aber auch aus dessen Vermögen resultiert, auf unerwartete Situationen während der Dreharbeiten zu reagieren. Mit lakonischem Humor spießt der Film die Sehnsüchte nach einem Ausbruch aus gesellschaftlichen Zwängen auf. - Sehenswert ab 16.

Hier geht es zum Film in der ARD Mediathek

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