Die innere Narbe

Mittwoch, 02.10.2019

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Eine hypnotisch-assoziative Annäherung an Beziehungen zwischen Männern und Frauen beziehungsweise Eltern und Kindern, umgesetzt als Collage von bestechend komponierten Plansequenzen mit Bildern aus den Wüsten von Kalifornien und Ägypten sowie der Vulkanlandschaft aus Island. Der dialogarme Film kreist um Verantwortung und Verlorenheit, tendiert in seiner Symbolüberfrachtung aber letztlich zum Manierismus. Als surreale Verarbeitung der Beziehung von Regisseur Philippe Garrel und der Underground-Ikone Nico jedoch zeithistorisch ebenso von Interesse wie als Beleg einer Desillusionierung nach den Gesellschaftsunruhen der 1960er-Jahre. (O.m.d.U.) - Ab 16.

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Foto: arte

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