Woodstock Diary (WDR Fernsehen)

Freitag, 02.08.2019

16.8., 23.30-02.15, WDR Fernsehen

Diskussion

Weniger bekannt als Michael Wadleighs Woodstock-Dokumentation (vgl. auch den weiteren heutigen TV-Tipp), die nur wenige Monate nach dem Festival in die Kinos kam, ist auch die Beschäftigung des renommierten, am 1. August 2019 im Alter von 94 Jahren gestorbenen Dokumentarfilmers D.A. Pennebaker mit dem Ereignis unbedingt einen Blick wert. Für die dreiteilige Musikdokumentation zum 25. „Woodstock“-Jahrestag 1994 griffen Pennebaker, seine Frau Chris Hegedus und der Cutter Erez Laufer auf einen Fundus bis dahin unveröffentlichten Bild- und Interviewmaterials zurück. Den drei Tagen des Festivals entsprechend, bildet jeder Teil einen Tag ab, wobei den Musik-Performances der weitaus größte Raum gegeben wird. Neu gedreht wurde für die Dokumentation Interviews mit den damaligen Veranstaltern, die die Tage vor dem Festival und dessen chaotischen Verlauf Revue passieren lassen. – Ab 14.

Im Anschluss zeigt der WDR weitere filmische Auseinandersetzungen mit „Woodstock“: Die neue, zuvor im Ersten ausgestrahlte Doku Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten (02.15-03.45) und Ang Lees Spielfilm Taking Woodstock (03.45-05.35) über den Zeitgeist der 1960er-Jahre.


Foto: WDR/Screen Ventures

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