Der durch die Wand geht

Freitag, 15.11.2019

Eine skurrile französische Komödie

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Emile ist einer dieser Typen, die jeder übersieht: Ein unscheinbarer Angestellter einer Versicherungsfirma, kinderlos und geschieden, nüchtern und farblos. Doch dann nimmt sein Leben eine im doppelten Sinne magische Wendung: Er verliebt sich in eine schillernde Frau, die im Zirkus aufgewachsen ist, und er lässt die Pillen weg, die er seit Kindertagen regelmäßig einnimmt, und entdeckt in der Folge an sich die seltsame Gabe, durch Wände gehen zu können. Die kommt ihm bald zupass, um seiner Liebsten unter die Arme zu greifen: Ariane hat ein marodes Haus geerbt, und um ihr zum Geld für die dringend notwendigen Renovierungen zu verhelfen, spaziert Emile durch die Wände der Banque des France und bedient sich dort. Doch er muss aufpassen, dass er nicht zu übermütig wird.

Eine unbeschwerte, von Leichtigkeit und Skurrilität beseelte (Fernseh-)Verfilmung der Novelle des französischen Romanciers Marcel Aymé aus den 1940er-Jahren. Der bereits mehrfach adaptierte Stoff erfährt durch den Theater-Star Denis Podalydès eine moderne Variante mit guten Darstellern und solider Kameraarbeit. – Ab 14.

Hier geht es zum Film in der arte Mediathek



Foto: Les Films du Poisson


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